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Kaufberatung: Der richtige smarte Lautsprecher

Der Markt für smarte Lautsprecher wird immer größer. Bei der Entscheidung für ein Gerät sind Kaufpreis und Klang wichtig, ebenso die Wahl für einen digitalen Assistenten: Alexa, Google Assistant oder Siri? Wir geben eine Übersicht.

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Die Auswahl smarter Lautsrpecher wird immer größer.
Die Auswahl smarter Lautsrpecher wird immer größer. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Immer mehr Geräte in immer mehr Variationen machen den Markt smarter Lautsprecher zunehmend unübersichtlich. Vorbei sind die Anfangszeiten, als sich Kunden zwischen zwei Echo-Lautsprechern oder zwei Google-Home-Lautsprechern entscheiden mussten. Sowohl Amazon als auch Google haben ihre digitalen Assistenten für Dritthersteller geöffnet und viele Anbieter aus der klassischen Hi-Fi-Branche bieten mittlerweile entsprechende smarte Lautsprecher. Und Apples Siri ist auch auf Lautsprecher gekommen.

Wer sich einen smarten Lautsprecher zulegen will, sollte einige grundlegende Überlegungen anstellen. Zunächst sollten Käufer abwägen, welchen digitalen Assistenten sie nutzen wollen. Dafür muss überlegt werden, welches Ökosystem verwendet werden und wie der smarte Lautsprecher eingesetzt werden soll. Dabei ist auch ein Entscheidungskriterium, welcher Musikstreamingdienst auf dem Lautsprecher verwendet werden soll. Außerdem spielen Klang und Preis eine Rolle.

Passt Alexa, Siri oder Google Assistent am besten zu mir?

Derzeit müssen sich Käufer für einen der drei digitalen Assistenten entscheiden. Kein smarter Lautsprecher kann mit mehr als einem der Assistenten verwendet werden. Irgendwann in diesem Jahr will Sonos seine smarten Lautsprecher mit einem zweiten digitalen Assistenten versehen. Viel Zeit bleibt Sonos dafür nicht mehr - bisher laufen alle smarten Sonos-Lautsprecher ausschließlich mit Alexa.

Damit die Möglichkeiten eines smarten Lautsprechers möglichst umfassend genutzt werden können, empfiehlt sich die Buchung eines Musikstreamingabos. Auf Zuruf können dann Musikstücke abgespielt werden; aber dafür muss der entsprechende Dienst vom jeweiligen Assistenten unterstützt werden. Die größten Beschränkungen gibt es hier derzeit für Homepod-Kunden, weil sich der Siri-Lautsprecher nur zusammen mit Apples eigenem Musikstreamingdienst nutzen lässt. Ein Zugriff auf Konkurrenzdienste ist ausgeschlossen.

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Aber auch an anderer Stelle ist der Homepod ganz anders. Es ist der einzige smarte Lautsprecher, der sich nur mit einem Apple-Gerät einrichten und auch betreiben lässt. Denn für einige Funktionen des Homepod wird immer wieder ein Apple-Gerät benötigt. Alle übrigen Alexa- und Google-Assistant-Lautsprecher können mit Android- und iOS-Geräten verwendet werden - hier wird keine Plattform ausgeschlossen.

Welchen Streamingdienst will ich nutzen?

Mehr Auswahl gibt es bei Alexa und Google Assistant, die nicht nur mit den eigenen Musikstreamingabos, sondern auch mit Konkkurrenzangeboten genutzt werden können. Google Assistant erlaubt die Musikstreamingdienste Play Musik, Youtube Music Premium sowie Deezer Premium und Spotify. Dabei kann Spotify auch in der Gratisversion - mit den entsprechenden Einschränkungen - verwendet werden. Oder eben mit Premiumabo.

Von Alexa-Geräten werden Amazon Music, Deezer Premium und mit Einschränkungen Spotify Premium unterstützt, denn die Spotify-Integration ist nicht Bestandteil der Alexa-Plattform - hier muss jeder Dritthersteller selbst dafür sorgen, dass die Spotify-Anbindung gewährleistet wird. Viele Hersteller von Alexa-Lautsprechern haben das gemacht, aber beim Kauf eines Alexa-Lautsprechers ohne Amazon-Schriftzug sollte genau geschaut werden, ob die Spotify-Nutzung damit wirklich möglich ist.

Also sollten sich Käufer zunächst entscheiden, welchem digitalen Assistenten sie bezüglich des gewünschten Ökosystems den Vorzug geben. Wer etwa unbedingt Apple Music auf seinem smarten Lautsprecher hören und den Dienst auch mit der Stimme steuern möchte, muss zum Homepod greifen. Wer hingegen ein Abo für Youtube Music oder Play Musik nutzt, wird bei einem Google-Assistant-Lautsprecher landen und im Fall von Amazon Music wird es wohl ein Alexa-Lautsprecher. Spotify- und Deezer-Kunden können zwischen zwei digitalen Assistenten wählen.

Zumindest mit Alexa und Google Assistant können auch Videostreaminggeräte auf Zuruf gesteuert werden. Dabei verhalten sich beide Hersteller gleich: Sowohl Amazon als auch Google unterstützen immer nur ihre eigene Plattform. Wer also einen Chromecast besitzt, kann diesen mit einem Google-Assistant-Lautsprecher steuern, aber nicht mit einem Alexa-Gerät. Umgekehrt kann ein Fire-TV-Gerät von einem Alexa-Lautsprecher, nicht aber von einem Google-Assistant-Lautsprecher bedient werden. Beide Hersteller setzen darauf, dass sich ein Fire-TV-Kunde eher für einen Alexa-Lautsprecher entscheidet und ein Chromecast-Kunde zum Google-Assistent-Lautsprecher greift.

Wenn weder das Musikstreamingabo noch das verwendete Videostreaminggerät eindeutig zu einem bestimmten digitalen Assistenten weist, kann der Kunde den wählen, der derzeit am besten klingt und die meisten Funktionen hat.

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So unterscheiden sich die digitalen Assistenten 
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SJ 15. Okt 2018

Hast du ein Smartphone?

Abdiel 07. Okt 2018

Der Begriff "Klangfülle" hat nicht umsonst einen Volumenbezug. Aber manche glauben halt...

Fotobar 05. Okt 2018

Smarte Sprachassistenten machen mir einfach Spaß.

Fotobar 05. Okt 2018

Das worin du hier investierst ist nicht die Hardware, sondern die Software dahinter...

oldmcdonald 02. Okt 2018

Der größte Witz ist ja, dass es der angeblichen Bequemlichkeit überhaupt nicht dient...


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