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Karrierenetzwerk: LinkedIn will Zukauf für 1,5 Milliarden US-Dollar

LinkedIn will mit einer großen Übernahme in den Bereich des Onlinelernens im IT-Bereich eintreten. Der Kauf von Lynda.com, die auch eine Tochter in Österreich hat, wurde heute angekündigt.

Artikel veröffentlicht am ,
Apps von sozialen Netzwerken auf einem Smartphone
Apps von sozialen Netzwerken auf einem Smartphone (Bild: Jason Howie/Flickr/CC BY 2.0)

LinkedIn wird die IT-Lernplattform Lynda.com übernehmen. Das teilte das Karrierenetzwerk am 9. April 2015 mit. Der Kaufpreis soll bei rund 1,5 Milliarden US-Dollar liegen. Knapp die Hälfte des Kaufpreises werde in LinkedIn-Aktien bezahlt.

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Lynda.com bietet Onlinekurse in den Sprachen Englisch, Deutsch, Französisch, Spanisch und Japanisch an. Begonnen wurde mit IT-Lernprogrammen, dazu kamen Sprachkurse und Angebote zu Marketing und Kommunikation.

Die "meisten Beschäftigten" von Lynda.com würden zu LinkedIn wechseln. Die Übernahme soll im zweiten Quartal 2015 abgeschlossen werden. Das Unternehmen aus dem kalifornischen Carpinteria hat rund 500 Mitarbeiter und wurde 1997 von Lynda Weinman und ihrem Ehemann Bruce Heavin gegründet. Unter den Kunden für die Abrufvideos sollen viele Unternehmen und Regierungsorganisationen sein.

Finanzierungsrunden bringen rund 300 Millionen US-Dollar

Das Unternehmen erhielt im Januar 2013 in einer Finanzierungsrunde 103 Millionen US-Dollar von Accel Partners, Spectrum Equity und anderen Geldgebern. Im Januar 2015 investierten TPG Capital und andere 186 Millionen US-Dollar in Lynda.com.

Zu Lynda.com gehört auch das österreichische Unternehmen Video2brain, das Onlinekurse zu Webdesign und Programmierung anbietet. Die Weiterbildungen sind als Einzelkurse oder Abo erhältlich.

LinkedIn hat nach eigenen Angaben 350 Millionen Mitglieder und hofft, unter diesen Abnehmer für die Onlinekurse zu finden. Lynda.com soll in die Karriereplattform integriert werden.

LinkedIn ist eine Plattform für internationale berufliche Kontakte. Die meisten Nutzer kommen aus den USA. LinkedIn finanziert sich über Werbung, Mitgliedsbeiträge, eine Stellenbörse und kostenpflichtige Dienstleistungen. Es hat auch mobile Apps für alle großen Plattformen.



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tibrob 12. Apr 2015

Das gilt nur für Video2Brain :(

deefens 10. Apr 2015

Klarer Fall von "Leiden Sie an Statussymbolen?"...

bafford 10. Apr 2015

Hmm, ich sehe da viele. Nutzer geben freiwillig ihre Jobs und Fähigkeiten an. Da ist es...


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