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Alle Airpods-Funktionen nur mit Apple-Geräten

Apple geht mit den Airpods einen ganz besonderen Weg. Viele Funktionen stehen standardmäßig nur im Zusammenspiel mit Apple-Geräten zur Verfügung. Die Belegung der Sensorflächen bei den Airpods kann nur mit einem Apple-Gerät verändert werden. Bei Nutzung mit einem Android-Smartphone fehlen alle Einstellmöglichkeiten. Auch die Ohrerkennung der Airpods gibt es nur mit anderen Apple-Geräten, Android-Nutzer werden vom Hersteller ausgeschlossen. Wer sich also als Android-Nutzer für die Airpods entscheidet, muss Beschränkungen in Kauf nehmen.

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Eine Ohrerkennung bieten auch die Elite 65t - egal mit welchem Smartphone. Dabei wird die Musikwiedergabe pausiert, wenn ein Stöpsel aus dem Ohr genommen wird. Diese Technik hätten wir gerne bei allen Bluetooth-Hörstöpseln, weil es ungemein praktisch ist, um etwa mal eben einer Ansage in öffentlichen Verkehrsmitteln zu lauschen.

Eine weitere Herausforderung an das Stöpseldesign macht sich in der kalten Jahreszeit bemerkbar, wenn eine Mütze getragen wird. Die meisten Stöpsel verursachen dabei Schabegeräusche. Leider kann man das bei den meisten Händlern nicht ausprobieren, weil die Hörstöpsel vielfach nicht vor dem Kauf probiert werden können. Eine der wenigen Ausnahmen ohne dieses Problem sind die Airpods. Es gibt aber auch Kandidaten wie den Soundsport Free von Bose, der so weit aus dem Ohr ragt, dass eine Mütze die Stöpsel zusätzlich schmerzhaft ins Ohr drückt. Solche Modelle sind in den Wintermonaten draußen so gut wie unbenutzbar.

Ladeetui ohne eingebauten Akku nicht zu empfehlen

Eine weitere Herausforderung ist die Akkulaufzeit. Modelle mit guten Werten schaffen hier um die fünf Stunden. Bei den meisten Stöpseln gehören Ladeetuis dazu, die ebenfalls einen Akku haben und die Stöpselakkus mehrere Male nachladen können. Wir können nur von Hörstöpseln abraten, die kein Ladeetui mit eingebautem Akku haben wie etwa bei Bragis Headphone.

Erfreulicherweise ist das Ablegen im und das Entnehmen der Stöpsel aus dem Ladeetui bei den meisten Herstellern gut gelöst. Klar im Vorteil sind hier die Etuis, bei denen die Stöpsel magnetisch festgehalten werden, wie etwa bei den Airpods, Soundsport Free oder den Beoplay E8. Das reduziert das Risiko, dass die Stöpsel versehentlich aus dem Etui fallen. Fast alle Hersteller setzen auf aufklappbare Ladeetuis, sodass sich die Stöpsel unkompliziert auch unterwegs mit zwei Händen entnehmen oder ablegen lassen. Eine unrühmliche Ausnahme ist hier Bragi, die auf Ladeetuis mit Schiebemechanismus aus zwei Teilen setzen, sodass wir eigentlich immer eine Ablagefläche brauchen.

Wer Bluetooth-Hörstöpsel vor allem nutzt, um sich beim Einkaufen oder auf dem täglichen Weg zur Arbeit, zur Schule oder zur Uni berieseln zu lassen, wird selbst mit den Modellen auskommen, die bei den Akkulaufzeiten im Bereich von drei bis vier Stunden liegen, wie etwa die Airpods. Wobei die Modelle mit fünf Stunden Akkulaufzeit wie Dash Pro, Elite 65t oder Soundsport Free zu bevorzugen sind, weil sie einfach mehr Reserven haben.

