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Apple Watch
Apple Watch (Bild: Stephen Lam/Getty Images)

Ein größerer Akku ist besser

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Die 38-mm- oder die 42-mm-Version?

Aus technischer Sicht: Unbedingt das 42-mm-Modell. Es verfügt über einen größeren und damit leichter zu bedienenden Touchscreen. Vor allem aber hat es laut Apple einen etwas größeren Akku mit einer "generell längeren Batterielaufzeit". Das 42-mm-Gehäuse bietet in der Theorie zehn Prozent mehr Platz als sein kleineres Pedant - wie viel mehr das dann tatsächlich an Laufzeit bringt, ist aber schwierig einzuschätzen. Alle bisherigen Angaben von Apple zum Akku beziehen sich auf das kleinere Modell.

Aus stilistischer Sicht: Bei Männern gilt in Sachen Uhrengröße die Faustregel, dass das Handgelenk nicht breiter sein sollte als die darauf liegende Uhr hoch. Die 42-mm-Variante ist 42 mm hoch, die kleinere Version nach Angaben des Herstellers 38,6 mm. Am Handgelenk bedeuten drei Millimeter zwar schon Welten, trotzdem dürfte so gut wie alle Frauen und Männer kein Problem mit der größeren Version haben. Wir raten also dringend zur 42-mm-Uhr.

Alu, Stahl oder doch Gold?

Für die Aluminium-Modelle der Sport-Reihe spricht zuerst der Preis. Angesichts der erwarteten Lebenszeit von ein bis drei Jahren muss man sich fragen, ob es sinnvoll ist, mehr als nötig für die erste Apple Watch auszugeben.

Allergiker müssen sich bei Aluminium außerdem am wenigsten Sorgen machen. Bei der Stahlversion verwendet Apple zwar die Sorte 316L ("Chirurgenstahl"), die relativ wenig Nickel freisetzt und die bei den meisten höherwertigen Uhren und im Luxusbereich zum Einsatz kommt. In Einzelfällen können Allergiker aber trotzdem Probleme bekommen - auch da ist Alu die sicherere Wahl. In Sachen Allergie ist Gold zwar am unproblematischsten, aber angesichts der Preise ab 11.000 Euro ... na ja. Die eigentliche Rückseite ist bei der Sport-Version aus einem Composite-Material, bei der Stahl- und der Gold-Variante aus Keramik.

Für die Stahlversion spricht zum einen der klassische Look und zum anderen die höhere Widerstandsfähigkeit gegenüber Kratzern. Falls das Gehäuse doch mal einen Schaden abbekommt, lässt der sich aus der glatten Oberfläche einfacher wieder herauspolieren als aus dem satinierten Aluminium.

Wie empfindlich ist der Touchscreen?

Bei der Aluminium-Version wird das Zifferblatt durch ein Glas mit der Bezeichnung Ion-X geschützt, über das bislang keine Praxiswerte vorliegen. Es ist aus Aluminiumsilikat, ähnelt offenbar dem bekannten Gorilla Glass und dürfte ähnlich anfällig für Kratzer sein wie aktuelle Smartphones. Wer auf Nummer sicher gehen möchte: Bei den teureren Modellreihen setzt Apple auf Saphirglas. Das ist kaum zu zerkratzen, kann aber bei extrem ungünstigen Stürzen oder starken Schlägen splittern.

Welches Band soll ich nehmen?

Sportler sollten nicht zu Leder, sondern zum Kunststoffband greifen. Zum einen natürlich wegen der Schweißproblematik, zum anderen aber müssen optische Pulssensoren recht straff anliegen - Leder könnte da rasch ausleiern.

Wer ein Metallarmband möchte: In der traditionellen Uhrenbrache ist es wesentlich teurer, ein solches Band nachträglich zu kaufen. Gut möglich, dass Apple das ähnlich handhabt. Dann wäre es sinnvoll, trotz des erst einmal höheren Anschaffungspreises gleich ein Modell mit Metallband zu erstehen.

Welche Bandlänge brauche ich?

Bei der Sport-Edition liegen zwei Bänder bei - eines in jeder der beiden verfügbaren Längen. Bei einigen der anderen Modelle muss der Käufer sich beim Online-Kaufprozess entscheiden. Apple hat eine Übersicht der empfohlenen Bandlängen in einem PDF zusammengefasst.

Welche Alternativen gibt es eigentlich?

Wer eine Smartwatch mit Benachrichtigungen, Kalenderfunktionen und ähnlichem will, greift zum Beispiel zur rund 100 Euro teuren Pebble, die auch für iOS verfügbar ist. Sportler, die eine GPS-Uhr mit optischer Pulsmessung wollen, können für rund 270 Euro etwa die Runner Cardio von Tomtom kaufen. Beide zusammen kosten 370 Euro, also weniger als die günstigste Uhr von Apple. Allerdings bietet diese Kombination nicht alle Funktionen der Apple Watch, insbesondere das Telefonieren über das Handgelenk ist damit nicht möglich - dafür müsste es wohl doch die Apfeluhr sein.

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sonja_b90 15. Nov 2015

Ehrlich gesagt, ich als Frau liebe große Uhren bei Männern.. Es ist irgendwie männlich...

jo-1 12. Apr 2015

Du meinst nicht zufällig die selbe OLED Technologie, die seit gefühlt 10 Jahren...

Peter Brülls 11. Apr 2015

Wie ich gerade an anderer Stelle gelesen habe, kann man solche durchaus mit der Uhr...

wuschti 10. Apr 2015

Das glaub ich nicht, Tim.

cicero 10. Apr 2015

So sollte es sein. Ein mobiles Gerät irgendwo auf einer großzügigen Fläche einfach...



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