Highend weiter nur von Nvidia

Wer eine günstige Grafikkarte benötigt, etwa für einen Büro-PC, greift am besten zu Prozessoren mit integrierten GPUs: Die HD Graphics in allen Celeron- oder Pentium-Chips von Intel steuert bereits mehrere 4K-Displays bei 60 Hz an, für mehr als Casual-Spiele reicht die Leistung aber nicht. Mehr Geschwindigkeit liefern die Radeon-iGPUs in AMDs Ryzen-Modellen, hier empfiehlt sich der Ryzen 3 2200G für knapp 100 Euro.

Stellenmarkt
  1. Medical Data Scientist (m/w/d)
    Helios IT Service GmbH, Berlin-Buch, bundesweit
  2. Leitung Projektmanagement IT (m/w/d)
    Waschbär GmbH, Freiburg im Breisgau
Detailsuche

Steht ähnlich viel Budget rein für den Pixelbeschleuniger bereit, gibt es ab 80 Euro die Geforce GT 1030 mit GDDR5 (!) und ab gut 90 Euro die Radeon RX 550. Beide Karten reichen aus, um in 1080p aktuelle Titel mit reduzierten Details zu spielen, für E-Sport-Games wie Overwatch reicht die Geschwindigkeit ohnehin. Der Vorteil der Radeon RX 550 ist die Option, damit auch zu streamen - Nvidia hingegen blockt das bei der Geforce GT 1030. Für Foto/Video-Software wie Adobe Photoshop oder Premiere ist die GPU-Leistung zweitrangig, sofern nicht exzessiv ausgewählte Filter mit OpenCL genutzt werden.

Deutlich mehr Leistung gibt es für rund 130 Euro, hier duellieren sich die Geforce GTX 1050 und die Radeon RX 560. Obacht: Die Geforce GTX 1050 mit 3 GByte statt 2 GByte hat zwar mehr Videospeicher, rechnet aber aufgrund es 96-bittigen statt 128 Bit breiten Interfaces langsamer. Wer die doppelte Geschwindigkeit einer Geforce GT 1030 oder Radeon RX 550 wünscht, der muss 160 Euro für eine Radeon RX 570 bezahlen. Hier laufen die meisten Titel in 1080p mit hohen Details recht rund. Wer bei Texturen und Schatten keine Abstriche machen möchte, muss zur Radeon RX 580 mit 8 GByte Speicher für etwa 200 Euro greifen. Die Geforce GTX 1050 Ti und die Geforce GTX 1060 sind teurer bei weniger Leistung.

Wer für 1440p gerüstet sein möchte, muss 400 Euro für eine Radeon RX Vega 56 bezahlen oder auf die kommende Geforce RTX 2060 warten. Wer Glück hat, bekommt noch eine Geforce GTX 1070 (Ti) im Abverkauf, da Nvidia diese Modelle auslaufen lässt. Auch die Geforce GTX 1080 (Ti) ist kaum noch erhältlich, stattdessen gibt es die Geforce RTX 2070 für knapp 500 Euro und die Geforce RTX 2080 ab 800 Euro. Die Radeon RX Vega 64 benötigt viel Energie, für etwas unter 500 Euro sind gute Partner-Karten dennoch leiser als die günstigsten Varianten der Geforce RTX 2070.

Golem Akademie
  1. C++ Programmierung Basics: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    28. Februar–4. März 2022, virtuell
  2. Jira für Systemadministratoren: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    24.–25. Januar 2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Im Highend-Segment ist Nvidia seit Jahren konkurrenzlos: Die Geforce RTX 2080 Ti für 1.300 Euro eignet sich für 2.560 x 1.440 Pixel mit dreistelligen Bildraten oder für 4K-UHD mit hoher Qualität. Schneller rechnet nur die RTX Titan für 2.700 Euro; die 15 Prozent mehr Leistung rechtfertigen den Preis aber nicht - die 24 GByte statt 11 GByte bei passender Software schon eher. Zumindest für Spiele muss eine solche Grafikkarte aber eine flotte CPU als Unterstützung haben, gerade wenn ein 144-Hz-Display angesteuert wird.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Kaufberatung (2019): Die richtige CPU und Grafikkarte32 Kerne rendern extrem schnell 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6.  


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Microsoft
Sony äußert sich zur Übernahme von Activision Blizzard

Rund 20 Milliarden US-Dollar haben die Aktien von Sony verloren. Nun hat der Konzern erstmals den Kauf von Activision Blizzard kommentiert.

Microsoft: Sony äußert sich zur Übernahme von Activision Blizzard
Artikel
  1. Parallel Systems: Ehemalige SpaceX-Mitarbeiter entwickeln neuartige Güterzüge
    Parallel Systems
    Ehemalige SpaceX-Mitarbeiter entwickeln neuartige Güterzüge

    Das Startup Parallel Systems will konventionelle Züge durch modulare Fahrzeuge mit eigenem Antrieb und Energieversorgung ersetzen.

  2. Vor- und Nachteile: Neue Studie untersucht Homeoffice-Auswirkungen
    Vor- und Nachteile
    Neue Studie untersucht Homeoffice-Auswirkungen

    Das Institut der deutschen Wirtschaft hat Angestellte und Unternehmen zu ihren Homeoffice-Erfahrungen befragt - mit gemischten Ergebnissen.

  3. DNS4EU: EU will eigenen DNS-Resolver mit Netzsperren
    DNS4EU
    EU will eigenen DNS-Resolver mit Netzsperren

    Die Länder und Bürger der EU sollen einen eigenen DNS-Resolver-Dienst bekommen, der auch DNS-Filter und Netzsperren umsetzt.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Xbox Series X jetzt bestellbar • LG OLED (2021) 40% günstiger (u.a. 65" 1.599€) • WD Black 1TB SSD 94,90€ • Lenovo Laptops (u.a. 17,3" RTX3080 1.599€) • Gigabyte Mainboard 299,82€ • RTX 3090 2.399€ • RTX 3060 Ti 799€ • MindStar (u.a. 32GB DDR5-6000 389€) • Alternate (u.a. Samsung LED TV 50" 549€) [Werbung]
    •  /