High-End gibt es nur von Nvidia

Geht es nur darum, ein externes Display zu betreiben oder Filme zu schauen, bietet sich bereits die integrierte Grafikeinheit von Intel-Chips an. Die derzeitige Kaby-Lake-(Refresh)-Generation unterstützt seit dem Fall Creators Update für Windows 10 sogar Netflix in 4K-Auflösung mit HDR-Darstellung. Gleiches gilt für Nvidias Pascal-GPUs, wenngleich hier eine Beschränkung erst Modelle ab der Geforce GTX 1050 Ti zulässt. Aktuelle AMD-Grafikkarten können kein Netflix in 4K ausspielen, hier mangelt es noch an einem passenden Treiber.

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Für Spiele in 1080p-Auflösung bei mittleren Details reicht Nvidias Geforce GT 1030. Die Karte braucht weniger als 30 Watt, kommt ohne dedizierten Stromanschluss aus und wird als passiv gekühlte Variante für unter 70 Euro verkauft. Die Alternative von AMD, die Radeon RX 550, braucht etwas mehr Energie und ist etwas flotter, unterstützt dafür aber Freesync sowie Relive zum Aufzeichnen von Spieleszenen. Allerdings ist es sinnvoller, gleich 110 Euro zu investieren und eine Geforce GTX 1050 zu kaufen, denn diese erreicht zwei Drittel mehr Bilder pro Sekunde.

Wer bereit ist, 150 Euro zu bezahlen, bekommt mit der Geforce GTX 1050 Ti die schnellste Grafikkarte ohne zusätzlichen Stromanschluss und mit 4 GByte Videospeicher. Das ist wichtig für fein auflösende Schatten und Texturen. Danach klafft eine große Lücke, denn die Radeon RX 470 gibt es praktisch nicht mehr und die Radeon RX 570 kostet rund 240 Euro. Dafür gibt es 50 Prozent zusätzliche Spieleleistung, aktuelle Titel laufen in 1080p mit (sehr) hohen Details rund. Wer doppelt so viel Videospeicher will, muss zur Radeon RX 580 für knapp 300 Euro greifen, die obendrein noch mal 20 Prozent höhere Bildraten berechnet.

Von der Geforce GTX 1060 mit 3 GByte raten wir ab: Die Menge an Videospeicher ist der Rohleistung nicht angemessen, zudem hat sie weniger Shader und Takt als das 6-GByte-Modell. Das ist für 300 Euro praktisch so schnell wie die Radeon RX 580, verbucht aber den Vorteil der höheren Energieeffizienz und der somit tendenziell leiseren Kühlung für sich. Beide Grafikkarten liefern genügend Geschwindigkeit für 1440p-Gaming, sofern die Detailstufe ein wenig reduziert wird, beispielsweise in Battlefield 1.

AMDs Vega-Karten sind derzeit nicht empfehlenswert

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Ein interessantes Modell ist die Geforce GTX 1070 für etwa 420 Euro: Hier müssen in 1440p für 60 fps oder mehr selten Abstriche gemacht werden, die 8 GByte Videospeicher garantieren maximale Schatten- und Texturqualität. Der Aufpreis zur Geforce GTX 1070 Ti rechnet sich selten, wir raten, besser gleich zu einer Geforce GTX 1080 für 530 Euro zu greifen. Die hat gut 20 Prozent mehr Leistung, was für Downsampling oder 4K-Gaming interessant ist. AMDs Radeon-RX-Modelle, die Vega 56 und die Vega 64, sind schlecht verfügbar und momentan viel zu teuer und daher keine Empfehlung.

Wer ein 1440p-Display mit 120 Hz besitzt oder 4K-UHD anstrebt, sollte zur Geforce GTX 1080 Ti für 720 Euro aufwärts greifen. Alternativen von AMD fehlen, der Aufpreis auf eine 1.300-Euro-Titan-XP rechnet sich nicht, und die Titan V für 3.100 Euro scheint ersten Tests zufolge zumindest in Spielen ihre enorme Rohleistung nicht umsetzen zu können.

Eine Grafikkarte alleine macht allerdings noch keinen Gaming-PC und keine Workstation: Ein flotter Prozessor muss ebenfalls im System stecken.

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Karl-Heinz 26. Dez 2017

Oh, liest ja doch noch jemand :-) Das stimmt allerdings. Überhaupt tut man dem Trabanten...

Der Held vom... 24. Dez 2017

Das bezweifle ich ernstlich, da gewissen Leuten ja schon die Kompetenz abgeht, in der...

Der Held vom... 23. Dez 2017

Wobei dann allerdings immer noch ungeklärt ist, welche Zukunft LGA 1151 v2 hat...

Anonymer Nutzer 23. Dez 2017

Harte Worte nach deinem Eingangspost. Außer im Serverbereich nutzt niemand mit klarem...

Anonymer Nutzer 22. Dez 2017

Logische Operationen lassen sich an sich gut parallelisieren. Müssen halt genug sein bzw...



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