KB5033375: Windows-11-Update verursacht WLAN-Verbindungsstörungen
Die Störungen machen sich wohl vor allem in größeren WLAN-Netzen bemerkbar, in denen mehrere Access Points zum Einsatz kommen.
Das Dezember-Update für Windows 11 (KB5033375) scheint bei einigen Nutzern massive WLAN-Verbindungsstörungen zu verursachen. Wie aus einem Bericht von Windows Latest hervorgeht, bezieht sich das Problem wohl vor allem auf größere Netzwerke, in denen mehr als ein Access Point zum Einsatz kommt, was in vielen Unternehmen oder Universitäten der Normalfall ist.
Einige Anwender berichten davon, dass ihre Internetverbindung nach der Installation von KB5033375 extrem langsam wurde und mit vielen Paketverlusten verbunden ist. "Google Chrome meldete ständig DNS-Fehler und andere Fehler", erklärt ein betroffener Nutzer auf Reddit.
Bei einem Ping-Test sei die Google-Domain oftmals gar nicht aufgelöst worden. Sofern doch eine Verbindung zustande gekommen sei, habe die Antwortzeit bei ein bis drei Sekunden gelegen – bei 30 Prozent Paketverlust. Andere Nutzer hingegen beklagen, sie könnten gar keine WLAN-Verbindung zu ihrem Zielnetzwerk mehr herstellen.
Deinstallation der Updates hilft
Das Problem tauchte wohl schon bei dem einige Tage zuvor veröffentlichten optionalen Vorschau-Update KB5032288 auf, wurde bis zur Verteilung des regulären Updates KB5033375 aber offenkundig nicht behoben. Einige Universitäten warnen bereits vor den jüngsten Windows-11-Updates und empfehlen ihren Studenten und Mitarbeitern, KB5033375 und KB5032288 bei anhaltenden Verbindungsproblemen wieder zu deinstallieren.
Dass eine Deinstallation dieser Updates die Probleme tatsächlich beseitigt, bestätigen Rückmeldungen verschiedener Nutzer, die davon betroffen waren. Die Updates können über die Einstellungen von Windows 11 entfernt werden. Eine detaillierte Anleitung dafür ist im Supportbereich von Microsoft zu finden.
Eine offizielle Bestätigung für die WLAN-Verbindungsstörungen gibt es seitens Microsoft bisher nicht. Windows Latest will aber aus nicht genannten Quellen erfahren haben, dass der Konzern die Beschwerden bereits untersucht. Windows 10 scheint grundsätzlich nicht betroffen zu sein.