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Kaveri FX-7600P im Test: AMDs GPU-Keil zwischen Haswell und Broadwell

Während Intels Broadwell immer noch verspätet ist, wittert AMD seine Chance und veröffentlicht die Kaveri-Chips für Notebooks. Zwar ist der Prozessorteil kaum schneller als bei einem Ultrabook, dafür dreht die Grafikeinheit mal wieder Kreise um die Konkurrenz.

Artikel veröffentlicht am ,
Die schnellsten Kaveri-APUs werden als FX vermarktet.
Die schnellsten Kaveri-APUs werden als FX vermarktet. (Bild: AMD)

Zuletzt hatte AMD seine Prozessorarchitektur Piledriver zuerst für Notebooks präsentiert, dieses Jahr gab der Hersteller der Desktop-Version den Vorzug und setzt die Mobile-Variante der Kaveri-APUs für die umsatzstarke "Back to school"-Saison im August an.

Inhalt:
  1. Kaveri FX-7600P im Test: AMDs GPU-Keil zwischen Haswell und Broadwell
  2. Referenznotebook mit FX-7600P
  3. CPU-Leistung auf Ultrabook-Niveau
  4. Spieletauglich plus Mantle-Bonus
  5. Verfügbarkeit und Fazit

Angesichts von nur zwei bisher erhältlichen Desktop-Modellen mag diese Zeitplanung nicht freiwillig erfolgt sein, sie erscheint uns aber günstig für AMD. Die Konkurrenz hat zuletzt den Haswell Refresh veröffentlicht, für mehr als nur ein paar MHz mehr dauert es aber noch einige Monate, dann sollen erste Geräte mit Broadwell erhältlich sein.

AMD möchte dem zuvorkommen und hat dafür seine Kaveri-Mobile-APUs in zwei Klassen unterteilt: Die Modelle mit 19 Watt TDP sollen in sogenannten Ultrathins (Konkurrenz zu Intels Ultrabooks) antreten, die 35-Watt-Varianten sind für Geräte mit hochauflösenden 15,6-Zoll-Displays gedacht.

  • Kaveri, Haswell, 2 x 8 GByte DDR3-1866 (AMD), 2 x 8 GByte DDR3-1600 (Intel), Turbo an, Windows 8.1 Update 1 x64, Catalyst 14.6 Beta v1, Intel 10.18.10.3496
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  • Kaveri, Haswell, 2 x 8 GByte DDR3-1866 (AMD), 2 x 8 GByte DDR3-1600 (Intel), Turbo an, Windows 8.1 Update 1 x64, Catalyst 14.6 Beta v1, Intel 10.18.10.3496
  • Die mobilen Kaveri-Modelle im Überblick (Bild: AMD)
  • AMD errechnet die GFLOPS anhand der Turbo-Taktraten. (Bild: AMD)
  • Kaveri nutzt die Steamroller-Architektur und den Graphics Core Next 2.0. (Bild: AMD)
  • Huma ist ein gemeinsamer Speicherbereich für Prozessor und Grafikeinheit. (Bild: AMD)
  • Kaveri Mobile wird von GPU-Z als Bald Eagle erkannt, also die Embedded-Version (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • AMDs Referenznotebook ist trotz 15,6 Zoll vergleichsweise dünn. (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Battlefield 4 in 1080p mit Direct3D 11.1 (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Battlefield 4 in 1080p mit Mantle (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Die BF4-Settings (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
Die mobilen Kaveri-Modelle im Überblick (Bild: AMD)

Die jeweils schnellsten Kaveri-APUs hat AMD mit dem altehrwürdigen FX-Kürzel versehen, das macht es dem Kunden etwas leichter. Alle Modelle nutzen wie ihre Desktop-Pendants zwei Steamroller-Module (vier Integer-Rechenwerke) und den Graphics Core Next 2.0 mit bis zu 512 Shader-Einheiten. Damit entsprechen die 35-Watt-Versionen den Bald Eagle, selbst die Taktraten sind identisch.

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Bei den Taktraten legen die 35-Watt-Kaveris verglichen mit Richland nur wenig zu, die Leistungssteigerung soll vor allem durch die neueren Architekturen erfolgen. Bei den 19-Watt-Varianten ist das anders: Der 28-Nanometer-Prozess ermöglicht kräftig gestiegene Taktraten, der Geschwindigkeitszuwachs ist hier zumindest auf dem Papier am höchsten. Die Northbridge taktet hier allerdings nur mit 1,2 GHz - beim 7600P mit 1,5 GHz.

AMD benennt auf seiner aktuellen Roadmap auch Kaveri-APUs mit 15 Watt, entsprechende Modelle hat der Hersteller bisher nicht angekündigt.

Referenznotebook mit FX-7600P 
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Lalande 13. Jun 2014

... werden diese tollen APUS kaum erhätlich sein und mehr kosten als eine schnellere...

mambokurt 06. Jun 2014

Nein, sie ignorieren es weil es keinen interessiert. Browser/Mail/Bla sind...

Neutrinoseuche 05. Jun 2014

Die AMD CPUs sind etwas langsamer in der Single-Thread-Performance, richtig, aber sie...


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