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Das DX79SI von Intel ist ein Auslaufmodell, trotz neuer CPUs für den Sockel LGA 2011.
Das DX79SI von Intel ist ein Auslaufmodell, trotz neuer CPUs für den Sockel LGA 2011. (Bild: Nico Ernst/Golem.de)

Kein neues Bios/UEFI: Intel gibt seine X79-Mainboards auf

Das DX79SI von Intel ist ein Auslaufmodell, trotz neuer CPUs für den Sockel LGA 2011.
Das DX79SI von Intel ist ein Auslaufmodell, trotz neuer CPUs für den Sockel LGA 2011. (Bild: Nico Ernst/Golem.de)

Alle Intel-Motherboards mit dem Chipsatz X79 sind "end of life" - es wird keine Updates für die neuen CPUs mit Codenamen Ivy Bridge-E geben. Wer von einem Core i7-3960X aufrüsten will, muss sich ein neues Mainboard zulegen.

Da wechselt Intel einmal nicht den Sockel - und dennoch ist ein Aufrüsten auf eine neue Prozessorgeneration nicht möglich. Dies bestätigte das Unternehmen Golem.de auf Anfrage. Alle Mainboards des Unternehmens mit dem Chipsatz X79 und dem Sockel LGA 2011 sind Auslaufmodelle.

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Anders als es noch Intels Produktdatenbank ARK angibt, wird nicht nur das Ende 2011 eingeführte High-End-Modell DX79SI (Siler) nicht mehr unterstützt, laut Intel sind auch DX79TO und DX79SR betroffen. Für alle drei Mainboards wird es keine neue Firmware geben, die den Einsatz der neuen CPUs der Serie Core-i-4900 ermöglicht. Diese Prozessoren mit Codenamen Ivy Bridge-E sind zwar kaum schneller, aber unter Last viel sparsamer als ihre Vorgänger.

Wie Intel Golem.de sagte, wurde die Weiterentwicklung der UEFI-Firmware - manchmal auch immer noch als Bios bezeichnet - bereits im August 2013 eingestellt. Ein entsprechendes Update wäre aber Voraussetzung, um die neuen Prozessoren einsetzen zu können. Andere Hersteller wie Asus, Gigabyte und MSI haben schon in den Wochen vor der Vorstellung der neuen CPUs entsprechende neue UEFI-Versionen zur Verfügung gestellt. Auch Intel selbst empfahl für Tests von Ivy Bridge-E Mainboards von diesen Herstellern, und außerdem Produkte von Asrock und Evga.

Nur wer Intels offizielle Ankündigungen ganz genau liest, kann von diesem Schritt nicht überrascht werden. Anfang 2013 hatte der Chiphersteller bekanntgegeben, nur noch bis zur Vorstellung der Haswell-CPUs Mainboards unter eigenem Namen anbieten zu wollen. Danach wollte Intel aus der Entwicklung dieser Geräte aussteigen, weil es genügend andere Anbieter gibt. Für Server und andere Segmente entwirft das Unternehmen aber weiterhin Mainboards.

Dass mit diesen Plänen aber gemeint war, direkt nach der Vorstellung von Haswell im Juni 2013 den Support gleich ganz einzustellen und wenige Wochen vor Ivy Bridge-E die Mainboards dafür fallenzulassen, war nicht unmittelbar abzusehen.


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ThorstenMUC 04. Sep 2013

Das ist zu viel - brauchbare Gaming-PCs, welche problemlos mit Konsolen mithalten können...



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