Kapture: Ein Armband gegen das Vergessen

Kapture heißt des Armband, das mit einem Mikrofon ausgerüstet in einer Endlosschleife 60 Sekunden Ton aufnimmt. Wird es angetippt, wird die letzte Minute dauerhaft gespeichert und auf ein Smartphone übertragen.

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Kapture
Kapture (Bild: Kickstarter)

Mit dem Kapture sollen unwiederbringliche Momente gespeichert werden können, kurz nachdem sie passiert sind. Das Gerät speichert dabei lediglich den Ton. Videos oder Fotos kann es nicht anfertigen. Damit keine ellenlangen Mitschnitte entstehen, sondern wirklich nur das Wichtigste dauerhaft archiviert wird, können maximal 60 Sekunden pro Clip gesichert werden.

  • Kapture (Bild: Kickstarter)
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Kapture (Bild: Kickstarter)
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Das Armand nimmt eine Minute Umgebungston auf und löscht ihn dann wieder, falls der Nutzer das Gerät nicht antippt. Per Bluetooth wird die Übertragung auf die Smartphone-App realisiert. Die Entwickler wollen Apps für iOS und Android zur Verfügung stellen. Noch ist Kapture im Prototypstadium. Die Finanzierung der Serienproduktion soll über Kickstarter erfolgen.

Wenn gerade kein Smartphone zur Hand ist, kann Kapture auch 25 Clips auf seinem internen Speicher ablegen. Laut Hersteller soll das Endprodukt wasserfest sein und muss zum Händewaschen nicht ausgezogen werden. Ganz untergetaucht werden sollte es aufgrund fehlender Wasserdichtigkeit aber nicht.

Mit 27,5 x 35 x 13,2 mm ist das Band nicht gerade klein. Das Armband besteht größtenteils aus Silikon, wobei das Mikrofon mit der weiteren Technik in einem Gehäuse aus schlagfesten Kunststoff steckt. Der integrierte Akku soll 24 Stunden durchhalten und wird über Micro-USB wieder geladen.

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Die für die Produktion erforderlichen 150.000 US-Dollar hat das Projekt noch nicht erreicht, sondern steht erst bei etwa 70.000 US-Dollar. Ein Kapture soll rund 100 US-Dollar kosten. Die Kickstarter-Kampagne läuft noch mehr als zwei Wochen bis zum 3. Oktober 2013.

Mit dem Autographer gibt es vom britischen Hersteller OMG schon eine kleine Kamera zum Umhängen, die immer dann ein Foto macht, wenn sich etwas in ihrem Sichtfeld ändert. Der Hersteller verspricht, dass damit alle wichtigen Ereignisse ohne weiteres Zutun aus der Ich-Perspektive auf die Speicherkarte kommen. Dank der mit 5 Megapixeln sehr geringen Auflösung passen auf die Kamera, die eher an einen USB-Stick erinnert, auf die 8 GByte internen Speicher rund 28.000 Bilder. Täglich werden pro Akkuladung von 10 Stunden im Schnitt etwa 2.000 Fotos gemacht.

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Aerouge 17. Sep 2013

Sei es die neueste Kinect, Google Glasses, Der schicke Fingerabdruckscanner im Iphone...

TrudleR 16. Sep 2013

Ich habe schon viel Zeitverschleiss beim Fotosortieren. Nun noch mehr, durch Aufzeichnung...

ad (Golem.de) 16. Sep 2013

Die Bilder waren auch noch Sonntag online, daher kamen sie. Nun sind es wieder die...

wmayer 16. Sep 2013

Es kann immer noch seinen Zweck erfüllen und das sehr gut.



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