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Kamu: Epic Games kauft Easy Anti-Cheat

Fortnite, Dragon Ball Fighter Z und Far Cry 5 verwenden zur Abwehr von Hackern und Betrügern die gleiche Anti-Cheat-Software von Kamu. Nun ist dessen Entwickler von Epic Games gekauft worden.

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork von Fortnite Battle Royale
Artwork von Fortnite Battle Royale (Bild: Epic Games)

Der finnische Anti-Cheatsoftware-Hersteller Kamu gehört ab sofort zu Epic Games, dem Entwicklerstudio hinter Fortnite Battle Royale und der Unreal Engine. Kamu bietet vor allem eine Middleware namens Easy Anti-Cheat an, die Betrugsversuche und Hacks bei derzeit rund 100 Games unterschiedlicher Art entdecken soll. Neben Fortnite kommt das System etwa beim Actionspiel Far Cry 5, beim Prügelspiel Dragon Ball Fighter Z und beim Strategiespiel Total War Arena zum Einsatz.

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Die beiden Unternehmen haben vereinbart, dass Kamu weiter eigenständig an seinem Hauptsitz in Helsinki arbeitet. Das Team muss nicht exklusiv für Epic Games programmieren, sondern darf wie bisher auch andere Entwicklerstudios als Kunden haben, und auch eine Beschränkung auf die Unreal Engine gibt es zumindest vorerst nicht. Informationen zu den finanziellen Details der Übernahme liegen nicht vor.

Easy Anti-Cheat gilt in der Community als relativ zuverlässig arbeitende Software, entsprechend wenig ernsthafte Probleme mit klassischen Cheats gibt es etwa bei Fortnite Battle Royale. Die Middleware von Kamu bietet nicht nur Mittel zur Aufdeckung von Betrugsversuchen, indem unter anderem das Verhalten der Spieler im Hinblick auf Auffälligkeiten analysiert wird - wer etwa ständig perfekte Kills schafft, kann ins Visier der Algorithmen geraten. Außerdem passt Easy Anti-Cheat auf, dass die Dateien des jeweiligen Spiels nicht verändert werden, und überwacht die zwischen Server und Client ausgetauschten Informationen.

Neben diesen klassischen Anti-Cheat-Maßnahmen bietet das Programm außerdem zahlreiche Tools für die Verwaltung der Community. Die Betreiber von Onlinespielen können so etwa verfolgen, ob und wie die Spieldauer auffällig zu- oder abnimmt, was ein Hinweis auf die Zufriedenheit der Kundschaft sein kann. Dazu kommt die Möglichkeit zur Analyse weiterer Elemente, etwa vom Kaufverhalten im Itemshop und Ähnliches.



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Allesschonvergeben 09. Okt 2018

Ich hatte mal aus Interesse in der ersten Season von R6S (unspielbar da jeder 2. Hacker...

Hotohori 09. Okt 2018

Eben, irgendwo muss man ja die Daten her haben um Balacing zu betreiben. Manche sind da...


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