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So unterscheiden sich die digitalen Assistenten

Bei Funktionen und Aussprache unterscheiden sich die drei digitalen Assistenten zum Teil erheblich. Bezüglich der Qualität der Aussprache und Betonung ist Amazons Alexa in der deutschen Version ein Stück weit besser als der Google Assistant. Am unnatürlichsten klingt Apples Siri auf dem Homepod. Die deutsche Aussprache von Apples Sprachassistenten ist oft holprig, die Betonung stimmt nicht immer und Pausen werden falsch gesetzt. Das erschwert das Verständnis und es vermittelt stärker den Eindruck, mit einer Maschine zu sprechen. Beim Funktionsumfang ist Siri ebenfalls weit abgeschlagen hinter Alexa und Google Assistant.

Siri hat weniger Funktionen als Alexa und Google Assistant

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Mit allen dreien können wir uns das Wetter ansagen lassen, eine Einkaufsliste anlegen, Smart-Home-Geräte oder die Musikwiedergabe auf Zuruf steuern. Auch das Stellen von Timern und die Nutzung als Wecker sind möglich und wir können uns tagesaktuelle Nachrichten aus aller Welt anhören oder Wissensfragen beantworten lassen. Allerdings erledigen die drei Assistenten das zum Teil sehr unterschiedlich.

So können nur Alexa-Geräte den Nutzer mit Musik wecken. Google und Apple spielen dann nur einen Signalton ab, wenn die Weckzeit erreicht ist. Amazon und Google Assistant bieten deutlich mehr Auswahl als Siri, wenn es um tagesaktuelle Nachrichten geht.

Bei der Funktionsvielfalt gibt es vor allem zwischen Alexa und Google Assistant ein Kopf-an-Kopf-Rennen, Apple beteiligt sich an dem Kampf nicht und ist damit beschäftigt, Standardfunktionen der Konkurrenz in Siri nachzufügen - wie gerade eben erst die Möglichkeit, mit Siri mehr als einen Timer stellen zu können.

Alexa liegt bei Funktionsumfang vorn

Bezüglich des Funktionsumfangs profitiert die Alexa-Plattform von deutlich mehr Skills, mit denen neue Funktionen implementiert werden können, die in der Plattform nicht enthalten sind. Allerdings sorgt die große Auswahl auch wieder für ein Problem: Nutzer haben es schwer, den passenden Skill überhaupt zu entdecken. Auch der Google-Assistant lässt sich um Funktionen erweitern, aber die Auswahl ist um einiges geringer. Bei Google Assistant heißen die Skills Actions.

Wer mit dem smarten Lautsprecher auf Kalender zugreifen will, hat bei Alexa mehr Auswahl. Neben Google Kalender können auch die Kalenderdienste von Apple und Microsoft abgerufen werden. Beim Google Assistant wird nur der eigene Google-Kalender unterstützt. Der Homepod kann zwar neuerdings auch auf den Kalender zugreifen, aber auch nur, wenn sich gerade das zugewiesene iOS-Gerät im gleichen WLAN befindet - ohne zusätzliches Gerät kann der Homepod keine Termine ansagen, anlegen oder löschen. Wie bei Google unterstützt auch Apple nur den eigenen Kalenderdienst.

Alle drei Assistenten sollen Nutzern auch helfen, Wissensfragen zu beantworten. Das klappt bei einfachen Fragen ziemlich gut, aber alle drei stoßen immer wieder an Grenzen und können Fragen nicht beantworten. Außerdem kann es in dieser Disziplin von Nachteil sein, dass immer nur eine kurze Zusammenfassung als Antwort angesagt wird. Wer dann weitere Informationen benötigt, muss dann doch wieder auf andere Geräte ausweichen. Teilweise hängt es vom Fragegebiet ab, ob der Google Assistant oder Alexa eine Antwort wissen; alle beiden Plattformen haben hier noch viel Arbeit vor sich. Besonders schwach schneidet hier Apples Siri ab.

Beschränkungen der digitalen Assistenten

Außerdem kann es vor allem bei Wissensfragen immer wieder passieren, dass eine Frage mehrfach umformuliert werden muss, bis der digitale Assistent eine Antwort gibt. Denn noch sind alle drei digitalen Assistenten nicht so weit, dass Fragen oder Befehle ganz beliebig gestellt werden können. Manchmal sind leichte Abweichungen von der erwarteten Befehlsfolge möglich, aber manchmal eben auch nicht - und dann bleibt das gewünschte Ergebnis aus.

Wer die Anschaffung mehrerer smarter Lautsprecher für den Haushalt erwägt, kann damit eine hausinterne Telefonanlage einrichten - vorausgesetzt, er greift zu Echo-Geräten von Amazon. Zudem können damit Besitzer anderer Echo-Geräte angerufen werden. Wer die Alexa-App auf dem Smartphone hat, kann so auch die Echo-Lautsprecher zu Hause anrufen.

Weder Google Assistant noch Siri unterstützen solche Anruffunktionen in Deutschland. Wer darauf Wert legt, muss derzeit zur Alexa-Plattform greifen und ist auch auf die Echo-Geräte von Amazon beschränkt. Denn die Anruffunktionen gibt es nicht für Alexa-Lautsprecher anderer Hersteller.

Amazon unterscheidet zwischen den eigenen Echo-Geräten und den Geräten von Drittanbietern, die über einen anderen Weg auf Alexa zugreifen.

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SJ 15. Okt 2018

Hast du ein Smartphone?

Abdiel 07. Okt 2018

Der Begriff "Klangfülle" hat nicht umsonst einen Volumenbezug. Aber manche glauben halt...

Fotobar 05. Okt 2018

Smarte Sprachassistenten machen mir einfach Spaß.

Fotobar 05. Okt 2018

Das worin du hier investierst ist nicht die Hardware, sondern die Software dahinter...

oldmcdonald 02. Okt 2018

Der größte Witz ist ja, dass es der angeblichen Bequemlichkeit überhaupt nicht dient...


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