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Kaum Umsatz, aber Milliarden wert:
Chinas neue KI-Sensation Cambricon Technologies

Cambricon ist der neue Star in Chinas KI -Branche und wird mit Nvidia verglichen. Was hebt es von Huawei ab, und was hat Deepseek damit zu tun?
/ Johannes Hiltscher
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Die MLU220 ist ein älteres Produkt von Cambricon, aktuellere setzen auf Chiplets. (Bild: Cambricon)
Die MLU220 ist ein älteres Produkt von Cambricon, aktuellere setzen auf Chiplets. Bild: Cambricon

Mit Cambricon Technology scheint aktuell ein neuer KI-Gigant aus der Volksrepublik China die Bildfläche betreten zu haben. Einige Medienberichte vergleichen das Unternehmen sogar mit Nvidia; dabei war es lange mehr oder weniger unbekannt – bis in den vergangenen Monaten der Aktienkurs regelrecht explodierte. Ende August überholte die Aktie sogar die des auch im Ausland bekannten Spirituosenherstellers Kweichow Moutai(öffnet im neuen Fenster) – zuvor der am höchsten bewertete Anteilsschein. Zeit also, einen Blick auf Cambricon und seine Produkte zu werfen.

Tatsächlich gibt es einige Parallelen zwischen Nvidia und Cambricon, das seinen Aufstieg zu einem guten Teil Nvidias Problemen auf dem chinesischen Markt verdankt. Das Exportverbot für die H20, Gerüchte über Hintertüren sowie wachsender Druck seitens der Regierung der Volksrepublik, auf heimische Hardware zu setzen, sorgten für steigende Nachfrage bei chinesischen Herstellern von KI-Beschleunigern. Neben Cambricon sind hier noch Huawei mit seinen Ascend 910, Biren, Hygon, Moore Threads sowie weitere, weitgehend unbekannte Unternehmen aktiv.

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