Abo
  • Services:
KWin lässt sich mit Qt5 kompilieren.
KWin lässt sich mit Qt5 kompilieren. (Bild: KDE/Screenshot: Golem.de)

KDE KWin unter Frameworks 5 kompiliert

Die Fensterverwaltung KWin lässt sich mit den KDE Frameworks 5 und damit auch mit Qt5 kompilieren. In einem Jahr soll die neue auf Qt5 und Wayland aufbauende Version der KDE-Plasma-Oberflächen erscheinen.

Mit den Frameworks 5 wechselt das KDE-Team für die grundlegenden Bibliotheken zu Qt 5. Darauf sollen die in QML geschriebenen Plasma-Arbeitsflächen aufbauen. Ein zentraler Bestandteil der Arbeitsflächen, die Fensterverwaltung KWin, lässt sich nun unter Nutzung der Frameworks 5 und Qt5 kompilieren, wie Entwickler Martin Gräßlin in seinem Blog schreibt.

Dazu habe er nur sehr wenig Code durch Ifdef-Anweisungen speziell kontrollieren müssen, schreibt Gräßlin. Außerdem habe sich die Arbeit der vergangenen Monate weitgehend ausgezahlt. So seien die vom Compiler erzeugten Fehler wegen der Verwendung von QPixmap einfach zu beheben gewesen. Gräßlin hat den entsprechenden Code schlicht gelöscht, ohne dass dadurch Funktionalität verloren ging.

Noch kann KWin allerdings noch nicht unter den Frameworks 5 getestet werden, da der Event-Filter noch nicht für die Verwendung mit XCB umgeschrieben wurde. Dies möchte Gräßlin aber nachholen. Außerdem bittet er um Mithilfe bei der Portierung, wobei auch kleinere Aufgaben übernommen werden könnten, für deren Abarbeiten die Kenntnis des KWin-Codes nicht notwendig sei.

Plasma Workspaces 2 im Sommer 2014

Neben der Nutzung der Frameworks 5 und Qt 5 planen die Entwickler, die Plasma-Arbeitsflächen in QML umzuschreiben und den Displayserver Wayland einzusetzen. An Letzterem hat Gräßlin in den vergangenen Monaten ebenfalls gearbeitet, lässt dies wohl aber ruhen, bis KWin vollständig auf Qt 5 portiert ist.

Noch Ende dieses Jahres sollen erste Testpakete der neuen KDE-Software-Generation unter Kubuntu zu Testzwecken bereitstehen, wie Sebastian Kügler schreibt. Dadurch sollen mögliche Integrationsprobleme der Software der vierten und fünften Generation frühzeitig erkannt werden. Immerhin plant das Team, Nutzern zu ermöglichen, Software mit "alter" und "neuer" Technik gleichzeitig zu verwenden.

Nach derzeitiger Planung sollen die Plasma Workspaces 2 mit Wayland als Displayserver im Sommer nächsten Jahres stabil zur Verfügung stehen. Sollte dies geschehen, werden Kügler zufolge in Kubuntu 14.10 Binärpakete für deren Verwendung bereitstehen.


eye home zur Startseite



Stellenmarkt
  1. xplace GmbH, Göttingen
  2. dSPACE GmbH, Paderborn
  3. über JobLeads GmbH, Zürich
  4. Allianz Deutschland AG, Stuttgart

Folgen Sie uns
       


  1. Apple iOS 11 im Test

    Alte Apps weg, Daten weg, aber sonst alles gut

  2. Bitkom

    Ausbau mit Glasfaser kann noch 20 Jahre dauern

  3. Elektroauto

    Nikolas E-Trucks bekommen einen Antrieb von Bosch

  4. HHVM

    Facebook konzentriert sich künftig auf Hack statt PHP

  5. EU-Datenschutzreform

    Bitkom warnt Firmen vor Millionen-Bußgeldern

  6. Keybase Teams

    Opensource-Teamchat verschlüsselt Gesprächsverläufe

  7. Elektromobilität

    In Norwegen fehlen Ladesäulen

  8. Metroid Samus Returns im Kurztest

    Rückkehr der gelenkigen Kopfgeldjägerin

  9. Encrypted Media Extensions

    Web-DRM ist ein Standard für Nutzer

  10. TP Link Archer CR700v

    Einziger AVM-Konkurrent bei Kabelroutern gibt auf



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Lenovo Thinkstation P320 Tiny im Test: Viel Leistung in der Zigarrenschachtel
Lenovo Thinkstation P320 Tiny im Test
Viel Leistung in der Zigarrenschachtel
  1. Adware Lenovo zahlt Millionenstrafe wegen Superfish
  2. Lenovo Smartphone- und Servergeschäft sorgen für Verlust
  3. Lenovo Patent beschreibt selbstheilendes Smartphone-Display

Galaxy Note 8 im Test: Samsungs teure Dual-Kamera-Premiere
Galaxy Note 8 im Test
Samsungs teure Dual-Kamera-Premiere
  1. Galaxy S8 und Note 8 Bixby-Button lässt sich teilweise deaktivieren
  2. Videos Youtube bringt HDR auf Smartphones
  3. Galaxy Note 8 im Hands on Auch das Galaxy Note sieht jetzt doppelt - für 1.000 Euro

Mobilestudio Pro 16 im Test: Wacom nennt 2,2-Kilogramm-Grafiktablet "mobil"
Mobilestudio Pro 16 im Test
Wacom nennt 2,2-Kilogramm-Grafiktablet "mobil"
  1. Wacom Vorschau auf Cintiq-Stift-Displays mit 32 und 24 Zoll

  1. Re: RÄLLEN

    TuX12 | 02:15

  2. Re: *Gerade* Siemens und Bosch scheitern daran

    Sharra | 02:07

  3. Re: Ist doch alles ganz einfach... LTE High Speed...

    DASPRiD | 01:58

  4. Re: Geht dann Spotify Web eines Tages auf dem...

    redwolf | 01:56

  5. Re: Linux

    redwolf | 01:51


  1. 19:04

  2. 18:51

  3. 18:41

  4. 17:01

  5. 16:46

  6. 16:41

  7. 16:28

  8. 16:11


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel