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2020 erscheinen die Next-Gen-Konsolen

Im Laufe der kommenden Monate werden für CPUs und Grafikkarten primär zwei Dinge wichtig: Die nächste Konsolengeneration von Microsoft und Sony sowie die 7-nm-Fertigung von Chips mit extrem ultravioletter Belichtung, kurz EUV.

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Die Playstation 5 und die Xbox Series X, bisher intern unterteilt in die schnellere Xbox Anaconda und die langsamere Xbox Lockhart, sind für das Weihnachtsgeschäft 2020 geplant. Beide Konsolen werden acht CPU-Kerne mit AMDs Zen-2-Technik nutzen, also einem niedrig getakteten Ryzen 7 3700X entsprechen. Bei der Grafikeinheit setzen die Hersteller auf AMDs RDNA v2, also der Navi-Architektur in verbesserter Form samt Hardware-Raytracing. Zudem gehen wir von wenigstens 16 GByte Arbeits- und Videospeicher aus.

Für PC-Spieler bedeutet das, dass mittelfristig die Anforderungen an CPU, Grafikkarte und Speicher massiv ansteigen werden. Zwar dürfte es eine Übergangszeit geben, sobald aber Cross-Plattform-Titel primär für die Next-Gen-Konsolen entwickelt werden, ist die Schonfrist vorbei. Gerade bei Raytracing-Effekten bleibt jedoch offen, in welchem Umfang diese künftig eingesetzt werden.

AMD hat allerdings bereits bestätigt, dass 2020 eine Highend-Radeon mit RDNA-v2-Technik erscheinen wird. Deren Chip wird mit mit 7 nm DUV (N7P) oder 7 nm EUV (N7+) gefertigt, das Gleiche erwarten wir von Nvidias kommenden Grafikkarten - der Codename lautet Ampere. Zumindest die Profiversionen dürften im Frühling angekündigt werden, die Geforce-Ableger könnten im Sommer oder Herbst folgen. Bei EUV werden Schichten der Chips mit extrem ultravioletter Strahlung belichtet, so sind höhere Taktraten oder weniger Leistungsaufnahme bei kompakteren Designs möglich.

Vorerst sind jedoch klassische 7 nm ohne EUV und 14 nm gefragt: AMD bringt noch im Januar die Radeon RX 5600 XT mit 6 GByte Videospeicher in den Handel, im Februar folgt der Threadripper 3990X mit 64 Kernen als Topmodell. Intel plant für den Frühling die sogenannten Comet Lake S: Die Prozessoren benötigen den neuen Sockel LGA 1200 und haben bis zu zehn Kerne. Bei den Modellen mit weniger Cores schaltet Intel zudem Hyperthreading frei, was mehr Leistung pro Euro bedeuten dürfte.

Im Sommer erwarten wir von AMD die Ryzen 4000G, also die Desktop-Ableger der achtkernigen Renoir-Chips für den Sockel AM4. Diese APUs mit integrierter Grafik sind vorerst nur für Ultrabooks und Notebooks verfügbar, da hier für AMD mehr Umsatz und Gewinn zu erzielen ist. Im Herbst erscheinen dann vermutlich die Ryzen 4000, also die reinen CPUs mit Zen-3-Technik und 7-nm-Fertigung; ob DUV oder EUV ist unklar. Bis dahin dürfte auch der B550-Chipsatz für günstigere Sockel-AM4-Platinen mit PCIe Gen4 verfügbar sein.

Ob und wie Intel im Desktop-Segment in der zweiten Hälfte 2020 reagieren wird, wollte der Hersteller bisher nicht kommentieren. Einen 10-nm-Prozessor wird es zumindest dieses Jahr nicht geben, offenbar portiert Intel aber die Sunny/Willow-Cove-Architektur für CPU-Kerne auf 14 nm zurück. Dieses Design scheint als Rocket Lake S zu laufen, bevor dann 2021 endlich ein 10-nm-Desktop-Chip (Alder Lake S) erscheinen dürfte.

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 AMDs Ryzen empfiehlt sich überall
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DerYupp 25. Jan 2020

Ach ja: so was (Xeon E3) bekommt man "günstig" als Leasing-Rückläufer. Bei großen Firmen...

Boandlgramer 14. Jan 2020

- kein VP9-Support - thermisch grenzwertig - Polaris immer mit dem deutlich...

Obelix 14. Jan 2020

Vielen Dank! Überlege aktuell ob es nicht erstmal mit einer GTX 1660 (Super, Ti!?) getan...

Aki-San 14. Jan 2020

Vielen Dank für die Erläuterung. Ich glaube ich hatte die K<->KF Varienten verdreht. :(

Ach 09. Jan 2020

Wenn man sich mit dem recht baldigen Wertverlust abfindet, ja, dann würde man sein Geld...


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