Wer unbedingt Ohrhörer länger als fünf Stunden ohne jegliche Unterbrechung verwenden möchte, muss sich nach etwas anderem umsehen. Für diesen Einsatzzweck sind keine der Stöpsel geeignet. Aber immerhin bieten einige Modelle eine Schnelladefunktion. So erlauben die Airpods und die Elite 65t nach fünf Minuten Ladezeit wieder eine Musikwiedergabe von etwa einer Stunde, falls der Akku zuvor leer war.

Der perfekte Bluetooth-Hörstöpsel fehlt uns noch

Bisher haben wir in unseren Tests noch keinen Bluetooth-Hörstöpsel gefunden, der uns in allen Aspekten zufriedenstellen konnte. Derzeit müssen sich Käufer daher mit Kompromissen abfinden. Wem ein intensiver Bass bei Hörstöpseln wichtig ist, kommt eigentlich nicht an Apples Airpods vorbei, weil der Bose-Stöpsel noch mehr Nachteile hat. Wer sich für den Apple-Stöpsel entscheidet, muss auf eine Lautstärkeregelung durch Berührung der Airpods und eine parallele Nutzung an zwei Zuspielgeräten verzichten. Bei der Akkulaufzeit sind sie eher Mittelmaß. Außerdem steht der volle Funktionsumfang nur beim Einsatz mit Apple-Geräten bereit.

Wem hingegen andere Aspekte bei einem Hörstöpsel wichtig sind, greift derzeit am besten zum Elite 65t von Jabra. Zwar gibt es auch damit die Schabegeräusche unter einer Mütze, und intensiven Bass bieten sie nicht, aber dafür ist der Rest besonders gut umgesetzt, sodass wir längst nicht so viele Kompromisse wie bei den Konkurrenzgeräten eingehen müssen. Die Tastenbedienung ist vorbildlich realisiert, die Stöpsel können parallel mit zwei Geräten verbunden sein, wir haben eine lange Akkulaufzeit, die Stöpsel sitzen bequem und die Ohrerkennung arbeitet vorzüglich.

Ausblick

Dieses Jahr werden sicherlich noch einige neue neue Bluetooth-Hörstöpsel erscheinen. Immer wieder war erwartet worden, dass Apple noch im vergangenen Jahr ein neues Modell der Airpods auf den Markt bringen werde. Dazu ist es nicht gekommen. Das könnte sich in diesem Jahr ändern, und womöglich beseitigt der Hersteller dann einige Kritikpunkte der Airpods und verbessert die positiven Eigenschaften im Idealfall noch.

Immer mehr Hersteller drängen in diesen noch recht jungen Markt der True-Wireless-In-Ears. Vielleicht sind auch welche dabei, die aus den Fehlern der Konkurrenz ihre Schlüsse ziehen und die Vorteile von Airpods und Elite 65t vereinen. Dann gäbe es einen tollen Bluetooth-Hörstöpsel, den wir ohne Bedenken empfehlen können. Idealerweise noch mit bisher unbekannten neuen Funktionen und vielleicht einer längeren Akkulaufzeit.

 Wer Bass möchte, bekommt meist auch Schritthall
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Kusuri 16. Jan 2019 / Themenstart

Kann ich leider nicht nachvollziehen da ich kein Apple Gerät hier habe. Ich weiß nur das...

Kusuri 15. Jan 2019 / Themenstart

Naja, ich kann da nur für mich sprechen aber der Vorteil von BLuetooth Kopfhörern ist...

coolbit 15. Jan 2019 / Themenstart

Um das nochmal ein wenig zu differenzieren: Mir ging es nicht darum, dass man hier einmal...

Trollversteher 15. Jan 2019 / Themenstart

Die kann man auch zuhause nutzen, um zB Mitbewohner oder Frau/Freundin/Familie nicht zu...

hans-peterr 15. Jan 2019 / Themenstart

Das sind alles fragen wie linear ein Kopfhörer ist und wie sein Frequenzbereich ist. Und...

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