KDE: Plasma Mobile soll Nutzern volle Kontrolle geben

Die Smartphone-Oberfläche von KDE, Plasma Mobile, soll Anwendern volle Kontrolle über ihre Daten geben und keinerlei Anwendungen ausschließen. Das Team betont außerdem seine Offenheit im Vergleich zu anderen Projekten.

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Zusätzlich zum Desktop arbeitet KDE auch an einer Mobile-Oberfläche.
Zusätzlich zum Desktop arbeitet KDE auch an einer Mobile-Oberfläche. (Bild: KDE)

Schon bei der Vorstellung von Plasma Mobile im vergangenen Sommer war schnell klar, dass die Smartphone-Oberfläche ein Produkt von und für die Community ist. Die etwas knapp gefasste Zielvorstellung des Projekts, an der sich die Entwickler orientieren, erläutert der Usabilty-Experte Thomas Pfeiffer nun in seinem Blog. Oberste Priorität hat demnach das Vertrauen der Nutzer in ihr Gerät.

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Zurzeit seien Smartphone-Nutzer gezwungen, den Herstellern der Geräte zu vertrauen, da oft nie richtig klar ist, was genau mit persönlichen Daten und Kommunikation geschieht. Mit Plasma Mobile soll jedoch ersichtlich sein, was mit den Informationen geschehe. Zugriffskontrollen sollen dabei, soweit wie vom Nutzer gewünscht, gesteuert werden können.

Keine Anbieter ausschließen

Vor allem um den Wünschen der Nutzer nach Anwendungen gerecht zu werden, sollen auf Plasma Mobile sämtliche Apps anderer Anbieter laufen, sofern dies denn technisch möglich ist. Apps für Ubuntu Touch, Sailfish OS oder auch Android seien willkommen, wenn diese auf Plasma Mobile ausgeführt werden können.

Dieser Ansatz gelte insbesondere auch für proprietäre Apps sowie jene, die die Privatsphäre von Nutzern gefährden könnten. Die Entscheidung zur Nutzung dieser Software oder Dienste liege schließlich beim Anwender, der nicht daran gehindert werden soll, mit dem Gerät zu machen, was er möchte.

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Die Integration von Desktop- und Mobiloberfläche soll zudem sehr weitgehend umgesetzt werden, was vergleichsweise leicht fallen sollte. Immerhin nutzen Plasma Desktop und Plasma Mobile sehr viele gleiche Anwendungen, die sich nur im Aussehen je nach Formfaktor unterscheiden. Auch die offene Projektentwicklung ist Teil der Zielvorstellung. Damit will sich das Team von anderen Smartphone-Systemen absetzen, deren Entwicklung fast ausschließlich durch Unternehmen kontrolliert wird.

Wann und ob diese Ziele je erreicht werden können, ist für diese Art der Produktvision völlig irrelevant. Dies sollen lediglich Richtlinien sein, an denen sich die Entwicklung orientieren soll. Wichtig dabei ist, dass nichts entstehen soll, was den Zielen entgegensteht.

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mingobongo 28. Jan 2016

Hier ebenfalls, ein Smatphone mit Plasma mobile welches sich auch zum PC verwandeln kann...

spiderbit 26. Jan 2016

ahh gut zu wissen, ein grund mehr aufm desktop icecat zu verwenden, auch wenn ich da...

SelfEsteem 25. Jan 2016

Gut, schaetze das macht Sinn. Dankeschoen.



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