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Microsoft bestreitet unlauteren Wettbewerb.
Microsoft bestreitet unlauteren Wettbewerb. (Bild: Sam Yeh/AFP/Getty Images)

Kaspersky: Microsoft reagiert auf Antivirus-Kartellbeschwerde

Microsoft bestreitet unlauteren Wettbewerb.
Microsoft bestreitet unlauteren Wettbewerb. (Bild: Sam Yeh/AFP/Getty Images)

Kaspersky wirft Microsoft vor, den eigenen Virenscanner zu bevorzugen. Das Unternehmen weist die Anschuldigungen zurück, man würde eng mit den Herstellern zusammenarbeiten.

Microsoft hat auf die von der Sicherheitsfirma Kaspersky erhobenen Anschuldigungen reagiert, das Unternehmen würde Hersteller alternativer Virenscanner gegenüber seinem eigenen Produkt Windows Defender benachteiligen. Microsoft-Manager Rob Lefferts verteidigte das Vorgehen des Unternehmens in einem Blogpost. Tatsächlich würde man im Rahmen der Microsoft Virus Initiative (MVI) eng mit anderen Sicherheitsfirmen zusammenarbeiten.

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Bei mehr als 300.000 neuen Malware-Samples pro Tag sei es wichtig, dass Nutzer immer einen funktionierenden Virenscanner hätten, schreibt Microsoft. Daher würde man im Falle von inkompatiblen Versionen anderer Lösungen automatisch Windows Defender aktivieren. Die eigene Lösung, die auf "die Cloud, Maschinenlernen, angewandte Verhaltensanalyse und den Microsoft Security-Graph" zurückgreifen könne, würde auch Privatkunden Schutz "auf Unternehmensniveau" bieten.

Zusammenarbeit im Microsoft Virus Programm

Im Rahmen der Microsoft Virus Initiative würde man zudem mit Herstellern eng zusammenarbeiten und ihnen Zugang zu aktuellen Entwicklungen geben, damit diese ihre eigenen Produkte rechtzeitig anpassen können.

Wenn ein Nutzer sich für einen Virenscanner entschieden habe, würde dieser ohne Benachrichtigungen oder Intervention laufen. Microsofts eigener Virenscanner würde sich nicht ohne Zustimmung der Nutzer erneut aktivieren, es sei denn ein Betriebssystem-Upgrade führe zu Inkompatibilitäten. Defender würde außerdem einspringen, wenn ein Abonnement bei einem anderen Hersteller abläuft.

Kaspersky hatte sowohl bei der EU-Kommission und der deutschen Kartellbehörde eine Beschwerde eingelegt, weil Microsoft die eigene, "minderwertige Lösung" anderen Angeboten gegenüber bevorzuge. Die Prüfung der Beschwerde läuft derzeit; ob es zu einem Verfahren kommt, ist noch nicht klar.


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FreiGeistler 29. Jul 2017

Du weisst aber schon dass Linux auf ca. 2/3 der Server läuft? Und dabei geht es um...

Clown 23. Jun 2017

+1 Tag gerettet xD

n0x30n 23. Jun 2017

Bevor du dich hier über etwas aufregst, solltest du dir vielleicht mal den Originaltext...

Keksmonster226 23. Jun 2017

Ich hab mindestens einmal ein Ufo gesehen. Aber beweisen kann ich das nicht. Ich...



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