• IT-Karriere:
  • Services:

Kartendienst: Google führt bessere Street-View-Kameras ein

Für seine Street-View-Autos hat Google erstmals seit acht Jahren neue Kameras eingeführt. Die Aufnahmen sollen detailreicher, schärfer und farblich weniger flau sein. Neben schönen Bildern will Google auch die damit erfassten Daten für neue Anwendungsszenarien nutzen.

Artikel veröffentlicht am ,
Die alten Street-View-Kameras haben ausgedient.
Die alten Street-View-Kameras haben ausgedient. (Bild: JUSTIN TALLIS/AFP/Getty Images)

Google hat neue Kameras für seine Kartenansicht Street View vorgestellt. Wie Wired berichtet, sind die Kameras bereits im Einsatz und nehmen erste Bilder von Straßen auf. Damit hat Google das erste Mal seit acht Jahren neue Kameras auf seine Aufnahmefahrzeuge montiert.

Schärfere und detailreichere Bilder

Stellenmarkt
  1. SIZ GmbH, Bonn
  2. über duerenhoff GmbH, Wien (Österreich)

Die neuen Kameras sollen für schärfere und klarere Bilder sorgen. Bisherige Street-View-Aufnahmen waren häufig flau und wirkten stellenweise wie durch eine Art Nebel aufgenommen. Bei den neuen Kameras sollen die Farben weitaus lebhafter sein.

Die neuen Kameras können zudem mehr Details erfassen, die Google mit Hilfe von Algorithmen nutzen will. So soll die bessere Qualität beispielsweise dabei helfen, intuitivere Suchanfragen bei Google Maps zu ermöglichen. So erklärt Jen Fitzpatrick, Vice President bei Google und zuständig für Maps, im Gespräch mit Wired, dass durch die neuen Kameras Suchanfragen wie "Wie heißt der rosa Laden neben der Kirche an der Ecke?" beantwortet werden könnten.

Mehr Informationen für unspezifischere Nutzeranfragen

Derartige Anfragen ließen sich nur mit mehr Informationen beantworten, erklärt die Managerin weiter. Die Algorithmen würden zudem bei der Pflege des Kartendienstes Maps selbst helfen: Bereits seit einiger Zeit sei es Google möglich, anhand der Aufnahmen fehlende Adressen zu ergänzen. Die Straßennamen und Hausnummern auf den Fotos würden entsprechend ausgewertet und als suchbare Adresse in Maps integriert. Diese Technik könnte besonders in Ländern nützlich sein, die noch nicht vollständig entwickelt seien und in denen noch viele Straßen gebaut würden.

Bedenken, dass die Sorge um die Privatsphäre infolge der höheren Bildqualität steigen könnte, hat Fitzpatrick nicht. Ihr sei noch kein Ort bekannt, bei dem es eine erhöhte Gefährdung der Privatsphäre gebe, sagt die Managerin.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. The Crew 2 für 14,99€, Total War Rome 2 - Spartan Edition für 7,99€ und ARK: Survival...
  2. (u. a. Acer Predator XN3, 24,5 Zoll, für 299,00€ und Acer KG1, 24 Zoll, für 179,00€)
  3. Nach Gratismonat 5,99€ - jederzeit kündbar
  4. 389,00€ (Bestpreis)

maerchen 07. Sep 2017

Es gibt so vieles, was ich nicht will, aber kaum einen stört es. Punkt ist, wenn du das...

maerchen 07. Sep 2017

Seit es Google Earth gibt, weiß ich z.B. was der Nachbar dahinten im Garten stehen hat...

Niaxa 07. Sep 2017

Der ist aber nicht einsehbar ^^. Nur von oben. xD

Rolf Schreiter 06. Sep 2017

Man weiß schon warum...

confuso 06. Sep 2017

Ich vertrete weder Interessen von Google, noch habe ich den Satz gesagt.


Folgen Sie uns
       


Google Stadia - Test

Beim Test haben wir verschiedene Spiele auf Stadia von Google ausprobiert und uns mit der Einrichtung und dem Zugang beschäftigt.

Google Stadia - Test Video aufrufen
Energiewende: Norddeutschland wird H
Energiewende
Norddeutschland wird H

Japan macht es vor, die norddeutschen Bundesländer ziehen nach: Im November haben sie den Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft beschlossen. Die Voraussetzungen dafür sind gegeben. Aber das Ende der Förderung von Windkraft kann das Projekt gefährden.
Eine Analyse von Werner Pluta

  1. Energiewende Brandenburg bekommt ein Wasserstoff-Speicherkraftwerk
  2. Energiewende Dänemark plant künstliche Insel für Wasserstofferzeugung
  3. Energiewende Nordländer bauen gemeinsame Wasserstoffwirtschaft auf

Digitalisierung: Aber das Faxgerät muss bleiben!
Digitalisierung
Aber das Faxgerät muss bleiben!

"Auf digitale Prozesse umstellen" ist leicht gesagt, aber in vielen Firmen ein komplexes Unterfangen. Viele Mitarbeiter und Chefs lieben ihre analogen Arbeitsmethoden und fürchten Veränderungen. Andere wiederum digitalisieren ohne Sinn und Verstand und blasen ihre Prozesse unnötig auf.
Ein Erfahrungsbericht von Marvin Engel

  1. Arbeitswelt SAP-Chef kritisiert fehlende Digitalisierung und Angst
  2. Deutscher Städte- und Gemeindebund "Raus aus der analogen Komfortzone"
  3. Digitalisierungs-Tarifvertrag Regelungen für Erreichbarkeit, Homeoffice und KI kommen

Lovot im Hands-on: Knuddeliger geht ein Roboter kaum
Lovot im Hands-on
Knuddeliger geht ein Roboter kaum

CES 2020 Lovot ist ein Kofferwort aus Love und Robot: Der knuffige japanische Roboter soll positive Emotionen auslösen - und tut das auch. Selten haben wir so oft "Ohhhhhhh!" gehört.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Orcam Hear Die Audiobrille für Hörgeschädigte
  2. Viola angeschaut Cherry präsentiert preiswerten mechanischen Switch
  3. Consumer Electronics Show Die Konzept-Messe

    •  /