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Karriere bei HP: Der HP-CEO verdient fast 20 Millionen US-Dollar im Jahr

Im Jahr 2024 hätte sich Enrique J. Lores mehr als 260.000 HP -Tonerkartuschen kaufen können – die meisten davon für Aktienanteile.
/ Oliver Nickel
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Enrique J. Lores ist seit 2019 CEO von HP. (Bild: HP)
Enrique J. Lores ist seit 2019 CEO von HP. Bild: HP

Manager von großen Konzernen bekommen teilweise sehr viel Geld für ihre Arbeit. Wie viel Geld das sein kann, zeigt das Beispiel Enrique Lores. Der HP-CEO hat im vergangenen Jahr wohl Kompensationen im Wert von 19,36 Millionen US-Dollar erhalten. Das machte HP in einer Stellvertreter-Stellungnahme für Aktionäre transparent (PDF)(öffnet im neuen Fenster) . Das Magazin The Register(öffnet im neuen Fenster) wandelte den Jahresverdienst prompt scherzhaft in eine andere Währung um. 261.658 HP-206-Druckertonerkartuschen hätte der CEO sich im vergangenen Jahr leisten können.

Ein Großteil des übergebenen Vermögens stammt dabei nicht aus dem festen Jahresgehalt. Das lag laut HP bei 1,4 Millionen US-Dollar – einer Steigung von acht Prozent im Vergleich zum Vorjahr. 15,289 Millionen US-Dollar wurden in Form von Aktien ausgeschüttet. Deren Wert ist im letzten Jahr um 22 Prozent gestiegen, so dass Lores auch aus vergangenen Aktienoptionen mehr Reichtum generieren konnte. Weitere 2,38 Millionen US-Dollar wurden als Bonuszahlung verteilt.

Andere C-Level-Manager verdienen weniger

Lores ist bei HP unter den Chefpositionen dadurch der mit Abstand am meisten verdienende. CFO Karen Parkhill verdiente im vergangenen Jahr 15,5 Millionen, CCO David McQuarrie erhielt insgesamt 4,7 Millionen US-Dollar. Trotzdem bekam Lores insgesamt weniger Geld als in den vergangenen Jahren. 2023 konnte er 100.000 US-Dollar mehr erhalten. Im Jahr 2022 waren es fast zwei Millionen US-Dollar mehr.

Insgesamt stagnierte das Geschäft bei HP. Im Oktober 2024 wurden 53,6 Milliarden US-Dollar umgesetzt. Das ist ein Minus von 0,3 Prozent. Der Konzern sieht die sinkende Nachfrage bei Endkunden-PCs und Druckern als einen Grund an. Deshalb sank auch der Nettogewinn um 15 Prozent auf 2,8 Milliarden US-Dollar.


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