Kampf gegen Leaks: Zuckerberg entlässt Meta-Angestellte wegen Geheimnisverrats

Etwa 20 Mitarbeiter wurden kürzlich bei Meta entlassen, erklärte Meta-Sprecher Dave Arnold The Verge(öffnet im neuen Fenster) . Als Grund gibt er an, dass diese "vertrauliche Informationen" von Meta weitergegeben hätten.
Vor knapp einem Monat hatte Meta-Chef Mark Zuckerberg in einer Betriebsversammlung damit gedroht , dass Meta-Angestellte ihren Arbeitsplatz verlieren werden, wenn sie dabei erwischt werden, vertrauliche Informationen aus Besprechungen im Unternehmen zu verraten. "Wir versuchen, wirklich offen zu sein, und dann leakt alles, was ich sage. Das ist ätzend" , kritisierte Zuckerberg bei dieser Versammlung.
"Wir haben kürzlich eine Untersuchung durchgeführt, die dazu führte, dass etwa 20 Mitarbeiter entlassen wurden, weil sie vertrauliche Informationen außerhalb des Unternehmens weitergegeben haben" , wird Arnold zitiert. Wir "gehen davon aus, dass es noch mehr werden" , droht er Mitarbeitern, die interne Informationen weitergegeben haben.
Meta ermittelt weiter
"Wir nehmen das sehr ernst und werden weiterhin Maßnahmen ergreifen, wenn wir undichte Stellen entdecken" , ergänzt der Meta-Sprecher. "Wir sagen unseren Mitarbeitern, wenn sie dem Unternehmen beitreten, und wir erinnern sie regelmäßig daran, dass es gegen unsere Richtlinien verstößt, interne Informationen weiterzugeben, egal mit welcher Absicht" .
Ansonsten machte Meta keine weiteren Angaben dazu. Somit ist unklar, welche internen Meta-Informationen weitergegeben wurden und an wen diese Informationen durchgestoßen wurden. Auch ist offen, welche Mitarbeiter von den Entlassungen betroffen sind. Das Unternehmen machte keine Angaben dazu, wie die Mitarbeiter gefunden wurden, denen der Verrat von Firmengeheimnissen vorgeworfen wird.
Mit diesen Schritten will Meta erreichen, dass künftig keine Informationen mehr aus internen Besprechungen an die Öffentlichkeit gelangen, wie es in der Vergangenheit immer wieder der Fall gewesen ist. So sind interne Informationen zu einem geplanten Stellenabbau bei Meta durchgesickert und auch Details zu einer Zusammenarbeit mit US-Präsident Donald Trump waren eigentlich nicht für die Öffentlichkeit bestimmt.