Abo
  • Services:

KDE Plasma Workspaces: 4.11 wird letzte Version vor Qt5-Wechsel

Nach der Veröffentlichung von Version 4.11 wollen sich die Entwickler der KDE Plasma Workspaces ganz auf den Wechsel zu Qt5 und den KDE Frameworks 5 konzentrieren. Der 4er Zweig soll für mindestens zwei Jahre Support erhalten.

Artikel veröffentlicht am ,
Plasma Workspaces 4.11 wird das letzte Release im 4er Zweig.
Plasma Workspaces 4.11 wird das letzte Release im 4er Zweig. (Bild: KDE/Screenshot: Golem.de)

Voraussichtlich Mitte August 2013 werden die Plasma Workspaces als Teil von KDE SC 4.11 erscheinen. Danach möchte sich das Plasma-Team fast vollständig mit dem Wechsel zu Qt 5 und den KDE Frameworks 5 befassen, wie Entwickler Aaron Seigo in seinem Blog schreibt. Die Plasma Workspaces 4.11 werden nach der Veröffentlichung nur noch mit Bugfixes versorgt.

Stellenmarkt
  1. ING-DiBa AG, Frankfurt
  2. L-Bank Staatsbank für Baden-Württemberg, Karlsruhe

Nach aktueller Planung des Teams soll der Supportzeitraum für die Plasma Workspaces 4.11 aber mindestens zwei Jahre betragen, statt der üblichen sechs Monate. Das, so Seigo, mache diese Version zu einem ausgezeichneten Kandidaten für Distributionen mit einer langen Laufzeit.

Neue Plasma Workspaces in einem Jahr

Das Team geht davon aus, dass die neuen, mit Qt 5 und QML erstellten Oberflächen eventuell schon im zweiten Quartal 2014 erstmals verfügbar und nutzbar sein werden. Distributoren und Nutzer stehen dann vor der Wahl zwischen einer ausgereiften und stabilen Technologie sowie den parallel dazu erstellten neuen Desktops-Shells, die für einige nicht stabil genug sein könnten.

Eine ähnliche Taktik verfolgte die KDE-Community auch bei der Einführung von KDE 4.0. Während der Entwicklung und auch noch ein Jahr nach dem Erscheinen der neuen Version wurden Fehler im Vorgänger KDE 3.5 behoben und als eigenständige Veröffentlichungen zur Verfügung gestellt.

Trennung der Software Compilation wird vollzogen

Ende 2009 verpassten sich die KDE-Entwickler eine neue Markenpolitik und veröffentlichten seitdem KDE Platform, Plasma Workspaces und Applications an einem gemeinsamen Datum als KDE Software Compilation. Diese Trennung soll es dem Projekt zukünftig ermöglichen, die Kernbibliotheken (KDE Frameworks 5), die Plasma-Arbeitsflächen sowie Anwendungen unabhängig voneinander zu veröffentlichen.

Dadurch müssten die Entwickler der Frameworks und Plasma-Arbeitsflächen keine Kompromisse mit den Entwicklern der KDE-Anwendungen eingehen. Letztere könnten etwa einfach weiter Version 4.11 zur Entwicklung einsetzen und später auf die neuen Kernbibliotheken wechseln, egal in welchem Status sich die neuen Plasma Workspaces befänden, erklärt Seigo. Er erwarte sogar die Versionen 4.12 und 4.13 der KDE Anwendungen als koordinierte Veröffentlichung.

Auch wenn die beschriebenen Pläne übereinstimmend von den Entwicklern erstellt wurden, seien diese noch modellierbar. Die Pläne werden wohl entsprechend im fortlaufenden Implementierungsprozess überarbeitet.

Geplante Neuerungen

Mit den Frameworks 5 werden die Bibliotheken grundlegend überarbeitet und modularisiert. Darüber hinaus fließen einige von KDE implementierte Funktionen in das Qt-Projekt zurück und stehen so allen Qt-Nutzern zur Verfügung.

Außerdem plant das Team, künftig statt X11 Wayland zu unterstützen und für das Rendering weitgehend auf OpenGL-Funktionen der Hardware zurückzugreifen. Dank QML wird es außerdem möglich, die verschiedenen Arbeitsflächen in einer Binärdatei zusammenzufassen. An den Nutzungskonzepten soll sich für Anwender bei all den Änderungen aber nichts tiefgreifend ändern.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Deadpool, Alien Covenant, Assassins Creed)
  2. 4,99€
  3. (u. a. Der Marsianer, Spaceballs, Titanic, Batman v Superman)

EynLinuxMarc 18. Jun 2013

Der vorteil ist ja sowieso von übergang von KDE 4 auf KDE 5, die Anwendungen müssen nicht...

EynLinuxMarc 18. Jun 2013

Wäre glaube ich ein bisschen langsam wenn das Framework auch in QML wäre. ;-) Grins als...

EynLinuxMarc 18. Jun 2013

Wieso eigentlich KMail, Thunderbird bitte. ;-) Habe per Thunderbird die win die OS/2 die...


Folgen Sie uns
       


Kabellose Bluetooth-Ohrstöpsel - Test

Wir haben vier komplett kabellose Bluetooth-Ohrstöpsel getestet. Mit dabei sind Apples Airpods, Boses Soundsport Free, Ankers Zolo Liberty Plus sowie Googles Pixel Buds. Dabei bewerteten wir die Klangqualität, den Tragekomfort und die Akkulaufzeit sowie den allgemeinen Umgang mit den Stöpseln.

Kabellose Bluetooth-Ohrstöpsel - Test Video aufrufen
Thermalright ARO-M14 ausprobiert: Der den Ryzen kühlt
Thermalright ARO-M14 ausprobiert
Der den Ryzen kühlt

Mit dem ARO-M14 bringt Thermalright eine Ryzen-Version des populären HR-02 Macho Rev B. Der in zwei Farben erhältliche CPU-Kühler leistet viel und ist leise, zudem hat Thermalright die Montage etwas verbessert.
Ein Hands on von Marc Sauter


    God of War im Test: Der Super Nanny
    God of War im Test
    Der Super Nanny

    Ein Kriegsgott als Erziehungsberechtigter: Das neue God of War macht nahezu alles anders als seine Vorgänger. Neben Action bietet das nur für die Playstation 4 erhältliche Spiel eine wunderbar erzählte Handlung um Kratos und seinen Sohn Atreus.
    Von Peter Steinlechner

    1. God of War Papa Kratos kämpft ab April 2018

    Datenverkauf bei Kommunen: Öffentliche Daten nicht verhökern, sondern sinnvoll nutzen
    Datenverkauf bei Kommunen
    Öffentliche Daten nicht verhökern, sondern sinnvoll nutzen

    Der Städte- und Gemeindebund hat vorgeschlagen, Kommunen sollten ihre Daten verkaufen. Wie man es auch dreht und wendet: Es bleibt eine schlechte Idee.
    Ein IMHO von Michael Peters und Walter Palmetshofer

    1. Gerichtsurteil Kein Recht auf anonyme IFG-Anfrage in Rheinland-Pfalz
    2. CDLA Linux Foundation veröffentlicht Open-Data-Lizenzen
    3. Deutscher Wetterdienst Wetterdaten sind jetzt Open Data

      •  /