Kaufland: Gesamtes Leergut auf einmal in den Pfandautomaten einwerfen
Kaufland setzt an fünf weiteren Standorten auf Pfandautomaten mit Multi-Feed-System. Das gab der Lebensmitteleinzelhändler am 22. April 2025 bekannt(öffnet im neuen Fenster) . Im baden-württembergischen Steinheim wurde der Automat bereits seit vergangenem Frühjahr getestet und bleibt dort nun dauerhaft im Einsatz.
Hersteller ist das norwegische Unternehmen Tomra. Die neuen Pfandautomaten finden sich seit Kurzem am Dortmunder Standort in der Bornstraße, in der Schwieberdinger Straße in Ludwigsburg, in der Schönauer Straße in Worms sowie der Landsberger Chaussee in Ahrensfelde. Die Kaufland-Filiale in der Kiewer Straße in Leipzig erhält das Gerät Mitte Mai.
Die ersten Installationen des Tomra R2 fanden seit einem Jahr in Deutschland, Schweden, Norwegen und Finnland statt. An den fünf neuen Standorten kommt die sogenannte Crystal-Version zum Einsatz. Neben PET-Flaschen und Dosen lassen sich hier auch Glasflaschen zurückgeben.
Dank des Multi-Feed-Systems können Kunden ihr gesamtes Leergut in einem Schwung einwerfen, anstatt wie bei herkömmlichen Pfandautomaten die Flaschen und Dosen einzeln einzulegen.
Nutzung über Smartphone möglich
"Das Konzept hat nicht nur uns, sondern vor allem auch unsere Kunden in Steinheim überzeugt, so dass wir uns für einen Ausbau an weiteren Standorten entschieden haben" , sagte Florian Hermanski, verantwortlich für die Pfandrücknahmesysteme bei Kaufland Deutschland. Supermärkte wollen so Kunden anlocken, die das anstrengende einzelne Einlegen von klebrigem Pfandgut vermeiden wollen.
Reinigung und Wartung erfolgt aus dem Hintergrund, ohne dass die Beschäftigten am Frontautomaten der Leergutanlage arbeiten müssen. Das Verfahren nennt sich kontinuierliche Gebindeeingabe. Verfügbar sind auch QR-Codes oder NFC-Tags für eine Nutzung über Smartphones.



