Abo
  • Services:
Anzeige
Ein Wafer mit Flash-Chips für SSDs
Ein Wafer mit Flash-Chips für SSDs (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Empfehlungen von 50 bis 300 Euro

Einen Nachteil haben SSDs verglichen mit Festplatten noch immer: den Preis pro GByte. Für 50 Euro gibt es 1 TByte Magnetspeicher, jedoch nur 120 GByte Flash-Speicher mit Sata-Interface. In diesem Segment tummeln sich allerhand 2,5-Zoll-Modelle mit Phison- oder SMI-Controller und 3D-TLC-Flash, aber auch Samsungs 750 Evo mit eigenem Controller. Der kann in Hardware verschlüsseln, nutzt einen DRAM-Cache und Pseudo-SLC-Cache. Wer einen HDD-Ersatz als Systembeschleuniger sucht, kann für 40 Euro zu Adatas Premier SP550, zu Plextors S2, Toshibas OCZ TL100 oder TR150 greifen.

Anzeige
  • SSDs in unterschiedlichen Formfaktoren (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Samsungs 950 Pro in M.2-Bauweise (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Eine Crucial MX300 im 2,5-Zoll-Formfaktor (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Platine einer SSD mit Controller, DRAM und Flash (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • In Controller von Silicon Motion (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Samsungs aktuelle 850 Evo nutzt die rechte Packung (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Toshiba verkauft die OCZ RD400 auch mit Adapter. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die 850 Evo ist eine der wenigen SSDs mit 4 TByte. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • 3D Xpoint soll künftig Standard werden. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Samsungs aktuelle 850 Evo nutzt die rechte Packung (Foto: Martin Wolf/Golem.de)

Für recht wenig Aufpreis, nämlich im Bereich von 60 Euro, sind bereits einfache Modelle mit 240 GByte verfügbar - auch hier bieten sich die drei zuletzt genannten SSDs oder die Samsung 750 Evo mit 250 GByte an. Wer mehr investieren möchte, macht mit der Samsung 850 Evo mit 250 GByte für 90 Euro nichts falsch: Kein Mittelklasse-Drive weist eine bessere Mischung aus Ausstattung, Garantie (5 Jahre) und Leistung auf. Sie ist auch als Kärtchen in M.2-Bausweise verfügbar. Die teurere 850 Pro mit 10 Jahren Garantie eignet sich für Nutzer, die viele Daten schreiben - wer eine hohe Geschwindigkeit benötigt, sollte aber eine 950 Pro oder die neuere 960 Pro auswählen.

Diese M.2-Modelle unterstützen vier PCIe-3.0-Lanes und das NVMe-Protokoll, was sie sehr flott macht. Sequenzielle Übertragungsraten von 2 bis 3 GByte sind die Regel, auch bei kleinen Dateien arbeiten die SSDs richtig schnell. Wer ein bisschen auf den Preis schauen muss, für den empfiehlt sich die 960 Evo, die kaum schlechtere Eckdaten aufweist als die 960 Pro. Samsung ruft für die 250-GByte-Version der älteren 950 Pro derzeit 190 Euro auf, die 960 Pro (ab Oktober 2016) dürfte ähnlich viel kosten - die 960 Evo sollte bei 150 Euro (ab November 2016) landen, offizielle Preise fehlen. Eine Alternative ist Toshibas OCZ RD400, von einer OEM-SSD wie Samsungs SM961 raten wir tendenziell ab: Der Hersteller gibt hier weder Garantie noch Support.

Zurück zu den günstigen Modellen - mit 500 oder 512 GByte: Die sind mittlerweile derart weit im Preis gesunken, dass einige Vertreter wenig teurer sind als gute SSDs mit 250 GByte. So verkauft Crucial die MX300 mit 525 GByte für 120 Euro als 2,5-Zoll- oder M.2-Drive. Der Controller verschlüsselt in Hardware, die Lesegeschwindigkeit ist aber teils behäbig. Die langsamere und schlechter ausgestattete und nur etwas günstigere Crucial BX200 mit 480 GByte ist keine Alternative. Wohl aber erneut die Samsung 850 Evo für 150 Euro, die mehr fürs Geld bietet als Adatas Premier Pro SP900 oder Plextors M7V.

