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Die Assistenten auf Geräten von Drittherstellern

Es ist derzeit ein entscheidender Nachteil der Alexa-Geräte: Nur wer sich ein Echo-Gerät von Amazon zulegt, erhält alle in Deutschland freigeschalteten Alexa-Funktionen. Wer sich einen Alexa-Lautsprecher eines anderen Herstellers kauft, muss einplanen, dass nicht alle Alexa-Funktionen zur Verfügung stehen. Leider ist Amazon hier keine Hilfe für den Kunden - es gibt nirgendwo eine Übersicht, welche Alexa-Funktionen nur für Echo-Geräte und nicht für Alexa-Lautsprecher anderer Hersteller zur Verfügung stehen.

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Besonders lästig ist in diesem Zusammenhang auch die Beschränkung der Multiroom-Musikfuktionen auf Echo-Geräte von Amazon. Immerhin hat Amazon angekündigt, dass die Multiroom-Audio-Unterstützung für Alexa-Geräte anderer Hersteller kommt. Allerdings hängt es dann vom jeweiligen Hersteller ab, das auch einzubauen. Wenn hier nicht alle Gerätehersteller mitziehen, ist es für den Kunden nur schwer nachvollziehbar, welche Lautsprecher das bieten und welche nicht.

Wenn das Fire-TV-Gerät zu langsam reagiert

Zumindest eine Alexa-Funktion verhält sich auch anders, wenn ein Nicht-Amazon-Gerät verwendet wird: Wer ein Fire-TV-Gerät mit einem Alexa-Lautsprecher koppelt, kann das Videostreaminggerät bequem auf Zuruf mit der Stimme bedienen. Aber nur mit einem Echo-Gerät reagiert das Fire TV unmittelbar auf die Befehle.

Mit Alexa-Lautsprechern anderer Hersteller dauert es bis zu drei Sekunden, bis etwa eine Wiedergabe pausiert ist. Das hört sich nicht nach einer langen Zeitspanne an, reicht aber aus, damit wir als Anwender denken, der Lautsprecher habe das Kommando nicht verstanden, wir wollen es dann wiederholen. Außerdem dauert es einfach zu lange, bis die Wiedergabe mal angehalten ist, so dass wir oft zurückspulen müssen, um den Anschluss nicht zu verpassen.

Bei all dem punktet die Google-Assistant-Plattform damit, dass sich Google-Home-Geräte fast immer so verhalten wie Google-Assistant-Lautsprecher anderer Hersteller. Bislang ist uns nur ein kleiner Unterschied aufgefallen: Nur die Google-Home-Geräte erlauben eine Klanganpassung; für Google-Assistant-Lautsprecher anderer Hersteller fehlt diese Möglichkeit. Aber abgesehen davon sind uns noch keine funktionalen Unterschiede aufgefallen.

Bei der Nutzung von Smart-Home-Komponenten ist der Google Assistant besonders geschwätzig, er plappert jeden Smart-Home-Befehl nach. Siri reagiert mit längeren Phrasen, ohne den erteilten Befehl zu wiederholen, etwa mit "Ist erledigt." Am angenehmsten ist uns hier Alexa - das Umschalten einer Lampe wird mit einem knappen "Okay" bestätigt. Und seit kurzem gibt es sogar noch einen zuschaltbaren Kurzmodus, dann ertönt in so einem Fall nur noch ein Signalton.

Es kommt auch auf die Mikrofone an

Bei den Leistungen der eingebauten Mikrofone, mit denen die Sprachbefehle empfangen werden, schneiden die meisten Google-Assistant-Lautsprecher schlechter ab als die Echo-Lautsprecher. Diese tun sich durch besonders empfindliche Mikrofone hervor - und die sind wichtig, damit der Lautsprecher auf größere Distanzen oder bei lauten Hintergrundgeräuschen nicht angeschrien werden muss.

Auch die Mikrofone in Apples Homepod sind sehr empfindlich, so dass der Lautsprecher auch bei lauter Musik durch Sprachbefehle noch gut mit der Stimme bedient werden kann. Die hohe Empfindlichkeit kann aber auch ein Nachteil sein: Es kann öfter passieren, dass der Lautsprecher reagiert, obwohl er gar nicht angesprochen werden sollte. Das hängt auch mit den verwendeten Signalwörtern zusammen.

Alle smarten Lautsprecher werden mit einem Signalwort aktiviert. Lautsprecher mit dem Google Assistant können jederzeit entweder mit "Ok, Google" oder "Hey, Google" aktiviert werden. Der Homepod versteht nur "Hey, Siri" und bei den Alexa-Lautsprechern ist es standardmäßig das Wort "Alexa". Das führt bei Alexa-Geräten dazu, dass diese sich eher mal fälschlicherweise aktivieren als bei den anderen Systemen. Nur wer ein Echo-Gerät hat, kann als Signalwort auch "Amazon", "Echo" oder "Computer" verwenden. Dabei sind die Signalwörter aber nicht parallel aktiv, sondern der Nutzer muss sich für eines der vier entscheiden. Keiner der digitalen Assistenten erlaubt es dem Nutzer, ein eigenes Signalwort zu verwenden.

Wie viel für einen smarten Lautsprecher bezahlt wird, hat auch mit dem Einsatzzweck und den Ansprüchen an den Klang zu tun.

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 So unterscheiden sich die digitalen AssistentenWie viel muss guter Klang kosten? 
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SJ 15. Okt 2018

Hast du ein Smartphone?

Abdiel 07. Okt 2018

Der Begriff "Klangfülle" hat nicht umsonst einen Volumenbezug. Aber manche glauben halt...

Fotobar 05. Okt 2018

Smarte Sprachassistenten machen mir einfach Spaß.

Fotobar 05. Okt 2018

Das worin du hier investierst ist nicht die Hardware, sondern die Software dahinter...

oldmcdonald 02. Okt 2018

Der größte Witz ist ja, dass es der angeblichen Bequemlichkeit überhaupt nicht dient...


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