Abo
  • Services:
Anzeige
Eingabemaske für den Internetfilter bei BT
Eingabemaske für den Internetfilter bei BT (Bild: Ofcom)

Kein britisches Modell: Medienrat will Pornofilter ohne Voraktivierung

Der Medienrat einer Landesanstalt für Kommunikation fordert zwar einen Pornofilter beim Internet Provider, dieser soll aber nicht ohne Zustimmung der Nutzer aktiviert werden.

Anzeige

Im Medienrat der Landesanstalt für Kommunikation (LFK) Baden-Württemberg hat die Forderung nach einem voraktivierten Pornofilter beim Internet Provider offenbar keine Mehrheit gefunden. Der Vorsitzende des Medienpädagogischen Ausschusses, Peter Wittemann, sagte am 19. September 2014: "Denkbar wäre, dass die Provider ihren Kunden standardmäßig ein Jugendschutzprogramm anbieten, das nur noch aktiviert werden muss. Der lästige Download würde entfallen und damit eine mögliche Hürde für die Eltern."

Ein wichtiger Nebeneffekt wäre, dass über das WLAN zu Hause auch alle mobilen Endgeräte gegen jugendgefährdende Inhalte geschützt wären. LFK-Präsident Thomas Langheinrich war zuvor im Gespräch mit Golem.de dafür eingetreten, das britische Jugendschutzfilter-Modell einzuführen, wonach Provider eine Jugendschutzsperre voreingestellt haben sollen, die die Anschlussinhaber wahlweise deaktivieren können. Er verglich den Jugendschutzfilter mit einem Virenfilterangebot, das Provider auch heute schon per Opt-out anbieten.

LFK-Sprecher Axel Dürr sagte Golem.de: "Das ist ein anderes Gremium. Er ist da ein kleines bisschen passiver gewesen." Langheinrich habe aber seine Forderung nicht geändert.

Laut Medienrat müssten technische Schutz- oder Filterprogramme kontinuierlich weiterentwickelt werden, um Minderjährigen Schutz vor ausländischen Porno- oder Gewaltseiten zu bieten. Unternehmen sollten auch in Zukunft an der Finanzierung der technischen Schutzlösungen beteiligt werden, um die Programme weiter zu verbessern. Gleichzeitig müssten anerkannte Jugendschutzprogramme mehr beworben werden. Viele Eltern und Pädagogen seien zu wenig über die bestehenden technischen Möglichkeiten informiert. Internet-Provider müssten Schutzprogramme besser bekanntmachen.

Gefiltert werden in Großbritannien neben Pornografie auch Themenbereiche wie Nacktheit, Sexualerziehung, Dating, Glücksspiel, Gewaltdarstellungen, extremistische und terroristische politische Inhalte, Webseiten zu Magersucht und Essstörung, Suizid-Webseiten, Alkohol, Rauchen, Webforen, esoterisches Material und Umgehungstools für Netzsperren.


eye home zur Startseite
David64Bit 22. Sep 2014

Ganz ehrlich - ich glaub das würde den Betrieben und den dort Arbeitenden nur zu gute...

Moe479 22. Sep 2014

garnicht? ein dummes volk lässt sich leichter kontrollieren!

Moe479 21. Sep 2014

sollange du deinen kinder kein eigenes mobielfunkgerät, welches von ihnen administriert...

Prypjat 21. Sep 2014

Das würde ich auch sagen. Erst die Christlichen, dann die Sozen und dann die Grünen und...

pixelbreiii 20. Sep 2014

Natürlich ist es nicht sinn dsr Sache das Zeug zu umgehen aber wenn man es so sieht ist...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Schwieberdingen
  2. Viega Holding GmbH & Co. KG, keine Angabe
  3. Evangelischer Oberkirchenrat Stuttgart, Stuttgart
  4. ARI Fleet Germany GmbH, Stuttgart


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 69,99€ (Release 31.03.)
  2. ab 129,99€
  3. 15,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Matrix Voice

    Preiswerter mit Spracherkennung experimentieren

  2. LTE

    Telekom führt Narrowband-IoT-Netz in Deutschland ein

  3. Deep Learning

    Wenn die KI besser prügelt als Menschen

  4. Firepower 2100

    Cisco stellt Firewall für KMU-Bereich vor

  5. Autonomes Fahren

    Briten verlieren Versicherungsschutz ohne Software-Update

  6. Kollisionsangriff

    Hashfunktion SHA-1 gebrochen

  7. AVM

    Fritzbox für Super Vectoring weiter nicht verfügbar

  8. Nintendo Switch eingeschaltet

    Zerstückelte Konsole und gigantisches Handheld

  9. Trappist-1

    Der Zwerg und die sieben Planeten

  10. Botnetz

    Wie Mirai Windows als Sprungbrett nutzt



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Galaxy-A-Serie vs. P8 Lite (2017): Samsungs und Huaweis Kampf um die Mittelklasse
Galaxy-A-Serie vs. P8 Lite (2017)
Samsungs und Huaweis Kampf um die Mittelklasse
  1. Wettbewerbsverstoß Google soll Tizen behindert haben
  2. Strafverfahren De-facto-Chef von Samsung wegen Korruption verhaftet
  3. Samsung Preisliches Niveau der QLED-Fernseher in der Nähe der OLEDs

Fire TV Stick 2 mit Alexa im Hands on: Amazons attraktiver Einstieg in die Streaming-Welt
Fire TV Stick 2 mit Alexa im Hands on
Amazons attraktiver Einstieg in die Streaming-Welt
  1. Fernsehstreaming Fire-TV-App von Waipu TV bietet alle Kanäle kostenlos
  2. Fire TV Amazon bringt Downloader-App wieder zurück
  3. Amazon Downloader-App aus dem Fire-TV-Store entfernt

Intel C2000: Weiter Unklarheit zur Häufung von NAS-Ausfällen
Intel C2000
Weiter Unklarheit zur Häufung von NAS-Ausfällen
  1. Super Bowl Lady Gaga singt unter einer Flagge aus Drohnen
  2. Lake Crest Intels Terminator-Chip mit Terabyte-Bandbreite
  3. Compute Card Intel plant Rechnermodul mit USB Type C

  1. Re: Interessante Idee...

    IchBIN | 04:01

  2. Re: So funktioniert die App:

    Komischer_Phreak | 03:55

  3. Re: Es gibt keinen kostenlosen Google-Service

    divStar | 03:39

  4. Re: Dazu bräuchte es vor allem eine vernünftige...

    divStar | 03:37

  5. Re: Ein Beweis ist das trotzdem nicht...

    bombinho | 03:34


  1. 17:37

  2. 17:26

  3. 16:41

  4. 16:28

  5. 15:45

  6. 15:26

  7. 15:13

  8. 15:04


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel