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2019 wird das 7-nm-Jahr

Schon in wenigen Tagen dürfte AMD die Consumer Electronics Show nutzen, um ausführlicher über Zen 2 zu sprechen: So heißt die Architektur für die nächsten Epyc-Server-CPUs, intern Rome genannt, mit bis zu 64 Kernen. Die gleiche Technik verwendet der Hersteller auch für die Ryzen 3000, welche prinzipiell mit bis zu 16 Kernen und rund 5 GHz im Sommer 2019 antreten könnten. Intel muss vorerst weiter mit 14 nm vorlieb nehmen, weswegen abzuwarten ist, ob tatsächlich ein Zehnkerner für Sockel LGA 1151 v2 erscheint. Zumindest der achtkernige 9900K war intern Anfang 2018 schon längst gesetzt, weshalb sich ein Comet Lake S bald bemerkbar machen könnte.

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Ohnehin wird Intel den Fokus eher auf Cascade Lake SP legen, also die nächste Generation an Server-CPUs, und versuchen, möglichst schnell Cooper Lake SP mit mehr als 28 Kernen und acht statt sechs Speicherkanälen in den Handel zu bringen. Auch hier bleibt es bei 14 nm, denn Chips im 10-nm-Verfahren hat Intel erst für das Weihnachtsgeschäft 2019 geplant. Die Ice Lake mit Sunny-Cove-Mikroarchitektur erscheinen anfangs für Notebooks und nicht für Desktop-Systeme (hier kommt Cascade Lake X); die Server-Ableger sind für 2020 angesetzt.

Als dritter Hersteller möchte Qualcomm im Notebook-Segment der x86-Konkurrenz einen minimalen Marktanteil abnehmen: Der Snapdragon 8cx ist ein ARM-basierter Achtkerner für sogenannte Always Connected PCs mit Windows 10 on ARM. Die Software-Unterstützung fällt mittlerweile recht gut aus, wir sind dennoch gespannt, wie schnell die x86-Emulation für Legacy-Software auf dem Snapdragon 8cx läuft. Bei AMD bleibt Raven Ridge mit 12 nm statt 14 nm alias Ryzen Mobile 3000 aktuell, bei Intel gibt es mit Comet Lake U alias Core iX-9000U leicht verbesserte Chips für Ultrabooks.

Im Grafikkarten-Segment bringt Nvidia mit der Geforce RTX 2060 noch im Januar 2019 ein 400-Euro-Modell mit Turing-Architektur, günstigere Versionen folgen im Februar. Wie genau es in den unteren Leistungsklassen weitergeht, ist unklar - denkbar sind kleine Chips für Notebooks mit 7 nm als Testvehikel. AMD hingegen hat die Radeon Instinct MI60 mit Vega-20-GPU in 7 nm bereits angekündigt, eine Radeon Vega 2 als Frontier Edition wäre damit möglich. Wichtiger wird aber die Navi-Generation, welche von der Mittel- bis in die Oberklasse reichen und Nvidias Geforce RTX alias Turing preislich unter Druck setzen soll.

Und noch ein wenig weiter in die Zukunft geblickt, könnte ein dritter Hersteller bei Grafikkarten zur Alternative werden: Intel hat eine dedizierte GPU für 2020 angekündigt und mit Raja Koduri den ehemaligen Grafikchef von AMD angeheuert. Weitere langjährige Ex-Mitarbeiter wie Chris Hook verstärken das Team und auch einige einstige Journalisten wie Damien Triolet und Ryan Shrout sind mittlerweile zu Intel gewechselt.

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 32 Kerne rendern extrem schnell
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Wasserflasche 11. Jan 2019

Es ist ja immer schön mal so einen Überblicksartikel zu lesen, aber: Warum wird bei den...

David64Bit 04. Jan 2019

Das ist für dich und mich so, aber wenn man sich so umschaut, gibt es außer HP keinen...

ms (Golem.de) 03. Jan 2019

Eine günstige Blow-2070 ist lauter als eine gute Vega 64.


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