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Ein Teil des Entwicklerteams von Plasma Active mit ihren Tablets
Ein Teil des Entwicklerteams von Plasma Active mit ihren Tablets (Bild: KDE)

KDE: Erste Arbeiten an Plasma Active 3

Ein Teil des Entwicklerteams von Plasma Active mit ihren Tablets
Ein Teil des Entwicklerteams von Plasma Active mit ihren Tablets (Bild: KDE)

Die Entwickler der KDE-Tabletoberfläche Plasma Active haben die Pläne für die dritte Version festgelegt. Sie soll mit einem unmodifizierten KDE SC 4.9 funktionieren, außerdem soll Nepomuk besser integriert werden.

Die beteiligten KDE-Entwickler haben sich in Darmstadt getroffen und einen Plan für die Entwicklung von Plasma Active 3 aufgestellt. Demnach soll es möglich sein, die kommende Version der Tabletoberfläche mit einer unveränderten Version von KDE SC 4.9 zu benutzen, das Anfang August 2012 veröffentlicht werden soll. Die bisherigen Veröffentlichungen von Plasma Acitive konnten nur mit einigen Patches in den KDE-Bibliotheken genutzt werden.

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Nepomuk-Integration

Ein Anliegen der Entwicklung von Plasma Active ist eine starke Integration von Funktionen zur Nutzung sozialer Netzwerke über Anwendungen oder das Konzept des sogenannten "Share Like Connect". Die bisher verfügbaren Anwendungen nutzen jedoch meist eine eigene Infrastruktur zum Speichern von Daten, wie etwa Benutzernamen, Passwörtern oder Kontakten. Diese und weitere Daten sollen künftig zentral über das Akonadi-Framework gespeichert und zur Verfügung gestellt werden.

Mit Hilfe von Nepomuk sollen die Daten sinnvoll zusammengeführt werden. So sollen Personendaten zu Kontaktinformationen verknüpft statt in speziellen Anwendungen einzeln gespeichert werden. Das gilt insbesondere für KDE-PIM und Telepathy. Darüber hinaus arbeiten die Entwickler derzeit an einer Art Dateiverwaltung, die ebenfalls Nepomuk nutzt und einfach über den Touchscreen bedienbar ist.

Anwendungen

Außer am Dateibrowser arbeitet das Team auch daran, bereits existierende KDE-Anwendungen für die Verwendung mit Plasma Active umzuschreiben. Dazu zählen einfache Anwendungen wie Kamoso, mit dem Videos oder Fotos mittels Webcam aufgenommen werden können. Wichtiger jedoch ist der Client für die Softwareverwaltung, über den neben Anwendungen auch Dinge wie E-Books für das Gerät bezogen werden können.

Um möglichst viele Entwickler für Plasma Active zu interessieren, möchte das Team außerdem an der Plasmate IDE arbeiten. Das Tool soll hauptsächlich zum Schreiben kleiner und einfacher Anwendungen, sogenannter Plasmoids, dienen und dabei helfen, die Anwendung zu packen sowie über die Softwareverwaltung zu veröffentlichen. Für komplexe Anwendungen und für eine Veränderung des Systems soll eine angepasste Version des Mer SDK zur Verfügung gestellt werden.

Außerdem fokussieren die Entwickler ihre Arbeit auf das Spark-Tablet, welches das erste Gerät sein wird, das mit Plasma Active gekauft werden kann. Die erste Charge des Spark konnte bereits vorbestellt werden und soll ab Mai ausgeliefert werden. Plasma Active 3 soll Ende August 2012 erscheinen. Die aktuelle Version steht auf der Projektwebseite zum Download zur Verfügung, samt Installationshinweisen.


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entonjackson 14. Mär 2012

...kommt mir ein anderes Linux, wie das hier aufs Telefon drauf. Denn eins ist sicher...



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