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Wie viel muss guter Klang kosten?

Für den Einstieg in den Markt smarter Lautsprecher bieten sowohl Amazon als auch Google besonders kompakte Geräte an, die vor allem dazu gedacht sind, dass Nutzer per Stimme mit dem jeweiligen Assistenten kommunizieren. Zumindest der Echo Dot eignet sich dafür, eine bestehende Musikanlage oder andere Aktivlautsprecher nachträglich mit Alexa zu versehen - dafür gibt es einen 3,5-mm-Klinkenausgang. Amazons Echo Dot klingt deutlich dumpfer und weniger klar als der Home Mini von Google. Der neue Echo Dot von Amazon soll einen klareren Klang liefern. Alle drei Minilautsprecher kosten regulär jeweils 60 Euro, werden aber öfter mal zu Angebotspreisen günstiger abgegeben.

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Bekannter sind die größeren Lautsprecher von Amazon und Google, also der Echo, der Echo Plus und der normale Home-Lautsprecher. Der normale Echo ist mit 100 Euro das preiswertere Modell und liefert für die geringe Größe einen klaren Klang mit guten Mitten und klingt um Welten besser als ein alter Echo Dot. Echo Plus und Google Home kosten beide je 150 Euro, der Echo Plus sagt uns mehr zu, weil er klarer klingt und weniger bedeckt als der Home.

Wer 200 Euro für den Link 20 von JBL investiert, bekommt einen Google-Assistant-Lautsprecher mit Akkubetrieb und klarem Klangbild bei einem intensiveren Bass; er liefert mit den besten Klang bei smarten Lautsprechern dieser Größenordnung. Leider schaltet sich der Lautsprecher nach einer Stunde aus, wenn er im Akkubetrieb nicht genutzt wird. Alle übrigen bisher von uns getesteten smarten Lautsprecher mit Akkubetrieb haben uns im Klangtest nicht überzeugt. Bei all diesen Kompaktlautsprechern müssen Käufer auf einen ordentlichen Tiefbass verzichten, weil die Gehäusegrößen dafür schlicht nicht ausreichen.

Besseren Klang gibt es in der 230-Euro-Klasse

Einen deutlichen Sprung nach oben bei der Klangqualität gibt es bei mehreren smarten Lautsprechern im Preisbereich um die 230 Euro. So gibt es dafür die beiden Alexa-Lautsprecher One von Sonos und P3 von Onkyo. Mit dem G3 von Onkyo gibt es auch einen entsprechenden Google-Assistant-Lautsprecher von Onkyo. Mit allen drei Modellen gibt es ein ausgewogenes Klangbild mit deutlich intensiverem Bass als bei den oben genannten Konkurrenzmodellen.

Im Preisbereich von 300 Euro erhalten Käufer mit dem Link 300 von JBL einen smarten Lautsprecher mit einem druckvollen, differenzierten und klaren Klang sowie einem starken Bassfundament. Weniger differenziert und druckvoll geht Apples 350 Euro teurer Homepod zu Werke, der für das kompakte Gehäuse einen beeindruckenden Tiefbass erreicht - allerdings geht die starke Bassintensität zulasten des Mittenbereichs.

Die 400-Euro-Preisklasse ist derzeit das obere Ende

Klanglich noch besser schneiden smarte Lautsprecher im 400-Euro-Preisbereich ab. Mit dem Home Max gibt es einen solchen Lautsprecher von Google, während Amazon den gehobenen Preisbereich gar nicht bedient. Von JBL gibt es mit dem Link 500 ebenfalls einen 400-Euro-Lautsprecher, der den Home Max beim Klang aussticht. Der Link 500 liefert klare Höhen gepaart mit einem intensiven Tiefbass sowie einem fein ausgearbeiteten Mittenbereich, das führt zu einem ausgewogenen Klangbild bei einem großen Dynamikumfang.

Etwas weniger klar spielt der Home Max, der einen vergleichbar intensiven Tiefbass wie der JBL-Lautsprecher liefert. Der Google-Lautsprecher ist allerdings im Mittenbereich etwas schwächer und liefert bei Rockmusik weniger Dynamik. Eine noch sehr neue Gerätegattung bei smarten Lautsprechern sind Soundbars - diese gibt es bislang nur mit Amazons Alexa.

Soundbars deklassieren die übrigen smarten Lautsprecher beim Klang

Wir hatten bereits die Beam von Sonos und die Command Bar von Polk im Test - und beide deklassieren alle oben genannten Lautsprecher bei der Klangqualität überdeutlich. Eine Soundbar benötigt mehr Stellfläche, kann dann aber - im Gegensatz zu den übrigen smarten Lautsprechern - direkt den Klang beim Schauen von Filmen und Serien verbessern. Wer also einen smarten Lautsprecher im Wohnzimmer aufstellt und dafür 400 Euro investieren will, ist mit einer smarten Soundbar eindeutig besser bedient und muss dafür nur bei der Beam ein wenig mehr bezahlen.

Polk Audio und Sonos setzen dabei unterschiedliche Konzepte um. Bei der Beam ist der Subwoofer eingebaut, die Command Bar wird mit einem drahtlos angebundenen Subwoofer ausgeliefert - das führt zu einem intensiveren Tiefbass. Zudem ist die Command Bar breiter, das führt zu einem deutlicher erkennbaren Stereoeffekt und einer damit einhergehenden besseren Räumlichkeit.

Das Klangbild der Beam ist dafür klarer, was beim Schauen von Filmen und Serien von Vorteil ist, damit Dialoge besser verstanden werden können. Wer eine Soundbar vorwiegend zum Schauen von Filmen und Serien verwendet, ist mit der Beam besser bedient, während die Command Bar für die Zielgruppe besser geeignet ist, wenn damit vorwiegend Musik gehört wird. Trotz der Unterschiede der beiden Soundbars sind beide in jedem Fall die beste Wahl, wenn es um einen möglichst gut klingenden smarten Lautsprecher geht.

Eine weitere Sonderkategorie sind smarte Lautsprecher mit Display, die nicht unbedingt mit dem besten Klang, dafür aber beim Komfort punkten.

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 Die Assistenten auf Geräten von DrittherstellernMit einem Display gewinnen smarte Lautsprecher Komfort 
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SJ 15. Okt 2018

Hast du ein Smartphone?

Abdiel 07. Okt 2018

Der Begriff "Klangfülle" hat nicht umsonst einen Volumenbezug. Aber manche glauben halt...

Fotobar 05. Okt 2018

Smarte Sprachassistenten machen mir einfach Spaß.

Fotobar 05. Okt 2018

Das worin du hier investierst ist nicht die Hardware, sondern die Software dahinter...

oldmcdonald 02. Okt 2018

Der größte Witz ist ja, dass es der angeblichen Bequemlichkeit überhaupt nicht dient...


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