• IT-Karriere:
  • Services:

Kartendienst: Qwant startet Tracking-freie Alternative zu Google Maps

Qwant Maps steht in einer ersten Betaversion für Nutzer zur Verfügung: Der französische Suchmaschinenbetreiber verwendet Material von Openstreetmap und will auf das Speichern persönlicher Daten und Orte verzichten. Wer dennoch Orte speichern möchte, kann dies verschlüsselt tun.

Artikel veröffentlicht am ,
Qwant Maps ist mit einer ersten Betaversion gestartet.
Qwant Maps ist mit einer ersten Betaversion gestartet. (Bild: Qwant Maps/Screenshot: Golem.de)

Der französische Suchmaschinenbetreiber Qwant hat eine erste Betaversion seines Kartendienstes Qwant Maps vorgestellt. Das Unternehmen verspricht, bei der Suche nach Orten keine Daten aufzuzeichnen und den Nutzer nicht zu tracken.

Stellenmarkt
  1. CCS 365 GmbH, München
  2. DEHOGA Baden-Württemberg e. V., Stuttgart

"Mit Qwant Maps antworten wir auf den Wunsch vieler unserer Nutzer, leicht Kartendaten und Wegbeschreibungen nachschlagen zu können. Dabei wird die Prämisse von Qwant respektiert, keine Daten der Nutzer zu sammeln", erklärt Eric Léandri, Chef und Mitgründer von Qwant.

Qwant Maps ist Open Source, das Kartenmaterial stammt von Openstreetmap. Nutzer können Adressen und POIs (points of interest) wie Sehenswürdigkeiten, Restaurants, Banken oder Supermärkte suchen. Die Darstellung ist übersichtlich, die Betaversion weist in unserem kurzen Test keine nennenswerten Fehler auf.

Ähnliche Funktionen wie bei Google Maps, aber weniger Umfang

Suchen Nutzer nach einer Sehenswürdigkeit, bekommen sie in einem kleinen Fenster am Bildschirmrand Informationen von Wikipedia angezeigt. Bei Restaurants gibt es manchmal weitergehende Informationen, etwa zu den Öffnungszeiten - häufig aber auch nicht. Der Nutzungsumfang ist insgesamt weitaus weniger umfassend als bei Google Maps oder Apples Kartendienst.

  • Qwant kann auch in den neuen Dienst Masq eingebunden werden, der Informationen wie Favouriten verschüsselt und lokal speichert. (Screenshot: Golem.de)
  • Qwant selbst speichert keine Nutzerdaten und soll kein Tracking verwenden. (Screenshot: Golem.de)
  • Mit Qwant Maps können Nutzer beispielsweise Nach Restaurants suchen. (Screenshot: Golem.de)
  • Bei einigen Restaurants werden weitergehende Informationen angezeigt. (Screenshot: Golem.de)
  • Qwant Maps verfügt über einige Rubriken. (Screenshot: Golem.de)
Mit Qwant Maps können Nutzer beispielsweise Nach Restaurants suchen. (Screenshot: Golem.de)

Nutzer können sich Wegbeschreibungen anzeigen lassen und die verschiedenen Abschnitte der Route durchgehen. Eine Echtzeitnavigation wie Google Maps bietet Qwant Maps nicht an.

Sollten Nutzer Orte in Qwant Maps speichern wollen, etwa in den Favouriten, können sie dies über den ebenfalls neuen Dienst Masq tun. Masq speichert die Daten verschlüsselt und lokal auf dem Gerät; das Passwort kann nicht wiederhergestellt werden, Nutzer dürfen es also nicht vergessen. Qwant Maps kann nach der Einrichtung von Masq mit dem Dienst verknüpft werden, die Daten werden dann lokal gespeichert.

Qwant Maps steht aktuell nur als Browserversion zur Verfügung.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

SchreibenderLeser 29. Jun 2019

Wenn Behörden die Informationen brauchen, dann wird da schneller getrackt als man bis...

Alexander1996 29. Jun 2019

Hast du dich gerade ernsthaft daran aufgeteilt, dass ich bei einem "dass" ein s vergessen...

Denshi 29. Jun 2019

Ist das eine Funktion, die praktisch ist? Ich hatte sowas noch nicht gebraucht und frage...


Folgen Sie uns
       


Brett Butterfield von Adobe zeigt KI-Bildersuche per Sprache (englisch)

Der Befehl: "Mehr Kaffee!" zeigt tatsächlich mehr Kaffee.

Brett Butterfield von Adobe zeigt KI-Bildersuche per Sprache (englisch) Video aufrufen
Interview: Die Liebe für den Flight Simulator war immer da
Interview
"Die Liebe für den Flight Simulator war immer da"

Die prozedural erstellte Erde, der Quellcode vom letzten MS-Flugsimulator und eine Gemeinsamkeit mit Star Citizen: Golem.de hat mit Jörg Neumann über Technik und das Fliegen gesprochen. Neumann leitet bei Microsoft die Entwicklung des Flight Simulator.
Ein Interview von Peter Steinlechner

  1. Flug-Simulation Microsoft bereitet Alphatest des Flight Simulator vor
  2. Microsoft Neuer Flight Simulator soll Fokus auf Simulation legen

Staupilot: Der Zulassungsstau löst sich langsam auf
Staupilot
Der Zulassungsstau löst sich langsam auf

Nach jahrelangen Verhandlungen soll es demnächst internationale Zulassungskriterien für hochautomatisierte Autos geben. Bei höheren Automatisierungsgraden strebt die Bundesregierung aber einen nationalen Alleingang an.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Autonomes Fahren Ermittler geben Testfahrerin Hauptschuld an Uber-Unfall
  2. Ermittlungsberichte Wie die Uber-Software den tödlichen Unfall begünstigte
  3. Firmentochter gegründet VW will in fünf Jahren autonom fahren

Macbook Pro 16 Zoll im Test: Ein Schritt zurück sind zwei Schritte nach vorn
Macbook Pro 16 Zoll im Test
Ein Schritt zurück sind zwei Schritte nach vorn

Keine Butterfly-Tastatur mehr, eine physische Escape-Taste, dünnere Displayränder: Es scheint, als habe Apple beim Macbook Pro 16 doch auf das Feedback der Nutzer gehört und ist einen Schritt zurückgegangen. Golem.de hat sich angeschaut, ob sich die Änderungen auch lohnen.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Audioprobleme Knackgeräusche beim neuen Macbook Pro 16 Zoll
  2. iFixit Kleber und Nieten im neuen Macbook Pro 16 Zoll
  3. Macbook Pro Apple gibt fehlerhafte Butterfly-Tastatur auf

    •  /