Abo
  • IT-Karriere:

Wayland, weitere Kleinigkeiten und Ports

Stetig verbessert wird in Plasma 5 auch die Unterstützung für den X11-Ersatz Wayland. So kann die Fensterverwaltung Kwin nun einen eingenisteten XWayland-Server starten, das heißt einen zweiten Server zur Anzeige in der bereits laufenden Sitzung. XWayland dient als Brückentechnologie zwischen der alten und neuen Grafikarchitektur unter Linux.

Stellenmarkt
  1. Lidl Dienstleistung GmbH & Co. KG, Neckarsulm
  2. OEDIV KG, Bielefeld

Ebenso kann nun auch Kwin selbst als eingenistete Anwendung laufen. Zudem kann Kwin direkt auf einem Framebuffer-Gerät gestartet werden. Ein Backend, das die Kernel-Mode-Settings nutzt und damit OpenGL, ist für die kommende Plasma-Version vorgesehen. Dann soll Kwin auch Wayland-Clients verwalten können. Informationen zum Testen finden sich im KDE-Wiki.

Nützlicher Kleinkram

Trotz aller Bemühungen fehlen dem neuen Plasma-Desktop noch einige Funktionen im Vergleich zu der alten 4er-Reihe. Um diese Lücke weiter zu schließen, gibt es nun ein neues Bluetooth-Applet sowie ein Konfigurationsmodul für Touchpads. Auf die neue Technik portiert wurden darüber hinaus das Comic-Widget und das Plasmoid zur Systemlastanzeige. Statt die Steuerelemente für die Widgets beim Darüberfahren mit der Maus anzuzeigen, lassen sich diese nun auch per Klick-und-Halten aufrufen.

In dem alternativen Anwendungsmenü werden zuletzt genutzte Anwendungen und Dokumente nun mittels der Aktivitäten angezeigt. Auch wenn Plasma-Nutzer das Aktivitäten-Konzept nicht verwenden, greifen verschiedene Ressourcen häufiger zumindest auf die vorhandene Standard-Aktivität zu. Eine Erklärung dazu bietet der Entwickler Eike Hein in seinem Blog.

Fazit

Die mittlerweile vierte Veröffentlichung von Plasma 5 sorgt insbesondere mit den Änderungen an der Energieverwaltung für eine Desktop-Umgebung, die sich so verhält, wie es von einer aktuellen Oberfläche zu erwarten ist. Hilfreich für die Arbeit sind auch die andauernden Anstrengungen bei den Portierungen der Widgets.

Bisher unentschlossene Nutzer können sich nun ohne größere Probleme mit der neuen KDE-Oberfläche vertraut machen - wenn auch nur testweise - und einen Wechsel in Betracht ziehen. Kubuntu hat dies vergangene Woche mit 15.04 alias Vivid Vervet bereits vollzogen. Weitere Distributionen sollten im Laufe des Jahres folgen. Viele stellen Plasma 5 inzwischen in gesonderten Repositories zur Verfügung.

Vermutlich weil greifbare Resultate fehlen, wird Canonical manchmal vorgeworfen, dass der konvergente Linux-Desktop nichts weiter als eine PR-Kampagne sei. Das KDE-Team beweist mit dem Plasma Mediacenter aber, dass dies technisch kein Problem ist. Allerdings folgen die Entwickler offenbar dem Credo Release Early, Release Often, weswegen die zweite Plasma-Oberfläche derzeit noch nicht produktiv genutzt werden kann, sondern höchstens als Spielwiese dient.

Plasma 5.3 steht im Quellcode zum Download bereit. Das Projekt-Wiki listet Paketquellen für Distributionen sowie verfügbare Live-Abbilder mit dem Desktop.

 Vorschau auf das Mediacenter
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 0,49€
  2. (-71%) 19,99€
  3. 22,99€
  4. (-64%) 35,99€

Seitan-Sushi-Fan 29. Apr 2015

Ändert alles nichts an dem Umstand, dass es beim Artwork größere Ähnlichkeiten zu...

Seitan-Sushi-Fan 29. Apr 2015

Typische Einleitung für so einen Beitrag: Sich als enttäuschter Fan darstellen, damit...

Wander 29. Apr 2015

Es geht hier nicht darum wie die Cover dargestellt werden sondern das allgemeine...

cibo 29. Apr 2015

Danke für die Info!

Seitan-Sushi-Fan 28. Apr 2015

Im Forum werden viele Ideen und Mockups gepostet, bloß wenn keiner der Designer sich...


Folgen Sie uns
       


SSD-Kompendium

Sie werden alle SSDs genannt und doch gibt es gravierende Unterschiede. Golem.de-Hardware-Redakteur Marc Sauter stellt die unterschiedlichen Formfaktoren vor, spricht über Protokolle, die Geschwindigkeit und den Preis.

SSD-Kompendium Video aufrufen
Alexa: Das allgegenwärtige Ohr Amazons
Alexa
Das allgegenwärtige Ohr Amazons

Die kürzlich angekündigten Echo-Produkte bringen Amazons Sprachassistentin Alexa auf die Straße und damit Datenschutzprobleme in die U-Bahn oder in bisher Alexa-freie Wohnzimmer. Mehrere Landesdatenschutzbeauftragte haben Golem.de erklärt, ob und wie die Geräte eingesetzt werden dürfen.
Von Moritz Tremmel

  1. Digitaler Assistent Amazon bringt neue Funktionen für Alexa
  2. Echo Frames und Echo Loop Amazon zeigt eine Brille und einen Ring mit Alexa
  3. Alexa Answers Nutzer smarter Lautsprecher sollen Alexa Wissen beibringen

Inside Bill's Brain rezensiert: Nicht nur in Bill Gates' Kopf herrscht Chaos
Inside Bill's Brain rezensiert
Nicht nur in Bill Gates' Kopf herrscht Chaos

Einer der erfolgreichsten Menschen der Welt ist eben auch nur ein Mensch: Die Netflix-Doku Inside Bill's Brain - Decoding Bill Gates zeichnet das teils emotionale Porträt eines introvertierten und schlauen Nerds, schweift aber leider zu oft in die gemeinnützige Arbeit des Microsoft-Gründers ab.
Eine Rezension von Oliver Nickel

  1. Microsoft Netflix bringt dreiteilige Dokumentation über Bill Gates

WLAN-Kameras ausgeknipst: Wer hat die Winkekatze geklaut?
WLAN-Kameras ausgeknipst
Wer hat die Winkekatze geklaut?

Weg ist die Winkekatze - und keine unserer vier Überwachungskameras hat den Dieb gesehen. Denn WLAN-Cams von Abus, Nest, Yi Technology und Arlo lassen sich ganz einfach ausschalten.
Von Moritz Tremmel

  1. Wi-Fi 6 Router und Clients für den neuen WLAN-Standard
  2. Wi-Fi 6 und 802.11ax Was bringt der neue WLAN-Standard?
  3. Brandenburg Vodafone errichtet 1.200 kostenlose WLAN-Hotspots

    •  /