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Einige der Beteiligten der KDE Visual Design Group
Einige der Beteiligten der KDE Visual Design Group (Bild: KDE VDG)

Ein langer Weg der Verständigung

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Damit sich die Redewendung Viele Köche verderben den Brei nicht bewahrheitet, setzt das Team auf sogenannte Resident-Designer. Lake vergleicht diese mit den Maintainern eines bestimmten Codebestandteils. Sie haben in bestimmten Fälle eine gewisse alleinige Entscheidungsgewalt und dienen als Schnittstelle zwischen den Designern und den Entwicklern.

Lake sieht das Team aber noch in der Entstehungsphase, der Prozess einen geeigneten Arbeitsablauf zu finden sei noch lange nicht abgeschlossen, auch wenn das Team schon viele sichtbare Erfolge aufweisen kann. Der Grund dafür ist, dass das Team den Anspruch verfolgt, möglichst schnell neue Ideen umzusetzen und auch zu veröffentlichen. Bestes Bespiel dafür ist das neue Breeze-Design, das zwar noch nicht abgeschlossen ist, aber dennoch überzeugt.

Um dabei niemanden vor den Kopf zu stoßen, kommuniziert die VDG viele ihrer Entwürfe lange vor der eigentlichen Implementierung und passt das Aussehen bestimmter Elemente entsprechend den abgegebenen Kommentaren an. Die Zusammenarbeit der einzelnen Gruppen ist dabei jedoch mitunter sehr schwierig.

Verständnis für das Gegenüber

Es mag sehr banal klingen, aber dennoch versuchen Reuterberg und Thomas Pfeiffer, der zurzeit in Psychologie promoviert, in ihrem Vortrag ein großes Bewusstsein für die Unterschiede der verschiedenen beteiligten Gruppen zu schaffen. Erst damit ließe sich eine verlässliche Kommunikation aufbauen.

So beschreibt Reuterberg etwa, dass Designer anders Denken als ein Großteil vieler Open-Source-Entwickler. So scheuen beispielsweise diejenigen, die am Beginn ihrer Laufbahn stehen, sehr häufig eine öffentliche Diskussion, weil sie Angst davor haben, ein zukünftiger Arbeitgeber könnte sehr schlechte Ideen und harsche Kritiken an ihren Entwürfen im Web wieder finden.

Darüber hinaus müssen sowohl Entwickler als auch Designer an einem stetigen hin und her der Diskussion interessiert sein und Vertrauen in die Fähigkeiten des anderen aufbauen. Nur mit diesem Vertrauen ließe sich eine langfristige Vision umsetzen, glaubt Reuterberg.

Besonders hilfreich für diese Art der Interaktion sei zudem die Teilhabe an den Fähigkeiten des Gegenübers. So sollten sich die Programmierer aktiv an der Design-Arbeit und den Entwürfen beteiligen, ebenso sollten die Designer, deren Fokus häufig nur ein perfektes Aussehen ist, zumindest versuchen Code zu schreiben. Dank QML und QtQuick wird dies immerhin ein wenig vereinfacht.

 KDE Visual Design Group: Open-Source-Prinzipien gelten auch für Design

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Seitan-Sushi-Fan 10. Sep 2014

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