Prozessoren: Warten auf 2022 lohnt sich

Für unter 100 Euro gibt es zwar diverse Celeron- und Pentium-Modelle, mit dem Core i3-10105F für gut 80 Euro hat Intel aber den Preis-Leistungs-Kracher schlechthin im Angebot. Der 4C/8T-Prozessor schlägt viele ältere CPUs, setzt aber eine dedizierte Grafikkarte voraus. Somit ist auch der einst attraktive Ryzen 5 1600 mit 12nm für 150 Euro aus dem Rennen.

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Noch einen Ryzen 5 3600(X) oder Ryzen 7 3700X neu zu kaufen, halten wir für eine falsche Entscheidung. Sinnvoll ist es aber, sie gebraucht zu erwerben. Beide sind angesichts des Core i5-11600KF mit 6C/12T für 230 Euro zu teuer, da dieser eine höhere Spieleleistung aufweist und in Anwendungen abseits von massivem Multithreading auch den 3700X mit 8C/16T schlägt.

Wer ein paar Euro mehr in die Hand nehmen will, macht mit dem Ryzen 5 5600X für 270 Euro wenig falsch - in den vergangenen Monaten sank der Preis der CPU deutlich. Wer ohnehin eine neue Hauptplatine kauft, sollte aber zum Core i5-12600K für 280 Euro greifen, der dank 6+4 Kernen in Spielen wie Anwendungen klar vorne liegt.

Alder Lake dominiert im Gaming-Segment

Zumindest aus Gaming-Sicht ist nach oben hin dann nur noch wenig zu holen, einzig der Core i7-12700K mit acht Performance-Cores legt eine kleine Schippe obendrauf. Der Core i9-12900K wiederum kann sich zwar dank 8+8 Kernen bei Multithreading absetzen, mit bis zu 241 Watt als Voreinstellung stellt dieser Prozessor aber hohe Anforderungen an die Luft- oder Wasserkühlung.

  • Asus Z690, Asus Z590, Asus X570, Geforce RTX 3080 Ti, 32 GByte DDR4-3200-CL14/DDR5-4800-CL36, Windows 10 v21H2, *Windows 11 v21H2 (Bild: Golem.de)
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Stattdessen bietet es sich an, einen 12-kernigen Ryzen 9 5900X oder den 16-kernigen Ryzen 9 5950X zu kaufen. Beide sind auf 142 Watt begrenzt und weisen daher eine deutlich höhere Effizienz bei oft absolut gesehen besserer Multithreading-Geschwindigkeit auf.

Bei für Workstations gedachten Modellen lohnt sich der 24-kernige Threadripper 3960X nicht, erst der 32-kernige Threadripper 3970X kann sich deutlich vom 5950X absetzen. Vor allem aber hat die sTRX4-Plattform ein Quadchannel-Speicherinterface und weist gleich 72 statt 20 PCIe-Gen4-Lanes auf. Der Threadripper 3990X mit 64 Kernen und der Threadripper 3990WX mit acht RAM-Kanälen stellen weiterhin das obere Ende dar, der Xeon W-3375 hält nur bei AVX-512-Code mit.

Zumindest bei den Mainstream-Desktop-CPUs könnte es sich allerdings lohnen, bis zum kommenden Frühjahr zu warten, da AMD und Intel dort neue Prozessoren vorstellen.

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ms (Golem.de) 28. Dez 2021 / Themenstart

M1 ist kein Desktop-Chip ... aber ja, ich hätte die Designs für Mac Pro beim Ausblick...

ms (Golem.de) 13. Dez 2021 / Themenstart

Zwischen "schafft alles" und "ist flott" liegen halt Welten ^^

bernstein 11. Dez 2021 / Themenstart

wer nicht übermässig geld verschenken will wartet auf die nächste gpu generation, kommt...

elknipso 11. Dez 2021 / Themenstart

Das sagt jeder der den Markt kennt :). Kann ich auch aus meiner persönlichen Erfahrung...

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