Modelle mit 1 TByte aufwärts

Einfache SSDs mit 960 GByte und Sata-Interface wie die Sandisk Ultra II kosten nur noch 220 Euro, Tricks wie ein Pseudo-SLC-Puffer verbessern die Leistung. Konstant hohe Leistung oder eine Verschlüsselung fehlen freilich. Gleiches gilt für die üblichen Alternativen wie Crucial BX200 oder Toshibas OCZ TR150, die Crucial MX300 mit 1 TByte und besserer Ausstattung liegt bei 250 Euro. Der Klassiker, Samsung 850 Evo, kostet fast 300 Euro und die Pro-Version gleich 400 Euro. Eine Option ist Intels Intel SSD 540s mit fünf Jahren Garantie.

  • SSDs in unterschiedlichen Formfaktoren (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Samsungs 950 Pro in M.2-Bauweise (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Eine Crucial MX300 im 2,5-Zoll-Formfaktor (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Platine einer SSD mit Controller, DRAM und Flash (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • In Controller von Silicon Motion (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Samsungs aktuelle 850 Evo nutzt die rechte Packung (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Toshiba verkauft die OCZ RD400 auch mit Adapter. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die 850 Evo ist eine der wenigen SSDs mit 4 TByte. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • 3D Xpoint soll künftig Standard werden. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Toshiba verkauft die OCZ RD400 auch mit Adapter. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
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Wer eine PCIe-SSD mit 1 TByte im M.2-Formfaktor möchte, der kann erneut zu Samsungs 960 Evo/Pro, Plextors M8Pe oder Toshibas OCZ RD400 greifen. Mehr Speicherplatz weist Intels SSD 750 mit 1,2 TByte auf - der Preis ist mit 700 statt 500 bis 640 Euro etwas höher. SSDs mit M.2-Bauweise und 2 TByte sind selten, eines der wenigen Modelle ist Seagates Nytro XM1440 - die misst aber 110 statt 80 mm in der Länge. Samsung hat für die 960 Pro einen 2-TByte-Ableger mit 80 mm bekanntgegeben, er kostet 1.300 US-Dollar vor Steuern.

2,5-Zoll-Sata-Modelle mit 2 TByte gibt es in Form der Samsung 850 Evo/Pro, sie kosten 620 und 840 Euro. Weitere SSDs sind Crucials MX300 für 530 Euro und vor allem Enterprise-Modelle für über 1.000 Euro wie Intels P3520 (PCIe-Karte) oder P3500 (2,5 Zoll mit U.2-Anschluss). Wer 4 TByte möchte, für den ist Samsungs 850 Evo als 2,5-Zoll-Sata-Modell eine Idee, die 1.300 Euro kostet. OEM-Ableger wie Samsungs neue PM963 sind bisher nur vereinzelt im Einzelhandel zu finden und weitaus teurer, was auch für die meisten Enterprise-SSDs gilt.

  • SSDs in unterschiedlichen Formfaktoren (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Samsungs 950 Pro in M.2-Bauweise (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Eine Crucial MX300 im 2,5-Zoll-Formfaktor (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Platine einer SSD mit Controller, DRAM und Flash (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • In Controller von Silicon Motion (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Samsungs aktuelle 850 Evo nutzt die rechte Packung (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Toshiba verkauft die OCZ RD400 auch mit Adapter. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die 850 Evo ist eine der wenigen SSDs mit 4 TByte. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • 3D Xpoint soll künftig Standard werden. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
3D Xpoint soll künftig Standard werden. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)

Was für die kommenden Monate zu erwarten ist

Technisch sind 8 TByte in einem 2,5-Zoll-Gehäuse bei 7 mm Bauhöhe für Hersteller wie Samsung kein Problem, mit dem neuen V-NAND v4 wären auch 16 TByte machbar. Passend dazu hat der Hersteller angekündigt, doppelseitig bestückte M.2-SSDs mit 4 TByte in den Handel bringen zu wollen. Die Konkurrenz ist hier ein wenig hinterher, Neuankündigungen wie Adatas SX8000 kommen nur auf bis zu 1 TByte. Ein genereller Trend, zumindest bei den Controllern, geht hin zu Gen3x2, also zwei PCIe-3.0-Lanes plus NVMe-Protokoll. Solche SSDs dürften vergleichsweise günstig werden, im Alltag für die meisten Endanwender aber eine ansprechende Leistung zeigen.

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Ein großes Thema dürfte mittelfristig sogenannter Storage Class Memory werden: Ob Intels 3D Xpoint oder 3D-ReRAM von Toshiba und Western Digital, der nicht flüchtige Speicher soll in Rechenzentren künftig Standard werden. Er soll dabei schneller als NAND-Flash, jedoch haltbarer sein und geringere Latenzen bei mehr Input-/Output-Operationen pro Sekunde liefern. Bis der Storage Class Memory für normale Nutzer relevant wird, sei es als SSD oder gar Smartphones, wird es aber vermutlich noch Jahre dauern.

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Anonymer Nutzer 05. Okt 2016

Notebooks, die kein optisches Laufwerk haben- als keine Bucht für ein zusätzlichen...

amagol 04. Okt 2016

Warum zitiert man den gesamten Beitrag mit einem Fullqoute um sich ueber dieses...

VRzzz 04. Okt 2016

Vorteil an alten Laptops ist auch, dass man eine recht Leistungsschwache und günstige SSD...

1ras 04. Okt 2016

Das dachte ich auch mal und habe es mit der 840 dann auch direkt gesehen, wie gut es in...

SoniX 03. Okt 2016

Danke für deinen ausführlichen und interessanten Text. :)



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