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Kapazitätsprobleme: Intel steckt eine Milliarde US-Dollar in 14-nm-Fabs

Um mehr Chips liefern und die Nachfrage bedienen zu können, investiert Intel eine Milliarde US-Dollar in 14-nm-Halbleiterwerke rund um die Welt. Der Fokus liegt auf dem Highend-Segment, also teure Core- und Xeon-Ableger. Zudem legt Intel einen Chip extra im alten 22-nm-Verfahren neu auf.

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Ein Intel-Wafer mit 14-nm-Chips
Ein Intel-Wafer mit 14-nm-Chips (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Intel geht die eigene CPU-Knappheit an: Interimschef Bob Swan kündigte an, der Hersteller werde eine Milliarde US-Dollar in mehrere Fabs investieren um dort den Wafer-Austoß zu steigern und mehr Chips in den Handel bringen zu können. Intel konzentriert sich dabei auf die margenstarken Produkte aus der Xeon-Reihe und auf hochpreisige Core-Modelle wie die aktuelle i9-Serie.

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Konkret sollen die Investitionen in die Halbleiterwerke, sogenannte Semiconductor Fabrication Plants (Fabs), in mehreren Ländern fließen: Die 14-nm-Fertigungslinien befinden sich bei Leixlip in Irland, nahe Kiryat Gat in Israel sowie bei Chandler im US-Bundesstaat Arizona und bei Hillsboro im US-Bundesstaat Oregon. Zudem versucht Intel durch eine neue Manufacturing-Site für Funktionstests für Entlastung zu sorgen, und mit dem H310C- wird der bisherige H310-Chipsatz von 14 nm zurück auf 22 nm portiert.

Das Problem ist, dass Intel mit den Gemini Lake (Atom), den Amber Lake Y (Core mit 5 Watt), den Whiskey Lake (Core mit 15 Watt), diversen Coffee Lake sowie Kaby Lake (Core/Xeon mit 35 Watt bis 95 Watt), den Skylake SP (Xeon), allerhand Chipsätzen (300er Serie) und auch noch dem XMM 7560 genannten LTE-1-GBit/s-Modem für die neuen iPhones eine Vielzahl an 14-nm-Designs auf einmal fertigen muss. Eigentlich sollten die meisten Prozessoren längst in 10 nm hergestellt werden, die Serienproduktion für die Ice Lake getaufte Generation startet aber erst irgendwann 2019.

Während der vergangenen Monate wurden die meisten Intel-Prozessoren teurer, egal ob im Low- oder im Highend-Segment, was neben Server-Partnern auch Endkunden trifft: Ein Pentium Gold G5400 etwa kostet mittlerweile 70 Euro statt gut 50 Euro und Core i7-8700K liegt bei rund 480 Euro statt bei grob 320 Euro. Das hilft AMD, denn Chips wie der neue Athlon 200GE oder seit längerem erhältliche CPUs wie der Ryzen 7 2700X gewinnen so noch mehr an Attraktivität, als sie bisher ohnehin schon hatten.



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Sarkastius 01. Okt 2018

Ohne die Rechner zu kennen haust du ziemlich auf die Kacke! VMWare ist ein grottiges...

Schattenwerk 29. Sep 2018

Niemand hält dich. Fang an und melde dich, wenn deine Analyse fertig ist :)

Eheran 29. Sep 2018

Alles? Ich sehe da nur 1M, 3M, 6M und 1J? Ist das Produkt vielleicht einfach zu alt und...


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