Kazam: Android-Smartphones mit Displaygarantie kommen später

Doch erst im zweiten Quartal 2014 wird Kazam seine Android-Smartphones in Deutschland verkaufen. Das Unternehmen wurde von zwei früheren HTC-Managern gegründet und bietet Smartphones mit einer einjährigen Displaygarantie.

Artikel veröffentlicht am ,
Trooper X5.5 mit Extra-Display-Garantie
Trooper X5.5 mit Extra-Display-Garantie (Bild: Kazam)

Kazam-Smartphones haben als Besonderheit eine einjährige Displaygarantie und sollen bis Ende Juli 2014 auf den deutschen Markt kommen. Nähere Details dazu und Preise der Geräte liegen noch nicht vor. Vor 15 Wochen hatte Kazam einen Deutschlandstart in den kommenden Wochen versprochen, konnte dies aber wohl nicht einhalten. Nun kann es bis zu 23 weitere Wochen dauern, bis die Geräte hierzulande in den Verkauf gehen.

Stellenmarkt
  1. System Issue Analyst (m/w/d) Fahrerassistenzsysteme
    Valeo Schalter und Sensoren, Braunschweig
  2. Vice President* (f/m/d) Alfabet Product Management, R&D & Product Marketing
    Software AG, verschiedene Standorte
Detailsuche

Die Displaygarantie gilt ab dem Kaufdatum für ein Jahr. Innerhalb dieses Zeitraums wird das Display kostenlos ausgetauscht, auch wenn es etwa durch einen Sturz zerstört wurde. Ein Ersatzdisplay gibt es in dieser Zeit auch, falls es zerkratzt oder anderweitig beschädigt wurde. Wie die Abwicklung im Detail abläuft, ist noch nicht bekannt. Möglicherweise nennt Kazam auf dem Mobile World Congress 2014 in Barcelona weitere Details.

Im vergangenen Jahr wurde Kazam von James Atkins und Mike Coombes gegründet. Coombes leitet das britische Unternehmen, Atkins übernimmt die Vermarktung. Beide waren bis März 2013 bei HTC in Großbritannien für Marketing und Verkauf zuständig.

Mehrere Smartphones geplant

Zunächst sind zwei Kazam-Modellreihen geplant, die alle über die Displaygarantie verfügen. In der Thunder-Modellreihe sind zwei Smartphones geplant, vier sind es in der Trooper-Reihe. Bei den Trooper-Smartphones handelt es sich um Geräte mit Displaygrößen von 4, 4,5, 5 und 6 Zoll sowie Dual-Core-Prozessor, die wohl als Mittelklassegeräte konzipiert sind.

Golem Akademie
  1. Microsoft Dynamics 365 Guides mit HoloLens 2: virtueller Ein-Tages-Workshop
    16. Februar 2022, Virtuell
  2. Unreal Engine 4 Grundlagen: virtueller Drei-Tage-Workshop
    28. Februar–2. März 2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Die Oberklassse ist der Thunder-Reihe vorbehalten. Diese gibt es mit Quad-Core-Prozessor und Displaygrößen von 4,5 und 5 Zoll. Das Thunder 4.5L wird das erste Kazam-Modell mit LTE-Technik sein. Alle Modelle sollen mit Android 4.2 alias Jelly Bean auf den Markt kommen. Bereits jetzt ist diese Version veraltet, aber bis zur geplanten Markteinführung könnte eine neuere Version als Android 4.4 alias Kitkat erschienen sein.

Kazam wird wohl versuchen, die Geräte zu einem besonders günstigen Preis auf den Markt zu bringen. Darauf deutet die bislang bekannte technische Ausstattung hin. Die Displays in den Smartphones haben keine sonderlich hohe Auflösung und der eingebaute Flash-Speicher ist mit maximal 4 GByte sehr gering und die Kameras weisen ebenfalls keine hohen Auflösungen auf. Alle Kazam-Smartphones sind mit zwei SIM-Karten-Steckplätzen versehen und haben einen Steckplatz für Micro-SD-Karten, die maximal 32 GByte groß sein dürfen.

Wiko ist Kazam einen Schritt voraus

Damit ähneln die Kazam-Smartphones dem Ansatz des französischen Herstellers Wiko. Wiko verkauft bereits seit Herbst 2013 seine Android-Smartphones in Deutschland, die sich durch einen vergleichsweise günstigen Preis und Dual-SIM-Fähigkeit auszeichnen. Im März 2014 will Wiko das Highway in Deutschland verkaufen. Für 350 Euro gibt es ein 5-Zoll-Smartphone mit hochauflösendem IPS-Touchscreen, Octa-Core-Prozessor, 16-Megapixel-Kamera hinten und 8-Megapixel-Kamera vorn.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Digitalisierung
500-Euro-Laptops für Lehrer "leistungsfähig und gut nutzbar"

Das Land NRW hat seine Lehrkräfte mit Dienst-Laptops ausgestattet. Doch diese äußern deutliche Kritik und verwenden wohl weiter private Geräte.

Digitalisierung: 500-Euro-Laptops für Lehrer leistungsfähig und gut nutzbar
Artikel
  1. Volkswagen Payments: VW entlässt Mitarbeiter wohl wegen Cybersicherheits-Bedenken
    Volkswagen Payments
    VW entlässt Mitarbeiter wohl wegen Cybersicherheits-Bedenken

    Volkswagen entlässt einem Bericht nach einen Mitarbeiter, nachdem dieser Bedenken hinsichtlich der Cybersicherheit von Volkswagen Payments äußerte.

  2. Bundesservice Telekommunikation: Schlecht getarnte Tarnorganisation praktisch enttarnt
    Bundesservice Telekommunikation
    Schlecht getarnte Tarnorganisation praktisch enttarnt

    Inzwischen ist offensichtlich, dass der Bundesservice Telekommunikation zum Bundesamt für Verfassungsschutz gehört.

  3. Minderungsrecht: 1&1 bietet Kunden nur 6 Euro bei schwacher Datenrate
    Minderungsrecht
    1&1 bietet Kunden nur 6 Euro bei schwacher Datenrate

    Das neue TKG-Minderungsrecht der Bundesnetzagentur bei schwacher Datenrate scheint in der Praxis keine Lösung zu sein. 1&1 rechnet das Ergebnis klein.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • RTX 3080 Ti 12GB 1.699€ • Intel i9-10900K 444,88€ • Huawei Curved Gaming-Monitor 27" 299€ • Hisense-TVs zu Bestpreisen (u. a. 55" OLED 739€) • RX 6900 1.449€ • MindStar (u.a. Intel i7-10700KF 279€) • 4 Blu-rays für 22€ • LG OLED (2021) 77 Zoll 120Hz 2.799€ [Werbung]
    •  /