Kartendienst: Lime-Integration in Google Maps kommt nach Deutschland

Der E-Scooter-Verleiher Lime wird künftig in mehreren Städten Deutschlands die Standorte seiner Roller in Google Maps anzeigen. Das hat das Unternehmen in einem Blogbeitrag(öffnet im neuen Fenster) bekanntgegeben. Aktuell handelt es sich um die Standorte Berlin, Hamburg und Köln. Lime hatte die Integration bereits im März 2019 in verschiedenen anderen Städten der Welt gestartet(öffnet im neuen Fenster) .
Planen Nutzer eine Route und wählen als Fortbewegungsmittel das Fahrrad aus, erscheinen am unteren Bildschirmrand zwei Reiter: Mein Fahrrad und Lime. Unter Mein Fahrrad wird wie bisher die beste Route mit einem Drahtesel angezeigt. Aktiviert der Nutzer den Lime-Reiter, werden die Standorte der freien Tretroller in der Umgebung sowie eine Route angezeigt.
Wie in der Lime-App wird auch in Maps angezeigt, wie weit der Fußweg zum Roller ist und wie hoch der Ladestand ist. Zusätzlich erhalten Nutzer die Information, für wie viele Kilometer der Ladestand noch ausreicht. Dabei achtet Maps allerdings nicht darauf, ob der Akkustand noch für die zu bewältigende Strecke ausreicht – hier müssen Nutzer aufpassen.
In unserem Test werden uns nur Roller angezeigt, die eine Reichweite von 5,6 km oder 13 km haben – je nachdem, ob der Akku halb oder voll aufgeladen ist. Wir halten es für wahrscheinlich, dass bei vollen und halbleeren Rollern immer die gleiche standardisierte Reichweite angezeigt wird, ohne diese auf das Prozent genau auszurechnen.
Leihvorgang weiterhin über Lime-App
Ausleihen lassen sich die Lime-Roller nicht direkt in Google Maps. Über eine Schaltfläche wird hingegen die Lime-App geöffnet, in der der E-Scooter dann freigeschaltet werden kann.