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"Kauft einen Dell": Dell-Aktie steigt nach Trump-Aussage

Bei der Vorstellung der sogenannten Trump-Konten für Kinder lobt der US-Präsident die Spenden des Dell-Gründers und beeinflusst damit den Aktienkurs des Herstellers.
/ Mike Faust
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Susan Dell, Michael Dell und US-Präsident Donald Trump (v.l.n.r.) im Weißen Haus, Wahington, D.C., USA am 6. Juli 2026 (Bild: Mandel NGAN / AFP via Getty Images))
Susan Dell, Michael Dell und US-Präsident Donald Trump (v.l.n.r.) im Weißen Haus, Wahington, D.C., USA am 6. Juli 2026 Bild: Mandel NGAN / AFP via Getty Images)

US-Präsident Donald Trump hat am 6. Juli 2026 die New Yorker Börse eröffnet und für die nach ihm benannten Trump-Konten für Kinder geworben. Dabei würdigte er den Gründer von Dell Technologies, Michael Dell, und seine Frau Susan für die Bereitstellung von 6,25 Milliarden US-Dollar für diese Konten.

Wie der Independent berichtet(öffnet im neuen Fenster), sagte Trump während der Danksagung wörtlich "Go and buy a Dell" (dt. "Los, kauft einen Dell."). Der Aktienkurs des Unternehmens stieg daraufhin innerhalb einer Stunde von 395 auf 427 US-Dollar.

Michael Dell gehört zu den Mitgliedern des durch Donald Trump im März 2026 neu besetzten Technologierats der USA.

Kapital abhängig von Milliardärsspenden

Neben den Dells gab es Zusagen von weiteren Milliardären wie dem Investor Ray Dalio und der Präsidentin von Elon Musks Raumfahrtunternehmen SpaceX, Gwynne Shotwell, für Trump-Konten zu spenden. Shotwell wolle dafür etwa SpaceX-Aktien bereitstellen, so der Independent.

US-amerikanische Kinder, die nach dem 1. Januar 2025 geboren wurden und über eine gültige Sozialversicherungsnummer verfügen, haben Anspruch auf ein Trump-Konto. Sie erhalten von der US-Regierung eine einmalige Zahlung in Höhe von 1.000 US-Dollar.

Das Kapital der Konten wird am Aktienmarkt angelegt. Die Spekulation dahinter ist, dass der Wert der Konten steigt, bis die Kinder im Alter von 18 Jahren darauf zugreifen können.

Bei Gegnern staatlicher Zuwendungen unerwünscht

Während seines Wahlkampfs im Jahr 2024 setzte sich Trump für einen Ausbau des familien- und elternpolitischen Programms der Republikaner ein. Dabei machte er sich Maßnahmen zu eigen, die unter fiskalpolitischen Konservativen und Gegnern staatlicher Zuwendungen als unerwünscht gelten.

Im Mittelpunkt der Kampagne stand die Aussage, dass die US-Regierung Versicherungsunternehmen dazu verpflichten wolle, die Kosten für Familienplanungs- und reproduktionsmedizinische Behandlungen zu übernehmen. Laut dem Weißen Haus sollen dafür bereits Vereinbarungen mit Pharmaunternehmen getroffen worden sein.


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