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Kanzleramtschef: Flächendeckender 5G-Ausbau "unfassbar teuer"

Nun meint auch der Kanzleramtschef Helge Braun zu wissen, dass ein ordentliches 5G-Netz nicht gebaut werden kann. Telefónica-Chef Haas fordert eine Digitale Dividende III.

Artikel veröffentlicht am ,
LTE-Antennen der Telefónica
LTE-Antennen der Telefónica (Bild: Telefónica Deutschland)

Deutschland kann sich einen ordentlichen 5G-Ausbau angeblich nicht leisten. "Ein flächendeckender 5G-Ausbau ist so unfassbar teuer, das kann niemand finanzieren", sagte Kanzleramtschef Helge Braun laut einem Bericht von Inside Handy auf dem UdL Digital Talk der Telefónica am 19. September 2018. "Flächendeckend 5G überall für alle ist auf Sicht weder bedarfsgerecht noch zu finanzieren."

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Telefónica-Deutschland-Chef Markus Haas erklärte während der Veranstaltung: "Wir brauchen in den nächsten Jahren dringend mehr Frequenzen im unteren Frequenzbereich. Ich bringe mit 20 Megahertz das Kamel nicht durchs Nadelöhr durch".

Mit den richtigen Frequenzen könne 5G für eine komplette Flächenabdeckung funktionieren. Die Frequenzen, die im kommenden Jahr versteigert würden, seien dafür nicht geeignet, weil ihre Reichweite zu klein sei. "Wenn wir in Deutschland die gesamte Fläche abdecken wollen, werden wir in den kommenden Jahren noch mehr Spektrum brauchen", hatte Haas zuvor der Zeitung Welt am Sonntag gesagt.

Die Frequenzen im langwelligen Bereich, unterhalb von 700 Megahertz, müssten weltweit harmonisiert und für den entsprechenden Gebrauch bestimmt werden, forderte Haas. Die World Radio Conference im nächsten Jahr, in der alle Länder vertreten seien, werde hier der Schlüssel sein. Wenn diese Konferenz nicht erfolgreich werde, sei in den nächsten zehn Jahren flächendeckend kein 5G möglich.

Mit Frequenzen unterhalb von 700 Megahertz ruft Haas nach Ansicht von technischen Experten nach einer Digitalen Dividende III, hier läuft in Deutschland aber der neue Standard DVB-T2. Die 700-MHz-Frequenzen, die bisher für den terrestrischen Rundfunk DVB-T verwendet wurden, werden zudem noch nicht einmal von den Mobilfunkbetreibern genutzt. Die 700-MHz-Frequenzen sind im ersten Quartal 2019 überall geräumt, man könnte somit bereits jetzt regional mit einer Nutzung beginnen.

Ein Telefónica-Sprecher wendet hier auf Anfrage von Golem.de ein, "dass alle Netzbetreiber jeweils nur über ein gepaartes Spektrum von 2x10 MHz verfügen, was die Möglichkeiten für erreichbare Maximalgeschwindigkeiten limitiert".

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/mecki78 24. Sep 2018

Die Menschen, die aktuell im weißen Fleck leben (und da kenne ich genug), wären dankbar...

bombinho 22. Sep 2018

Ich weiss nicht, ob man so pauschal behaupten kann, dass in Griechenland kein...

bombinho 22. Sep 2018

Das geht ganz einfach, besorg dir eine Adresse im Ausland, nimm dort einen Vertrag und...

Anonymer Nutzer 21. Sep 2018

Sonst noch etwas?

demon driver 21. Sep 2018

Kurz, knapp und vollständig zusammengefasst.


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