• IT-Karriere:
  • Services:

KDE-Pakete: Kubuntu ersetzt Neon durch Continuous Integration

Über das Projekt Neon stellte Kubuntu bisher in Entwicklung befindliche Software von KDE als Pakete bereit. Nun werden die Pakete dank Continuous Integration automatisiert erstellt, organisiert wird die Arbeit über Debians Git-Server.

Artikel veröffentlicht am ,
Kubuntu baut automatisiert Pakete aus Git-Schnappschüssen von KDE-Software.
Kubuntu baut automatisiert Pakete aus Git-Schnappschüssen von KDE-Software. (Bild: Jonathan Riddell)

Kubuntu gibt das Projekt Neon auf, wie der Kubuntu-Verantwortliche Jonathan Riddell mitteilt. Ersetzt wird die Community-Arbeit, die Entwicklungsschnappschüsse von KDE-Software als Pakete bereitstellt, durch ein Continuous-Integration-System (CI). Neon habe zwar einigen Entwicklern geholfen, ihre Software mit neuen Bibliotheken oder für die kommende Version der Distribution zu testen, doch den Paketbetreuern selbst habe Neon nicht besonders geholfen.

Stellenmarkt
  1. ivv GmbH, Hannover
  2. Condor Flugdienst GmbH / FRA HP/B, Neu-Isenburg

Denn der bisherige Ansatz sei monolithisch gewesen und habe mit den tatsächlich in Kubuntu verwendeten Paketen zu wenig gemein. Unter der Führung des Paketbetreuers Harald Sitter ist so Kubuntu CI entstanden, das Pakete aus den KDE-Git-Quellen der Frameworks 5 sowie Plasma 5 erstellt. So entstehen drei PPAs: Unstable, das nicht überprüft wird, Unstable Daily, das automatisiert prüft, ob die Pakete bauen, und Unstable Weekly, wofür einige manuelle Tests durchgeführt werden.

Zur Überprüfung des Status verschiedener Pakete verwendet Kubuntu zusätzlich eine Jenkins-Instanz, womit die Betreuer weitere Fehler aufspüren können. Zusätzlich zu den Paketen für die Distribution erstellt das Team auch ein Distributionsabbild, das sowohl als Live-System als auch für die Installation genutzt werden kann. Um die Organisation zum Erstellen der Pakete zu erleichtern und Fehlerbereinigungen besser mit anderen zu teilen, greift das Team zudem auf die Git-Server des Debian-Projektes zurück.

Dass eine weitgehende Automatisierung den Paketbetreuern stark helfen kann, hat jüngst das Opensuse-Projekt bewiesen. Dieses benutzt zum Erstellen der Distribution den Open-Build-Service und hat die Veröffentlichung in diesem Jahr um mehrere Monate verschoben, um die Abläufe beim Bauen der Pakete optimieren zu können. Dadurch entstand zum Beispiel eine neue Methode zum Erstellen der Rolling-Release-Distribution Tumbleweed.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. WISO Steuer-Software für PC und Mac für je 19,99€)
  2. (u. a. Emtec X150 SSD Power Plus 960 GB für 84,90€ + 6,99€ Versand und Thermaltake V200 TG RGB...
  3. (u. a. Samsung 860 EVO 1 TB für 85€)
  4. (u. a. Samsung 860 EVO 1 TB für 85€)

Taiga Wutts 21. Nov 2014

Update: Ich habe es gewagt, und ich muss meine Warnung erhärten. Macht das nur in einer...


Folgen Sie uns
       


Apple Macbook Air M1 - Test

Kann das Notebook mit völlig neuem und eigens entwickeltem System-on-a-Chip überzeugen? Wir sind überrascht, wie sehr das der Fall ist.

Apple Macbook Air M1 - Test Video aufrufen
Raumfahrt: Die Nasa sucht Zukunftsvisionen
Raumfahrt
Die Nasa sucht Zukunftsvisionen

Mit NIAC fördert die Nasa jedes Jahr Projekte zwischen neuer Technik und schlechter Science Fiction. Ein Überblick.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. MISSION ARTEMIS 1 Triebwerkstest von SLS Mondrakete gescheitert
  2. Raumfahrt Raumsonde verlor Asteroidenmaterial
  3. Astronomie Nasa will Teleskop an einem Ballon aufsteigen lassen

Börse: Was zur Hölle ist ein SPAC?
Börse
Was zur Hölle ist ein SPAC?

SPACs sind die neue Modewelle an der Börse: Firmen, die es eigentlich nicht könnten, gehen unter dem Mantel einer anderen Firma an die Börse. Golem.de hat unter den Mantel geschaut.
Eine Analyse von Achim Sawall

  1. Wallstreetbets Trade Republic entschuldigt sich für Probleme mit Gamestop
  2. Tokyo Stock Exchange Hardware-Ausfall legte Tokioter Börse lahm

AOC Agon AG493UCX im Test: Breit und breit macht ultrabreit
AOC Agon AG493UCX im Test
Breit und breit macht ultrabreit

Der AOC Agon AG493UCX deckt die Fläche zweier 16:9-Monitore in einem Gerät ab. Dafür braucht es allerdings auch ähnlich viel Platz.
Ein Test von Mike Wobker

  1. Agon AG493UCX AOC verkauft 49-Zoll-Ultrawide-Monitor mit USB-C und 120 Hz

    •  /