Kartendienst: Google Maps wird billiger

Google hat die Preise für die Nutzung des Karten-API deutlich gesenkt, das erörtert Google in einem Blogpost(öffnet im neuen Fenster) . Statt 4 US-Dollar will Google nun 50 US-Cent bis 1 US-Dollar verlangen. Der Preis hängt von dem verwendeten API ab und gilt für 1.000 Kartenabrufe. Der Tarif greift aber erst, wenn eine Webseite einen hohen Datenverkehr verursacht. Kostenfrei bleiben bis zu 25.000 Abrufe je Tag. Google hatte im vergangenen Jahr das Maps-API kostenpflichtig gemacht .
Einzelne Lastspitzen zwingen den Nutzer nicht dazu, für das Kartenmaterial zu bezahlen. Erst wer 90 Tage lang konstant mehr als 25.000 Abrufe je Tag generiert, muss anschließend zahlen. Der Nutzer des API muss zudem nicht befürchten, dass er plötzlich keinen Zugriff mehr hat. Sollte beispielsweise die Webseite populär werden, wird der Nutzer zunächst kontaktiert, verspricht Google.
Laut Google erreichen nur 0,35 Prozent der API-Nutzer ein derartiges Datenvolumen und profitieren nun von der Preissenkung. Nicht betroffen sind die Geschäftskundenpreise. In einigen Fällen schreibt Google die Nutzung der Maps API Business(öffnet im neuen Fenster) vor. Das gilt zum Beispiel, wenn ein Nutzer des API Dienste weiterverkauft. Die Preise liegen dann bei mindestens 10.000 US-Dollar pro Jahr.
Für gemeinnützige Organisationen (NPO) gibt es die Möglichkeit einer kostenlosen Businesslizenz(öffnet im neuen Fenster) .
Die neuen Preise sind bereits in der Maps-FAQ aufgelistet(öffnet im neuen Fenster) .