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KDE-Desktop: Plasma 5 wird Standard in Opensuse Tumbleweed

Nach Kubuntu folgt mit Opensuse die nächste Desktop-Distribution, die Plasma 5 als Standard verwendet, zunächst aber nur im Rolling-Release-Zweig Tumbleweed. Das Datum der nächsten stabilen Veröffentlichung bleibt unterdessen unklar, weil das Team den Erstellungsprozess diskutiert.

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KDE Plasma 5 ist nun der Standard-Desktop in Opensuse Tumbleweed.
KDE Plasma 5 ist nun der Standard-Desktop in Opensuse Tumbleweed. (Bild: KDE/CC-BY-3.0)

Neuinstallationen von Opensuse Tumbleweed nutzen nun standardmäßig Plasma 5 als KDE-Desktop. Installiert wird Plasma 5.3. Der Abschied von der 4er-Reihe wird zurzeit von den großen Desktop-Distributionen durchgeführt: etwa mit Kubuntu 15.04, dem für Ende Mai geplanten Fedora 22 und nun auch im Rolling-Release-Zweig von Opensuse. Der neue Desktop wird vom Opensuse-Team als stabil genug für den täglichen Gebrauch eingeschätzt.

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Die KDE-Paket-Verantwortlichen der großen Distributionen stimmen in dieser Einschätzung offenbar überein, da die Erscheinungstermine innerhalb weniger Wochen relativ nah beieinanderliegen. Das KDE-Team selbst wird seinen alten Desktop noch voraussichtlich bis Ende dieses Jahres offiziell pflegen.

Stabile Veröffentlichung ungewiss

Änderungen in Tumbleweed sind richtungsweisend für die gesamte Distribution, da der Entwicklungszweig mittlerweile als Grundlage für die stabilen Veröffentlichungen genutzt wird, die eigentlich im Rhythmus von acht Monaten erscheinen. Dementsprechend wäre eine neue Version von Opensuse im Frühsommer dieses Jahres zu erwarten gewesen. Opensuse 13.2 erschien im November 2014.

Doch die Beteiligten diskutieren derzeit noch den genauen Prozess der Veröffentlichungen. So ist bereits mit dem Wechsel zum neuen Konzept von Tumbleweed vorgeschlagen worden, künftig stabile Versionen im Jahresrhythmus bereitzustellen. Eine endgültige Entscheidung dazu gibt es bisher aber nicht, auch wenn sich die Mehrheit dafür ausgesprochen hatte.

Auf einer Community-Konferenz vor wenigen Wochen hat Opensuse-Vorstandsmitglied Richard Brown zudem erläutert, dass das Unternehmen Suse große Teile des Quellcodes seiner Enterprise-Distribution direkt der Opensuse-Community zur Verfügung stellen will. Das soll die Kollaboration erhöhen und die gemeinsamen Grundlagen vereinheitlichen. So ist es möglich, dass Opensuse-Versionen künftig zumindest in Teilen dem Zyklus von Suse Enterprise mit seinen Service-Pack-Updates folgen.

Die vorgegebene Desktopauswahl bei Opensuse ist KDE Plasma, andere Oberflächen stehen aber ebenso bereit. Die Enterprise-Version von Suse setzt dagegen auf Gnome.

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