Schon 200-Euro-Karten sind flott

Wie schon 2015 gilt: Eine dedizierte Grafikkarte ist selbst für Spiele nicht zwingend notwendig. Nahezu alle Einsteiger- und Mittelklasseprozessoren von AMD und Intel verfügen über eine integrierte GPU. Für aktuelle Titel brauchbar sind allerdings nur AMDs Radeon-Modelle: Zu den empfehlenswerten Produkten gehören der A10-7800 mit Radeon R7 und 65 Watt für 90 Euro. Der Aufpreis zum A10-7880K (125 Euro) oder A10-7890K (150 Euro) lohnt angesichts des geringen Leistungszuwachses von rund zehn Prozent nicht.

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In diesem Fall ist es sinnvoller, eine dedizierte Grafikkarte wie die Geforce GT 740 oder Radeon R7 250 (mit GDDR5-Videospeicher) zu kaufen und sie mit einem Prozessor wie AMDs Athlon X4 845 für 60 Euro zu kombinieren. Die DDR3-Versionen der beiden Pixelbeschleuniger sind drastisch langsamer als ihre GDDR5-Pendants und sollten daher nicht gekauft werden. Wer mehr Geld zur Verfügung hat, greift gleich für 120 Euro bei AMDs Radeon RX 460 oder Nvidias Geforce GTX 1050 mit jeweils 2 GByte Videospeicher zu. Anders als die Geforce gibt es die Radeon für einen kleinen Aufpreis auch mit 4 GByte, was höhere Schatten- und Textureinstellungen ermöglicht.

Wie üblich in diesem Leistungssegment bedeuten bereits ein paar Euro mehr ein deutliches Leistungsplus - in diesem Fall durch Nvidias Geforce GTX 1050 Ti mit 4 GByte. Diese ist ab 150 Euro erhältlich und rund ein Drittel flotter als die Radeon RX 460. In aktuellen Spielen in 1080p-Auflösung und mit hohen bis maximalen Details erreicht die Nvidia-Karte durchweg 40 bis 60 Bilder pro Sekunde. Seitens AMDs existiert in dieser Preisklasse keine direkte Konkurrenz, denn die Radeon RX 470 (4 GByte) startet bei rund 190 Euro und ist etwa ein Drittel schneller.

Uninteressant ist die 8-GByte-Version der Radeon RX 470, da diese mindestens 240 Euro kostet. Für etwa 210 Euro verkaufen Nvidias Partner die Geforce GTX 1060 mit 3 GByte, die wir aber nicht empfehlen. Zu viele Titel belegen mehr Videospeicher, was angesichts der Rechenleistung verschenkte Grafik ist. Auch die Radeon RX 480 mit 4 GByte gilt es zu ignorieren, stattdessen raten wir zum 8-GByte-Modell. Das beginnt bei etwa 250 Euro und ist je nach Variante etwa 15 bis 20 Prozent flotter als eine Radeon RX 470.

Ab 300 Euro sind nur Nvidia-Karten empfehlenswert

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Noch mal ein bisschen schneller ist die Geforce GTX 1060 mit 6 GByte, die ab etwa 270 Euro verkauft wird. Ob die Nvidia-Karte der Radeon RX 480 vorgezogen wird, ist unserer Ansicht nach Geschmackssache: Die Geforce benötigt weniger Energie, sehr leise Modelle gibt es aber auch von der Radeon. Tendenziell hat AMD leichte Vorteile bei D3D12-Spielen und mit Relive steht ein mächtiges Tool für Let's Player bereit, das erst kürzlich vorgestellt wurde.

Wer knapp 430 Euro investieren will, kann zu Nvidias Geforce GTX 1070 greifen - die erreicht mehr als doppelt so viele Bilder pro Sekunde wie eine Geforce GTX 1050 Ti. Noch einmal 20 Prozent obendrauf packt die Geforce GTX 1080, übertaktete Modelle bis zu 30 Prozent. Die kosten dann aber auch 650 bis 700 Euro. Die derzeit schnellste Karte ist die Titan X, die Nvidia über seinen Webshop für 1.300 Euro anbietet. AMD hat oberhalb der Radeon RX 480 auf absehbare Zeit keine empfehlenswerte Karte im Portfolio.

Bei den Prozessoren hält der Hersteller auch nur bis zu Mittelklasse mit, dominiert dafür aber in den tieferen Preissegmenten.

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 Kaufberatung (2017): Die richtige CPU und GrafikkarteMehr als vier CPU-Kerne sinnvoll 
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privatserver21 06. Nov 2017

Hallo! Da ich mittlerweile oft mal von zuhause und unterwegs arbeite, suche ich nach...

JP-Freak 28. Mär 2017

Liebe Community, ich habe zur Zeit einen CSL Multimedia PC und würde gerne die CPU...

Anonymer Nutzer 09. Jan 2017

Absolut richtig. SiS, VIA Chipsätze waren zum Würgen, AMD Chipsätze sind gut/sehr gut...

HubertHans 13. Dez 2016

Der Prozessor ist der Grund. Das Spiel laeuft nur auf fast einen Kern. kleinere Dinge...

plutoniumsulfat 12. Dez 2016

90 Sekunden ist für ne SSD aber ganz schön lahm :D



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