Katwarn und Nina: Katastrophen-Warn-Apps kooperieren bei den Gefahrenmeldungen

Bisher haben Nutzer der Warn-App Katwarn keine Benachrichtung über eine mögliche Katastrophe erhalten, wenn der Landkreis diese mit dem Konkurrenten Nina verbreitete - und umgekehrt. Das Informationsangebot ist nun vereinheitlicht worden.

Artikel veröffentlicht am ,
Die App Katwarn im Einsatz
Die App Katwarn im Einsatz (Bild: Fraunhofer Fokus)

Die beiden Katastrophen-Warn-Apps Katwarn und Nina zeigen künftig ihren Nutzern auch diejenigen Meldungen an, die eigentlich für die jeweils andere App gedacht waren. Das hat der Entwickler der App Katwarn, Fraunhofer Fokus, bekanntgegeben. Auch die App Biwapp wird am Synchronisierungsprozess teilnehmen.

Stellenmarkt
  1. Leitung IT-Management (w/m/d)
    Klinikum Altmühlfranken, Gunzenhausen
  2. Leiter IT Produkte, Chief Product Officer (m/w/d)
    Optica Abrechnungszentrum Dr. Güldener GmbH, Stuttgart
Detailsuche

Bisher konnten Katwarn-Nutzer keine Warnungen erhalten, die ein Landkreis für die Nina- oder Biwapp-App herausgegeben hat, und umgekehrt. So könnten wichtige Mitteilungen untergehen, wenn Nutzer beispielsweise mit ihrem Auto in einen anderen Landkreis fahren und die dort unterstützte App nicht verwenden. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) hat die fehlende Kompatibilität in der Vergangenheit mehrfach angesprochen.

Gleiche Warnungen bei beiden Apps

Die Warn-App Nina wird vom BBK selbst betrieben, Katwarn hingegen wird von der Combirisk GmbH angeboten. Bereits im Frühjahr 2017 wurde eine Vereinbarung zur Zusammenarbeit abgeschlossen. Im Spätsommer 2018 hatte das BBK die Absicht geäußert, die Warnungen bei den beiden Apps zusammenzufassen. "Das Bundesamt ist beauftragt, es technisch zu ermöglichen, dass jeder Bürger gewarnt wird, egal, welche App er auf dem Handy hat", sagte BBK-Chef Christoph Unger damals.

In Zukunft ist es also egal, ob ein Nutzer Katwarn, Nina oder Biwapp verwendet. Die Betreiber der beiden Apps wollen auch weiterhin zusammenarbeiten und die Anwendungen anpassen sowie weiter optimieren.

Golem Akademie
  1. Microsoft Dynamics 365 Guides mit HoloLens 2: virtueller Ein-Tages-Workshop
    16. Februar 2022, Virtuell
  2. Einführung in Unity: virtueller Ein-Tages-Workshop
    17. Februar 2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Neben Apps sollen in Zukunft auch elektronische Werbetafeln als Mittel zur Warnung der Bevölkerung vor Gefahren dienen. Das BBK hat im August 2018 begonnen, mit Anbietern derartiger Werbetafeln Vereinbarungen abzuschließen. Dann könnte die Werbung im Ernstfall einer Warnmeldung weichen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


spaetz 06. Feb 2019

Dann gehst Du einfach alle 5 Min. auf https://warnung.bund.de/ und guckst da nach....

Spaghetticode 05. Feb 2019

Noch nicht. Denn die EU hat ihren Mitgliedsstaaten auferlegt, dieses Warnsystem bis 21...

Frostwind 05. Feb 2019

Leider wahr :D Es ist ja mal echt ein Unding, dass es hier einen Wettbewerb unter den...

Oktavian 04. Feb 2019

Wenn sie beide Daten in beide Richtungen austauschen, sollte das doch völlig egal sein.



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Framework Laptop im Hardware-Test
Schrauber aller Länder, vereinigt euch!

Der modulare Framework Laptop ist ein wahrgewordener Basteltraum. Und unsere Begeisterung für das, was damit alles möglich ist, lässt sich nur schwer bändigen.
Ein Test von Oliver Nickel und Sebastian Grüner

Framework Laptop im Hardware-Test: Schrauber aller Länder, vereinigt euch!
Artikel
  1. EU-Kommission: Von der Leyens intransparenter Umgang mit SMS
    EU-Kommission
    Von der Leyens intransparenter Umgang mit SMS

    Per SMS soll von der Leyen einen Milliardendeal mit Pfizer ausgehandelt haben. Doch die SMS will sie nicht herausgeben - obwohl sie müsste.

  2. 5.000 Dollar Belohnung: Elon Musk wollte Twitter-Konto von 19-Jährigem stilllegen
    5.000 Dollar Belohnung
    Elon Musk wollte Twitter-Konto von 19-Jährigem stilllegen

    Tesla-Chef Elon Musk bot einem US-Teenager jüngst angeblich 5.000 US-Dollar, damit der seinen auf Twitter betriebenen Flight-Tracker einstellt.

  3. Rohstoffe: Lithiumkarbonat für über 50 Euro/kg gefährdet Akkupreise
    Rohstoffe
    Lithiumkarbonat für über 50 Euro/kg gefährdet Akkupreise

    Die Lithiumknappheit treibt Kosten für Akkuhersteller in die Höhe und lässt Alternativen attraktiver werden.
    Eine Analyse von Frank Wunderlich-Pfeiffer

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Alternate (u.a. HP Omen 25i 165 Hz 184,90€) • MindStar (u.a. Patriot Viper VPN100 1 TB 99€) • HyperX Streamer Starter Set 67€ • WD BLACK P10 Game Drive 5 TB 111€ • Trust GXT 38 35,99€ • RTX 3080 12GB 1.499€ • PS5 Digital mit o2-Vertrag bestellbar • Prime-Filme für je 0,99€ leihen [Werbung]
    •  /