Xbox vs. Playstation: SSD und Gamepad

Bei Spider-Man Miles Morales etwa sind wir aus irgendeinem Grund oft bei einer bestimmten Herausforderung gelandet, die wir dann erst abbrechen und das eigentliche Ziel in der offenen Welt suchen mussten - da wiederum ist Quick Resume flotter und komfortabler.

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Gewinner: Uns gefällt das Dashboard der Playstation 5 etwas besser. Die Detailmängel dürfte Sony durch Optimierungen rasch ausbessern können. Im Alltag wirkt aber auch die Bedienung der Xbox Series X/S ausgereift, wenn auch ein bisschen angestaubt.

Massenspeicher: SSDs haben immer zu wenig Platz

Sowohl die Xbox Series X/S als auch die Playstation 5 verfügen über schnellen NVMe-SSD-Massenspeicher. Beim Absolvieren ähnlicher Aufgaben - etwa dem Laden des gleichen Spiels - hat keine Plattform einen Geschwindigkeitsvorteil, von einzelnen Titeln abgesehen.

Bei der Xbox Series X verbaut Microsoft eine SSD mit einer Kapazität von 1 TByte, bei der S sind es 512 GByte. Rund 148 GByte davon sind für das Betriebssystem und Systemdateien reserviert, so dass auf der Xbox Series S gerade mal 364 GByte für Spiele bleiben - das ist wenig.

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Für rund 240 Euro gibt es von Seagate für die X und die S eine Steckkarte mit einem zusätzlichen TByte, die direkt ins System eingebunden werden und somit genauso schnell wie die Haupt-SSD sind. Per USB 3.0 können wir externe Festplatten und USB-Sticks anschließen. Direkt von denen lassen sich allerdings nur Games für die Xbox One oder frühere Generationen verwenden. Neuere Spiele für die beiden Series-Konsolen können wir zwar sichern, aber zum Verwenden müssen wir sie auf neuen Speicher transferieren.

Die PS5 ist nur mit einem 825 GByte großen Massenspeicher erhältlich, von dem nach Abzug von Betriebssystem und sonstigen reservierten Bereichen rund 648 GByte frei sind. Der Speicher soll später durch Einbau einer weiteren SSD erweitert werden können.

Allerdings ist dafür nach Angaben von Sony ein Firmware-Update nötig, das es erst zu einem späteren, noch nicht genannten Termin geben soll. Per USB 3.0 lässt sich ein externes Laufwerk anschließen, auf dem PS4-Spiele installiert und gestartet werden können.

Gewinner: Derzeit ist die Xbox Series X klar im Vorteil, weil sie schlicht mehr Speicherplatz bietet als die PS5. Und sogar für die S steht immerhin als - sehr teure - Notlösung die Steckkarte zur Verfügung, falls der Platz doch knapp wird.

Gamepad: zwei gute Controller und ein besserer

Wir tun uns schwer, das Eingabegerät von Xbox Series X/S spontan von einem danebenliegenden der Xbox One zu unterschieden - die Controller sind sich sehr ähnlich. Wer genauer hinsieht, stellt allerdings fest, dass das neue Eingabegerät minimal schlanker ist und sich damit besser für kleine Hände eignet.

Xbox Series XXbox Series S
Größe301 × 151 × 151 Millimeter275 × 63 × 151 Millimeter
Gewicht4,45 Kilogramm2 Kilogramm
Anschlüsse1x HDMI 2.1 / 3x USB 3.1 Gen 1 / Wlan 5 802.11ac / Ethernet (802.3 10/100/1000)1x HDMI 2.1 / 3x USB 3.1 Gen 1 / Wlan 5 802.11ac / Ethernet (802.3 10/100/1000)
Medienformate (Herstellerangaben)Dolby Digital 5.1 / DTS 5.1 / Dolby TrueHD mit Atmos / L-PCM bis 7.1Dolby Digital 5.1 / DTS 5.1 / Dolby TrueHD mit Atmos / L-PCM bis 7.1
Medien-Appsu. a. Amazon Prime Video, Apple TV, Dazn, Disney+, Netflix, Sky Ticket, Spotify, Twitch, Youtubeu. a. Amazon Prime Video, Apple TV, Dazn, Disney+, Netflix, Sky Ticket, Spotify, Twitch, Youtube
Leistungsaufnahme im Spiel (Messung Golem.de)rund 175 Wattrund 82 Watt
Leistungsaufnahme im Menü (Messung Golem.de)rund 41 Wattrund 29 Watt
Leistungsaufnahme Stand-by Energiesparmodus (Messung Golem.de)rund 0,3 Wattrund 0,3 Watt
Basisdaten Xbox Series X und Xbox Series S

Es verfügt nicht über einen eingebauten Akku, stattdessen liefert Microsoft zwei AA-Batterien mit. Für rund 30 Euro gibt es als Zubehör einen Akku, der im Gamepad per USB-C aufgeladen wird. Damit können wir nach Angaben von Microsoft rund 30 Stunden spielen - das ist für uns schwierig zu überprüfen, kommt uns aber glaubwürdig vor.

Das Eingabegerät der Playstation 5 ist vollständig neu, Sony nennt es Dualsense. Es fasst sich trotz der frischen Optik beinahe genauso an wie sein Vorgänger Dualshock. Die Tastenbelegung ist fast identisch, die allgemeine Ergonomie ebenfalls. Das Gewicht des Dualsense ist allerdings höher: Der "Neue" bringt 281 Gramm auf die Waage - beim Dualshock sind es 219 Gramm. Das spürt man durchaus.

Sony PlayStation®5 - DualSense Wireless Controller Midnight Black

Das Besondere des Dualsense sind die Trigger-Tasten (L2 und R2). Bei Verwendung etwa von einem Pfeil mit Bogen als Waffe müssen wir kräftiger drücken, um einen Effekt zu erzielen. In anderen Situationen, etwa bei einer blockierten Waffe, werden die Trigger gesperrt - sie lassen sich dann gar nicht mehr drücken.

Zusammen mit stärkeren und feineren Rumble-Vibrationen und optimiertem Sound ergeben sich teils erstaunlich glaubwürdige Effekte, die virtuelles Geschehen und Realität in unserer Hand verbinden. Die Akkulaufzeit des Dualsense ist leider nur ein bisschen länger als die vom Dualshock-Gamepad, geladen wird über USB-C.

Gewinner: Das Gamepad der Xbox Series X/S ist sehr gut, es liegt prima in der Hand und der Akku hält gefühlt ewig. Dennoch finden wir den Dualsense der Playstation 5 spannender - und hoffen, dass er von vielen Entwicklern unterstützt wird, und dass die aufwendige Technik nicht allzu anfällig für Schäden und Verschleiß ist.

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 Grafik und Bedienung der KonsolenXbox Series X/S und PS5: Spieleangebot: 3:0 
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Achranon 20. Nov 2020

Das Dumme für Microsoft ist nur daß gerade das bei dem Großteil der aktuellen...

Achranon 20. Nov 2020

VRR ist für 99% aller Zocker irrelevant. Die meisten Fernseher können es eh nicht, und...

BLi8819 18. Nov 2020

Was soll ich Argumentieren? Ich finde deine gebrachten Argumente nicht wirklich...

Trollversteher 18. Nov 2020

Also ich kenne nur noch wenige "nicht IT affine" Nutzer, die einen Desktop-PC zuhause...



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