Wer ein halbes TByte mit schneller PCIe-Anbindung sucht, wird abseits der 950 Pro bei Toshibas OCZ RD400 fündig, sie kostet 280 statt 300 Euro. Plextors kommende M8Pe dürfte ebenfalls eine Alternative darstellen, wurde aber um ein paar Wochen verschoben. Soll es keine M.2-Variante, sondern eine ausgewachsene SSD als Steckkarte sein, führt im 'Prosumer'-Segment kaum ein Weg an Intels SSD 750 vorbei. Gerade bei konstant hoher Schreiblast setzt sie sich von der Konkurrenz ab, für 300 Euro gibt's allerdings nur 400 GByte.

Wer 1 TByte und mehr möchte, bekommt das mittlerweile für wenig Geld.

 Controller und Flash zählenModelle mit 1 TByte aufwärts 

eye home zur Startseite
DY 05. Okt 2016

Notebooks, die kein optisches Laufwerk haben- als keine Bucht für ein zusätzlichen...

amagol 04. Okt 2016

Warum zitiert man den gesamten Beitrag mit einem Fullqoute um sich ueber dieses...

VRzzz 04. Okt 2016

Vorteil an alten Laptops ist auch, dass man eine recht Leistungsschwache und günstige SSD...

1ras 04. Okt 2016

Das dachte ich auch mal und habe es mit der 840 dann auch direkt gesehen, wie gut es in...

SoniX 03. Okt 2016

Danke für deinen ausführlichen und interessanten Text. :)



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Hornbach-Baumarkt-AG, Großraum Mannheim/Karlsruhe
  2. Sodexo Services GmbH, Rüsselsheim
  3. Deutsche Telekom AG, Bonn
  4. K+S Aktiengesellschaft, Kassel


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. John Wick, Bastille Day, Sicario, Leon der Profi)
  2. (u. a. Hobbit Trilogie Blu-ray 43,89€ und Batman Dark Knight Trilogy Blu-ray 17,99€)
  3. 24,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)

Folgen Sie uns
       


  1. Hauptversammlung

    Rocket Internet will eine Bank sein

  2. Alphabet

    Google-Chef verdient 200 Millionen US-Dollar

  3. Analysepapier

    Facebook berichtet offiziell von staatlicher Desinformation

  4. Apple

    Qualcomm reduziert Prognose wegen zurückgehaltener Zahlungen

  5. Underground Actually Free

    Amazon beendet Programm mit komplett kostenlosen Apps

  6. Onlinelexikon

    Türkische Behörden sperren Zugang zu Wikipedia

  7. Straßenverkehr

    Elon Musk baut U-Bahn für Autos

  8. Die Woche im Video

    Mr. Robot und Ms MINT

  9. Spülbohrverfahren

    Deutsche Telekom "spült" ihre Glasfaserkabel in die Erde

  10. Privacy Phone

    John McAfee stellt fragwürdiges Smartphone vor



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Elektromobilität: Wie kommt der Strom in die Tiefgarage?
Elektromobilität
Wie kommt der Strom in die Tiefgarage?
  1. e.GO Life Elektroauto aus Deutschland für 15.900 Euro
  2. Elektroauto VW testet E-Trucks
  3. Elektroauto Opel Ampera-E kostet inklusive Prämie ab 34.950 Euro

In eigener Sache: Die Quanten kommen!
In eigener Sache
Die Quanten kommen!
  1. In eigener Sache Golem.de führt kostenpflichtige Links ein
  2. In eigener Sache Golem.de sucht Marketing Manager (w/m)
  3. In eigener Sache Golem.de geht auf Jobmessen

Snap Spectacles im Test: Das Brillen-Spektakel für Snapchat-Fans
Snap Spectacles im Test
Das Brillen-Spektakel für Snapchat-Fans
  1. Kamera Facebook macht schicke Bilder und löscht sie dann wieder
  2. Snap Spectacles Snap verkauft Sonnenbrille mit Kamera für 130 US-Dollar
  3. Soziales Netzwerk Snapchat geht an die Börse - und Google profitiert

  1. Re: Na endlich

    Pete Sabacker | 16:52

  2. Re: Ist die Telekom endlich mal aufgewacht?!

    spezi | 16:46

  3. Re: 40.000 EUR.

    uselessdm | 16:38

  4. Re: was hat google in letzter zeit weiter erreicht?

    Umaru | 16:37

  5. Re: Abgehoben

    Umaru | 16:36


  1. 13:08

  2. 12:21

  3. 15:07

  4. 14:32

  5. 13:35

  6. 12:56

  7. 12:15

  8. 09:01


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel