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Mit einem Display gewinnen smarte Lautsprecher Komfort

In Deutschland gibt es derzeit nur smarte Lautsprecher mit Display von Amazon - sie laufen also immer mit Alexa. Googles Partner bieten mit ihren Smart Displays in den USA auch schon solche Geräte an, allerdings wurden die Geräte bislang nicht für den deutschen Markt angekündigt. Daher ist die Auswahl für Kunden hier noch sehr überschaubar: Derzeit gibt es den Echo Show mit einem 7 Zoll großen Touchscreen und den Echo Spot, der vor allem als smarter Radiowecker dienen soll und daher nur ein recht kleines 2,5-Zoll-Display besitzt. Demnächst bringt Amazon einen neuen Echo Show mit einem großen 10-Zoll-Display und zahlreichen Softwareverbesserungen auf den Markt.

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Das Spot-Display ist schon recht klein, so dass Inhalte darauf aus größerer Entfernung nicht mehr zu erkennen sind, obwohl diese mit recht großer Schrift angezeigt werden. Hier ziehen wir ganz klar den bisherigen Echo Show vor, der die Nutzung eines smarten Lautsprechers um einiges komfortabler macht. Wir müssen nicht mehr zwingend langen Ansagen lauschen, sondern können meistens die gewünschte Information parallel auf dem Display lesen oder dort Zusatzinformationen erhalten. Fragen wir etwa nach den Wetteraussichten für den nächsten Tag, erscheinen auch gleich die Prognosen für die anderen Tage auf dem Display. Mit einem kurzen Blick können wir sofort weitere Details einsehen, ohne lange auf die entsprechenden Ansagen warten zu müssen.

Aber auch bei so simplen Sachen wie der Timerfunktion ist ein Display eine Hilfe. Wollen wir bei einem smarten Lautsprecher wissen, wie lange ein Timer noch läuft, müssen wir das erfragen und uns die Antwort ansagen lassen. Wer einen Echo Show benutzt, braucht einfach nur kurz aufs Display zu schauen - dort werden laufende Timer angezeigt. Wenn ich nicht mehr genau weiß, was auf meiner Einkaufsliste steht, finden wir es angenehmer, diese auf einem Display einzusehen anstatt sich jeden Posten einzeln ansagen zu lassen.

Das Gleiche gilt auch für die Kalenderfunktionen, es geht schneller, sich die anstehenden Termine auf einem Display anzusehen, als sich diese alle einzeln ansagen zu lassen. Bei all dem hat der Nutzer die Wahl, ob er sich Informationen anzeigen oder ansagen lässt. Die normalen Funktionen eines smarten Lautsprechers stehen also weiterhin zur Verfügung.

Zudem nutzt Amazon das Show-Display, um bei Nutzung von Amazon Music die Songtexte zu Liedern parallel anzuzeigen - so eine Art Karaoke-Funktion. Nutzer können also auf dem Display oft weitere Informationen einsehen oder sie besser im Blick haben als bei einem smarten Lautsprecher ohne Display. Das sind einzeln betrachtet nur Kleinigkeiten, aber in der Summe wird das Gerät damit praktischer.

Der bisherige Echo Show bietet zwar den besten Klang unter den Echo-Lautsprechern, muss sich aber klanglich ganz klar der Konkurrenz ab der 230-Euro-Klasse geschlagen geben. Derzeit gibt es noch keinen smarten Lautsprecher, der bei der Klangqualität ganz oben mitspielt und der zugleich ein Display hat. Wer sich derzeit also für ein Displaymodell entscheidet, muss sich auf Einbußen beim Klang einstellen.

Beim Schauen von Videos wird es besser

Zudem kann ein Echo Show zum Anschauen von Videos verwendet werden - derzeit werden verschiedene Videoportale unterstützt, Youtube allerdings nicht. Als einzigen Videostreaming-Abodienst gibt es Amazons eigenen Prime-Video-Dienst; hier fehlt ebenfalls die Unterstützung weiterer Dienste. Auch die praktische Videotelefoniefunktion ist leider nur auf das Alexa-Ökosystem beschränkt.

Mit dem neuen Echo Show ändert sich das erheblich: Er erhält Browser und die Unterstützung von Skype wird in die Alexa-Plattform integriert. Vor allem durch den Einsatz eines Browsers kann das Gerät eher wie ein Tablet- oder Smartphone-Ersatz verwendet werden. Wir können dann damit beliebige Webseiten besuchen und auch auf Informationen zugreifen, die Alexa mal nicht kennt. Das wird wohl nur bedingt per Sprachsteuerung möglich sein, aber es ist in jedem Fall ein Gewinn für ein Gerät mit einem Touchscreen.

Ausblick

Zumindest Amazon und Google sind sehr umtriebig, immer wieder kleine Verbesserungen und neue Funktionen in ihren digitalen Assistenten bereitzustellen. Apple ist hier etwas zögerlicher, hat mit der Homepod-Markteinführung nach langer Zeit des Stillstands mehr an Siri gemacht als zuvor. Bisher gab es auch immer alle Neuerungen für bereits verkaufte Geräte, so dass diese mit der Zeit schlauer oder nützlicher werden.

Das ist auch nötig, denn alle digitalen Assistenten reagieren noch längst nicht so wie Sprachsteuersysteme, die wir aus Filmen oder Fernsehserien kennen. Bis es so weit sein wird, dauert es wohl auch noch eine ganze Weile. Aber die Fortschritte, die vor allem Amazon und Google in den vergangenen Monaten gemacht haben, zeugen davon, dass es immer besser wird. Käufer sollten sie aber umgekehrt bewusst sein, dass sie eine Zukunftstechnologie kaufen, an der noch viel gemacht werden muss.

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 Wie viel muss guter Klang kosten?
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SJ 15. Okt 2018

Hast du ein Smartphone?

Abdiel 07. Okt 2018

Der Begriff "Klangfülle" hat nicht umsonst einen Volumenbezug. Aber manche glauben halt...

Fotobar 05. Okt 2018

Smarte Sprachassistenten machen mir einfach Spaß.

Fotobar 05. Okt 2018

Das worin du hier investierst ist nicht die Hardware, sondern die Software dahinter...

oldmcdonald 02. Okt 2018

Der größte Witz ist ja, dass es der angeblichen Bequemlichkeit überhaupt nicht dient...


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