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Die Geforce GTX Titan X bleibt vorerst das Topmodell.
Die Geforce GTX Titan X bleibt vorerst das Topmodell. (Bild: Nvidia)

Prozessoren sollten vier Kerne nutzen

Grundsätzlich gibt es aktuell nur vier Plattformen für flotte Prozessoren: AMDs Sockel AM3+ und FM2+ sowie Intels Fassungen LGA 1151 und LGA 2011-3. Darunter tummeln sich Mainboards mit verlöteten Chips, die zumeist der Tablet-Klasse zuzuordnen sind. Den klassischen Office-PC, an dem im Internet gesurft und geskypt wird oder Bilder angeschaut werden, wurde weitgehend durch bestenfalls günstige oder schlicht billige Notebooks und Tablets abgelöst.

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Wer dennoch auf der Suche nach einem einfachen Office-System ist, macht mit Intels Braswell-Chips wie dem Celeron N3150 oder AMDs A4-5000 nichts falsch. Beide verfügen über vier CPU-Kerne und eine integrierte Grafikeinheit.

Ein Zweikerner sollte nicht mehr gekauft werden

Bei den gesockelten Chips wird es ab rund 60 Euro interessant: Für kleine Rechner mit einer Grafikkarte bis hin zu einer Geforce GTX 750 Ti oder Radeon R7 260X muss die Wahl zwischen einem Pentium G4400, einem Athlon X4 840 oder einem FX-4300 getroffen werden. Für den Pentium sprechen zwar die moderne Plattform und die geringe Leistungsaufnahme, schon heute verweigern aber einige Spiele den Start auf einem Dual-Core. Wir raten daher zum Athlon X4 840 für den Sockel FM2+ mit vier Kernen. Der ist zukunftssicherer.

Für etwa 100 Euro gibt es von AMD den FX-6300 mit drei CPU-Modulen, also sechs Integer-Kernen. Die AM3+-Plattform ist zwar stark veraltet, und der Prozessor benötigt sehr viel Energie, das Preis-Leistungs-Verhältnis könnte aber kaum besser sein. Den etwas teuren FX-8320 empfehlen wir nicht, außer er soll nicht für Spiele, sondern für Videoschnitt verwendet werden. Hier machen sich die acht Kerne bezahlt, und der FX-Prozessor ist schnell.

Intel bietet bis 150 Euro weiterhin nur Zweikerner an, die i3-Modelle nutzen aber Hyperthreading und machen daher keinen Ärger in Spielen. Durch die enorm hohe Leistung pro Takt schaffen es Skylake-Chips wie der Core i3-6100 fast durchweg, einen günstigeren FX-6350 locker und weit zu überholen. Da die Sockel-1151-Plattform anders als die Fassung AM3+ zudem die Option auf flottere Quadcore-Prozessoren offeriert, ist ein i3-Chip eine Idee bei einem Neukauf. Passende Grafikkarten sind die Geforce GTX 960 oder die Radeon R9 380, noch schnellere Pixelbeschleuniger werden teils ausgebremst.

Wer bis zu 200 Euro ausgeben möchte, der hat die Wahl zwischen einem Core i5-6400 mit vier Kernen und einem FX-8370 mit acht Integer-Rechenwerken. Selbst bei massiv parallelisierten Anwendungen hilft das dem FX nicht, der Core i5 ist ähnlich flott und damit unsere Empfehlung. Die Leistung genügt zudem, um Oberklasse-Grafikkarten schnell genug mit Daten zu versorgen, damit in CPU-lastigen Spielen nicht der Prozessor die Bildrate begrenzt.

Ein i5 ist noch sinnvoll - dann beginnt die Luxusklasse

Bei AMD hört oberhalb von 200 Euro das CPU-Angebot auf. Die Restposten der Centurion-Modelle wie der FX-9590 sind angesichts ihrer exorbitanten thermischen Verlustleistung von 220 Watt ohnehin keinen Tipp wert. Bei Intel reicht die Palette bis hoch zum Core i5-6600K für 260 Euro. Der eignet sich aufgrund des offenen Multiplikators für Übertakter und schafft meist 4,5 statt 3,6 GHz (4C-Turbo). Zudem ist er grob ein Viertel schneller als der Core i5-6400 und der wiederum liegt gleichauf mit dem beliebten Core i5-2500K. Wer noch einen solchen Chip nutzt, hat also kaum Grund aufzurüsten.

Im Preissegment über 300 Euro hat Intel den Core i7-6700K im Angebot, den schnellsten Vierkerner am Markt. Der 4-GHz-Prozessor profitiert vor allem von seinem Takt, Hyperthreading bremst in Spielen manchmal. Wer bereit ist, 450 Euro zu investieren, muss allerdings hoffen, dass sich die Verfügbarkeit bessert - der 6700K ist oft schwer erhältlich. Eine Alternative ist der Core i7-5820K mit sechs Kernen für den Sockel 2011-3. Solche Mainboards sind im Durchschnitt deutlich teurer als 1151-Platinen, da sie aus dem Server-Umfeld stammen.

Die zwei zusätzlichen Kerne steigern die Bildrate in vielen aktuellen Spielen. Ein solcher Prozessor wird jedoch nur von einer High-End-Grafikkarte oder mehreren davon ausgelastet. Ein Multi-GPU-Gespann bietet sich an, da die CPU 28 statt 16 PCIe-Lanes bietet. Noch flotter als der 5820K ist der Core i7-5930K mit ebenfalls sechs Kernen, ein bisschen mehr Takt und vollen 40 Lanes für 600 Euro. Das aktuelle Spitzenmodell stellt der Core i7-5960X mit acht Kernen dar. Der kostet allerdings über 1.000 Euro - wie jede Extreme Edition.

Leider hat Intel den theoretischen Geheimtipp für den Spieler, die Xeon E3 1200 v5, für Spieler-Mainboards gesperrt. Deren Vorgänger lieferten die Leistung eines i7-Modells mit vier Kernen für den Preis eines i5-Prozessors. Die Situation dürfte sich nächstes Jahr auch nicht mehr ändern, allerdings planen AMD, Intel und Nvidia neue Chip-Generationen. Der Ausblick folgt auf der nächsten Seite.

 Für Spieler reichen 250-Euro-GPUsEin kleiner Ausblick auf 2016 

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Beige09 11. Feb 2016

Habe aktuell einen AMD Phenom II X6 1100T (AM3-Sockel) 8 GB RAM Gigabyte Radeon R9 270...

Eheran 10. Feb 2016

Meinst du damit diesen Beitrag? Der zeigt, dass HT entweder nichts bringt oder schadet.

Nasreddin 06. Feb 2016

Sry für die Formulierung. Meinte eigentlich: "Dann ist man im Preisbereich von 600...

Niaxa 04. Feb 2016

Ich würde heute keinen DualCore mehr holen. Die 3,7 Ghz bringen dir wenig, vor allem wenn...

Niaxa 04. Feb 2016

Die Empfehlungen da sind ok, nur eines find ich banane und das sind die Empfehlungen der...



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