Abo
  • IT-Karriere:

KB4034658: Anniversary-Update-Update macht Probleme mit WSUS

Durch einen Fehler in einem kürzlich veröffentlichten Update-Paket für Windows 10 Version 1607 (Anniversary Update), können Clients die Verbindung zum Windows Server Update Services verlieren. Microsoft sucht nach der Lösung.

Artikel veröffentlicht am ,
Ein Update macht Probleme.
Ein Update macht Probleme. (Bild: Microsoft)

Es ist ein Fehler, der weitestgehend Admins betrifft. Wer Windows 10 noch in der Version 1607 einsetzt und gleichzeitig einen WSUS für die Verteilung der Patches im Unternehmen sorgen lässt, bekommt mit seinen Clients Probleme. Diese sind nach der Installation des Microsoft-Updates KB4034658 nicht mehr in der Lage, sich mit dem WSUS zu verbinden. Es werden weder Updates eingespielt, noch angezeigt. Obendrein wird die Anzeige der bereits installierten Updates auf den Clients gestört.

Stellenmarkt
  1. ZIEHL-ABEGG SE, Künzelsau
  2. Dataport, verschiedene Standorte

Derzeit lässt sich das Problem nur durch die Deinstallation von KB4034658 lösen. Danach funktioniert die Verbindung mit dem eigenbetriebenen Update-Service wieder. Zudem sollte das Update per WSUS gesperrt werden. Microsoft selbst bestätigt diverse Fehler auf der Knowledge-Base-Seite und sucht derzeit nach den Ursachen. Unter anderem soll es auch zu einer hohen CPU-Auslastung auf WSUS-Servern kommen, sobald Clients mit dem Update dort die erste Abfrage starten. Ein Update soll so bald wie möglich erscheinen.

Reguläre Anwender sind von dem Problem nicht betroffen. Sie dürften überwiegen Windows 10 Version 1703 einsetzen (Creators Update). Für diese Version gibt es KB4034658 nicht. Bei Unternehmen ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass Version 1703 noch nicht eingesetzt wird. Diese scheuen oft zugunsten einer besseren Stabilität das Risiko eines zeitnahen größeren Updates. Zudem wird Version 1607 weiterhin unterstützt, so dass Administratoren gut abwarten können.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. 114,99€ (Release am 5. Dezember)
  3. 144,90€ + Versand
  4. 239,00€

ve2000 18. Aug 2017

Sehr eloquent geantwortet, congrats... :-P Fakt ist, die aktuelle Version ist 1703...

johnripper 17. Aug 2017

Vielleicht schreibst du den Artikel nochmal komplett neu und unterscheidest dabei...


Folgen Sie uns
       


Akku-Recycling bei Duesenfeld

Das Unternehmen Duesenfeld aus Peine hat ein Verfahren für das Recycling von Elektroauto-Akkus entwickelt.

Akku-Recycling bei Duesenfeld Video aufrufen
Ryzen 3900X/3700X im Test: AMDs 7-nm-CPUs lassen Intel hinter sich
Ryzen 3900X/3700X im Test
AMDs 7-nm-CPUs lassen Intel hinter sich

Das beste Prozessor-Design seit dem Athlon 64: Mit den Ryzen 3000 alias Matisse bringt AMD sehr leistungsstarke und Energie-effiziente CPUs zu niedrigen Preisen in den Handel. Obendrein laufen die auch auf zwei Jahre alten sowie günstigen Platinen mit schnellem DDR4-Speicher.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Ryzen 3000 BIOS-Updates schalten PCIe Gen4 für ältere Boards frei
  2. Mehr Performance Windows 10 v1903 hat besseren Ryzen-Scheduler
  3. Picasso für Sockel AM4 AMD verlötet Ryzen 3400G für flottere iGPU

In eigener Sache: Golem.de bietet Seminar zu TLS an
In eigener Sache
Golem.de bietet Seminar zu TLS an

Der Verschlüsselungsexperte und Golem.de-Redakteur Hanno Böck gibt einen Workshop zum wichtigsten Verschlüsselungsprotokoll im Netz. Am 24. und 25. September klärt er Admins, Pentester und IT-Sicherheitsexperten in Berlin über Funktionsweisen und Gefahren von TLS auf.

  1. In eigener Sache Zweiter Termin für Kubernetes-Seminar
  2. Leserumfrage Wie können wir dich unterstützen?
  3. In eigener Sache Was du schon immer über Kubernetes wissen wolltest

Radeon RX 5700 (XT) im Test: AMDs günstige Navi-Karten sind auch super
Radeon RX 5700 (XT) im Test
AMDs günstige Navi-Karten sind auch super

Die Radeon RX 5700 (XT) liefern nach einer Preissenkung vor dem Launch eine gute Leistung ab: Wer auf Hardware-Raytracing verzichten kann, erhält zwei empfehlenswerte Navi-Grafikkarten. Bei der Energie-Effizienz hapert es aber trotz moderner 7-nm-Technik immer noch etwas.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Navi 14 Radeon RX 5600 (XT) könnte 1.536 Shader haben
  2. Radeon RX 5700 (XT) AMD senkt Navi-Preise noch vor Launch
  3. AMD Freier Navi-Treiber in Mesa eingepflegt

    •  /