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Referenznotebook mit FX-7600P

Wie schon bei Trinity hat AMD ein Referenznotebook als Testplattform vorgesehen. Das 15,6-Zoll-Whitebook wurde von Quanta Computer gefertigt und wird in der gezeigten Form nicht im Handel erhältlich sein. Das IPS-Touch-Display löst mit 1.920 x 1.080 Bildpunkten auf, was für diese Bildschirmdiagonale mittlerweile vergleichsweise wenig ist.

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Im Inneren des Referenznotebooks steckt der FX-7600P, also das schnellste mobile Kaveri-Modell. AMD hat diesem zwar eine sehr flotte Samsung SSS 840 Pro mit 256 GByte zur Seite gestellt, jedoch beim Arbeitsspeicher die eigenen Spezifikationen unterboten - das bremst.

Statt schnellem DDR3-2133-RAM ist nur DDR3-1866 mit Latenzen von 13-13-13-32 verbaut, die beiden 4-GByte-Module laufen aber immerhin im Dualchannel-Betrieb. Warum AMD die Kaveri-APU ausbremst, konnte uns der Hersteller auf Rückfrage nicht erklären.

  • Kaveri, Haswell, 2 x 8 GByte DDR3-1866 (AMD), 2 x 8 GByte DDR3-1600 (Intel), Turbo an, Windows 8.1 Update 1 x64, Catalyst 14.6 Beta v1, Intel 10.18.10.3496
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  • Die mobilen Kaveri-Modelle im Überblick (Bild: AMD)
  • AMD errechnet die GFLOPS anhand der Turbo-Taktraten. (Bild: AMD)
  • Kaveri nutzt die Steamroller-Architektur und den Graphics Core Next 2.0. (Bild: AMD)
  • Huma ist ein gemeinsamer Speicherbereich für Prozessor und Grafikeinheit. (Bild: AMD)
  • Kaveri Mobile wird von GPU-Z als Bald Eagle erkannt, also die Embedded-Version (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • AMDs Referenznotebook ist trotz 15,6 Zoll vergleichsweise dünn. (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Battlefield 4 in 1080p mit Direct3D 11.1 (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Battlefield 4 in 1080p mit Mantle (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Die BF4-Settings (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
Kaveri Mobile wird von GPU-Z als Bald Eagle erkannt, also die Embedded-Version (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)

Im Inneren des Referenznotebooks steckt der FX-7600P mit 35 Watt TDP. Laut AMDs Spezifikationen sollen die beiden Steamroller-Module des Prozessors unter Last mit einem Basistakt von 2,7 GHz und einer maximalen Turbofrequenz von 3,6 GHz arbeiten. In unseren Tests erreichte der Chip bei Integer-Workloads auf beiden Modulen oft 3 GHz, bei Float-Workloads hingegen legte der Prozessor zumeist den Basistakt an.

Bei Last auf nur einem Modul pendelte der FX-7600P zu Beginn zwischen 3,2 und 3,6 GHz und reduzierte die Frequenz nach einigen Minuten auf 2,7 GHz. Der für Spiele wichtige Northbridge-Takt bewegte sich bei unseren Messungen im Bereich von 1,1 bis 1,4 GHz - mit Tendenz zum niedrigeren Takt. Ganz selten konnten wir auch die offiziellen 1,5 GHz beobachten und damit fast so viel wie die 1,6 GHz bei den 45- und 65-Watt-Desktop-Versionen von Kaveri.

Die integrierte R7-Grafikeinheit wird beim TDP-Budget präferiert und hält daher unter Last ihre 686 MHz nahezu konstant. Nur ganz selten fiel die Frequenz auf 600 MHz und damit den Basistakt. Im Leerlauf senkt der Kaveri-Chip seine Geschwindigkeit auf 1,35 GHz und die Grafikeinheit auf 248/333 MHz (GPU/Speicher).

Mit abgeschaltetem Display benötigt das Referenznotebook ohne Last nach einigen Minuten Ruhe 9,7 Watt im Airplane-Modus. Mit minimaler Helligkeit sind es 14,1 und mit maximaler Helligkeit 20,2 Watt (231 cd/m²). Diese Werte sind für ein 15,6-Gerät vergleichsweise hoch.

Da wir in Amsterdam nur wenige Stunden zum Testen hatten, können wir einen wenig aussagekräftigen Wert des keine 30 Minuten laufenden Productivity-Benchmarks des Powermarks vorlegen. Bei 150 cd/m² und aktivem WLAN schätzte der Test die Akkulaufzeit auf knapp vier Stunden.

 Kaveri FX-7600P im Test: AMDs GPU-Keil zwischen Haswell und BroadwellCPU-Leistung auf Ultrabook-Niveau 
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Lalande 13. Jun 2014

... werden diese tollen APUS kaum erhätlich sein und mehr kosten als eine schnellere...

mambokurt 06. Jun 2014

Nein, sie ignorieren es weil es keinen interessiert. Browser/Mail/Bla sind...

Neutrinoseuche 05. Jun 2014

Die AMD CPUs sind etwas langsamer in der Single-Thread-Performance, richtig, aber sie...


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