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Karriere: Spielen macht fit für den Job

Eine global durchgeführte Studie zeigt, wie stark Gaming berufliche Fähigkeiten beeinflusst.
/ Peter Steinlechner
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Besucher der Gamescom 2025 (Bild: INA FASSBENDER/AFP via Getty Images)
Besucher der Gamescom 2025 Bild: INA FASSBENDER/AFP via Getty Images

Spiele sind längst kein reines Freizeitvergnügen mehr. Laut einer neuen Untersuchung der US-Branchenvereinigung Entertainment Software Association (ESA) beeinflussen Games immer mehr, welche Fähigkeiten Menschen im Alltag und im Beruf entwickeln.

In der weltweiten Studie Power of Play 2025 ( PDF(öffnet im neuen Fenster) ) gaben 63 Prozent der Befragten an, durch Games auch Kompetenzen erworben zu haben, die ihnen im Job helfen.

Dazu zählen vor allem analytisches Denken, Teamarbeit, Kreativität und Problemlösungsfähigkeit – also Fähigkeiten, die auch jenseits der Spielebranche zunehmend gefragt sind.

Besonders jüngere Gamer sehen einen direkten Zusammenhang zwischen ihrem Spielverhalten und ihrer Berufswahl. Viele nennen technische oder kreative Studienrichtungen als logische Folge ihrer Leidenschaft, von Informatik über Game Design bis hin zu Architektur oder Musikproduktion.

Koop macht kollegial

Die ESA spricht in diesem Zusammenhang von einer "Generation Player" , die selbstverständlich mit digitalen Werkzeugen umgeht und spielerisches Lernen als Teil ihrer Alltagskultur versteht.

Und: Wer in Spielwelten kooperativ denkt, Strategien plant oder komplexe Systeme durchschaut, bringt laut der Organisation Eigenschaften mit, die in modernen Arbeitsumgebungen immer wichtiger werden.

In ihrem Bericht schreibt die ESA, dass Gaming "Problemlösungsfähigkeit, Kreativität, Zusammenarbeit und Kommunikation fördert – Kompetenzen, die in Bildung und Beruf zunehmend gefragt sind" . Grundlage der Untersuchung sind über 24.000 Interviews in 21 Ländern auf sechs Kontinenten, durchgeführt im Frühjahr 2025.


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