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Mehr als vier CPU-Kerne sinnvoll

Für Mamas Schreibmaschine reicht ein Mainboard mit aufgelötetem Atom-Chip und 4 GByte Arbeitsspeicher zwar aus. Wir empfehlen jedoch, für ein paar Euro mehr gleich einen Celeron G3900 mit Skylake-Architektur zu kaufen, dieser kostet unter 40 Euro. Ein höher taktender Pentium G4400 kostet 55 Euro - mit zwei Kernen starten aber diverse Spiele nicht mehr oder ruckeln stark. Stattdessen empfiehlt sich ein Athlon X4 845 mit vier Kernen für 60 Euro, der AMDs aktuelle Excavator-CPU-Architektur nutzt.

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Da heutige Software, auch Spiele, mehr als vier Kerne nutzt, ist AMDs FX-6300 für 90 Euro einen Blick wert. Der etwas höher taktende FX-6350 kostet 110 Euro, weshalb wir den FX-8300 mit acht Integer-Kernen für denselben Preis als sinnvoller erachten. Intel bietet in diesem Preissegment einzig Core-i3-Chips mit zwei Kernen und Hyperthreading an, was nicht mehr zeitgemäß ist.

Generell sind die Anforderungen von Spielen an die CPU in den vergangenen Monaten kaum gestiegen, im Gegenteil: Diverse aktuelle Titel wie Battlefield 1, Civilization 6, Gears of War 4, Hitman oder Rise of the Tomb Raider nutzen die neue Direct3D-12- oder die Vulkan-Grafikschnittstelle und verringern so die Prozessoranforderungen. Unterstützt ein Spiel eines der beiden APIs, reicht schon eine Mittelklasse-CPU für meist über 60 Bilder pro Sekunde.

Oberhalb von 150 Euro führt AMD momentan keine Consumer-Prozessoren und Intel bis 200 Euro keine, die wir empfehlen würden. Ab 200 Euro ist dann der Core i5-6500 mit vier Skylake-Kernen und 3,2 bis 3,6 GHz eine Empfehlung wert. Der kaum günstigere Core i5-6400 für 180 Euro taktet mit 2,7 bis 3,3 GHz - das rentiert sich nicht. Übertakter greifen zum Core i5-6600K mit offenem Multiplikator und 3,5 bis 3,9 GHz - Overclocking per Baseclock unterbindet Intel. Der einstige Tipp, einen Xeon E3-1300 v5 zu kaufen, gilt nur noch eingeschränkt: Die Chips laufen einzig auf C232/C236-Boards.

Intel mit acht Threads kostet mindestens 300 Euro

Wer vier Kerne und Hyperthreading braucht, muss zum Core i7-6700 für 310 Euro greifen oder investiert 350 Euro in den kaum flotteren Core i7-6700K mit offenem Multiplikator. Noch mehr Leistung weist der Core i7-6800K mit sechs Kernen auf, der 450-Euro-Chip erfordert aber ein teures Sockel-2011-3-Mainboard statt einer LGA-1151-Platine. Der Core i7-6850K für 650 Euro lohnt, wenn die 40 statt 28 PCIe-3.0-Lanes erforderlich sind. Die zusätzlichen 200 MHz bei ebenfalls sechs Kernen fallen nämlich nicht ins Gewicht.

Für Workstations oder Spieler, bei denen Geld keine Rolle spielt, hat Intel den Core i7-6900K mit acht Kernen für 1.100 Euro und den Core i7-6950X für 1.700 Euro im Angebot. Dank neuer Turbo-v3-Technik überholen beide Chips in Games den günstigeren Core i7-6700K. Kommendes Jahr wird sich bei Intel im CPU-Segment vorerst wenig ändern, sehr viel aber bei AMD.

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privatserver21 06. Nov 2017

Hallo! Da ich mittlerweile oft mal von zuhause und unterwegs arbeite, suche ich nach...

JP-Freak 28. Mär 2017

Liebe Community, ich habe zur Zeit einen CSL Multimedia PC und würde gerne die CPU...

Anonymer Nutzer 09. Jan 2017

Absolut richtig. SiS, VIA Chipsätze waren zum Würgen, AMD Chipsätze sind gut/sehr gut...

HubertHans 13. Dez 2016

Der Prozessor ist der Grund. Das Spiel laeuft nur auf fast einen Kern. kleinere Dinge...

plutoniumsulfat 12. Dez 2016

90 Sekunden ist für ne SSD aber ganz schön lahm :D


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